Thema: Künstliche Intelligenz


  • The Art of Pulp: KI-Edition


    Wie die meisten Menschen habe ich Vorlieben, was Grafik- und Zeichenstile angeht. Als jemand, der besonders auf starke expressive Motive anspricht, bin ich ein idealer Konsument von Pulp Fiction, Comics und B-Movie Artwork.

    Unter den Künstlern, die Romane, Werbeanzeigen und Filmplakate illustriert haben, ist Robert McGinnis mein absoluter Favorit:

    Wenn es um Atmosphäre und "das Böse aus dem Dunkel" geht, sind meine Spielplätze das Universum von H.P. Lovecraft und die viktorianische Ära des Sherlock Holmes:

    Ich nenne ja auch eine nicht unbeträchtliche Sammlung an Original-Artwork von den Filmen des Produzenten Charles Band mein eigen:

    Nachdem ich mich nun wochenlang mit den technischen Möglichkeiten der neuen KI-Algorithmen auseinander gesetzt habe, wollte ich über die Feiertage mal wieder mit der künstlerischen Seite in Klausur gehen…

  • 20 Experimente mit ChatGPT:
    Der universalgelehrte Depp


    Ich gestehe, dass mein Artikel von letzter Woche etwas zu kurz gegriffen hat – ich hatte die Bandbreite und die Möglichkeiten von ChatGTP schlicht nicht umfassend erkannt. Seither habe ich aber einige Videos gesehen, die mir sehr klar gemacht haben, dass die KI nicht nur banale Texte in jeder Form produzieren kann, sondern auch Rezepte, Trainingspläne, Code und Ratespiele.

    Der Kollege von c’t hat das schön zusammen gefasst:

    Die Begeisterung, aber auch die Skepsis. mit der dem System begegnet wird, hat mich natürlich getriggered, selber mal ein paar Tests zu fahren – zumal mir erst nach meinem letzten Beitrag bewusst wurde, dass es ChatGTP völlig egal ist, ob ich auf deutsch oder englisch mit ihm kommuniziere…

  • Das LENSA-Experiment: Next Level


    Die Medien sind dieser Tage voll davon – die App LENSA ist "talk of the town". Wer es genauer wissen will, aber längere Texte scheut:

    tl;dw: LENSA ist kein Filter, der existierende Fotos manipuliert. Stattdessen errechnet die App aus 10-20 Selfies ein digitales Modell, das in alle möglichen Situationen und Kontexte übertragen wird – natürlich steckt KI dahinter.

    Logo, dass ich das gleich mal selber ausprobieren musste.

    Vorab: LENSA kann man nicht kostenlos testen, man muss die digitalen Avatare im Paket kaufen. Ich habe 6,99 Euro investiert, um 50 Variationen zu bekommen…

  • Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch: Dein Computer ist schlauer und kreativer als du


    Ich gebe zu, dass mich das Thema Künstliche Intelligenz fasziniert, weil es nach Jahren der Prognosen und Experimente 2022 so eine Art "kritische Masse" erreicht hat und wir erstmals tatsächlich darauf zurückgreifen und damit arbeiten können.

    KI dringt so langsam in alle Bereiche unseres digitalen Lebens vor: redaktionelle Beiträge in Zeitungen werden vom Computer geschrieben, der Chat mit einem Hersteller läuft automatisiert, aber individuell, miserable Urlaubsfotos von 2001 werden über lernfähige Algorithmen nicht nur vergrößert, sondern auch signifikant verbessert.

    Es fehlen mir Zeit und Expertise, mich in das Thema so weit einzuarbeiten, dass ich zu einer kompetenten Bewertung fähig wäre…

  • 16 Jahre Wortvogel.de: Motivation, Sinn und Unsinn des Bloggens


    Die Motivation, einen Blog zu starten, kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Aber einige häufige Gründe sind der Wunsch, persönliche Erfahrungen und Gedanken zu teilen, ein bestimmtes Thema oder Interesse zu dokumentieren oder sich mit anderen, die ähnliche Interessen haben, auszutauschen.

    Als ich mich entschloss, einen Blog zu starten, war meine Hauptmotivation, meine Erfahrungen und Gedanken zu teilen. Ich hatte eine große Veränderung in meinem Leben durchgemacht und wollte meinen Weg dokumentieren und darüber nachdenken, was ich auf diesem Weg gelernt hatte.

    Außerdem wollte ich mich mit anderen austauschen, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder die meine Interessen teilen…

  • Dall-E 2: Mein erster Tag mit der Digitalkunst-Revolution


    Ich habe in den letzten Monaten immer mal wieder über KI-kreierte Kunstwerke gesprochen. Das ging von rudimentären Ansätzen wie bei Wombo bis zu komplexen "text to picture"-Systemen wie MidJourney. Die Ergebnisse faszinieren, sind aber momentan noch mehr Experiment als Ersatz für echtes Grafikdesign.

    Nun entwickelt sich die KI-Grafik mit einer Geschwindigkeit, die schwindelig macht. Demnächst erscheint ein Roman von Olaf Stapledon in einer illustrierten Fassung. 700 vierfarbige Zeichnungen, kreiert von MidJourney und in 100 Stunden zu einer Art Graphic Novel verarbeitet. Das bedeutet: eine Illustration pro 8 Minuten…

  • MidJourney: Tod oder Durchbruch moderner Gebrauchsgrafik?


    Über Wombo.art hatte ich ja bereits ausführlich geschrieben. Die KI dieser Software generiert aus Stichworten teils faszinierende, meist aber sehr vage Artwork, die mehr von der Stimmung und der Atmosphäre lebt als von dem, was sie tatsächlich zeigt. Während ich das sehr wegweisend finde, widersprachen diverse Leser lautstark.

    Seit ein paar Wochen sind KI-Algorithmen im Netz verfügbar, die noch mal eine deutliche Schippe drauflegen – und deren mögliche Auswirkungen man durchaus langsam mal diskutieren muss. Shit is getting serious.

    Es lässt sich schwer leugnen: Hier wachsen mächtige Werkzeuge, nicht nur für den Bereich Buch-Cover und Poster – der gesamte Bereich der Gebrauchsgrafik steht vor einem Umbruch, wenn man der KI einfach nur ein paar Stichworte hinschmeißen muss, damit sie daraus professionell wirkende Illustrationen nahezu jeden Stils liefern kann…