Thema: Künstliche Intelligenz


  • KI kills again: leise, schnell und kostengünstig


    Die Künstliche Intelligenz ist kein Sein, sondern ein Tun. Sie ist nicht beschränkt auf einen Bereich, weil sie jeden Bereich in seine Bestandteile zerlegen und analysieren kann. Darum sind wir aktuell auch schon weit über die bloße Generierung von Hausaufgaben und die Erstellung mehr oder weniger gelungener Fantasy-Artwork hinaus: KI gibt Therapiestunden, KI verrät Börsentipps, KI kennt Windows-Aktivierungscodes, KI generiert TV-Vorspänne.

    Eher durch Zufall bin ich auf einen weiteren Bereich gestoßen, in dem die KI ordentlich aufräumen kann – sicher auch auf Kosten von Arbeitsplätzen…

  • Vorsicht, KI! Nachrichten aus der Neuen Welt


    Ich sage es ungern, aber meine Experimente in Sachen Heftromane in den letzten Wochen waren natürlich nur kleine Fische. Ein bisschen Bild, ein bisschen Text, da würde die KI drüber lachen, wenn sie lachen könnte. Kinderkram.

    Was die KI in meinen Augen zu einem Paradigmenwechsel macht, ist ihre tentakelige Fähigkeit, sich in alle Bereiche unseres Lebens zu schleichen – und das fast lautlos. Leute werden noch "das wird die KI nie können!" schreien, wenn die KI es längst macht.

    Heute präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt der Entwicklungen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, Einiges davon ist bereits marktreif, anderes noch in der Konzeptphase…

  • John Sinclair: Ich gegen die Bestie "Autorenkiller"


    In den letzten Tagen entbrannte auf Facebook eine mitunter heftige Diskussion über Sinn und Unsinn von KI-Artwork. Diese wurde u.a. in einer Gruppe zum Thema Heftromane geführt – kein Wunder, hatte ich doch dort auf die ersten augenscheinlichen KI-Cover von Bastei verwiesen.

    Sollte man Romane mit KI-Covern boykottieren, auch wenn das den Autoren schadet, die ja nix dafür können? Sind KI-Cover nicht die bessere Alternative, wenn die Verlage für "ordentliche" Artwork kein Geld mehr ausgeben wollen und immer mehr auf Collagen und Photoshop-Fragwürdigkeiten zurückgreifen? Wenn der Leser keinen Unterschied erkennen kann – was rechtfertigt dann die Ablehnung…

  • Das Grauen der Groschenhefte: In den Klauen der KI-Kreatur


    Disclaimer: Dieser Beitrag fußt komplett auf einer Annahme, die falsch sein könnte. Sollte das der Fall sein, werde ich das augenblicklich vermelden und mich bei allen Beteiligten entschuldigen.

    Im Dezember 2021, als von MidJourney, ChatGPT und dem ganzen anderen KI-Kram noch gar nicht die Rede war, berichtete ich erstmals von einer sehr rudimentären KI-Software namens wombo.art (mittlerweile WOMBO Dream). Nach heutigem Maßstab fast schon lachhaft, aber damals durchaus faszinierend, konnte die App mit ein paar Stichwörtern und einem vorgegebenen Stil teils bizarre, alptraumhafte Grafiken generieren:

    In einem weiteren Beitrag stellte ich die These auf, dass sich wombo prima dafür eignen würde, Cover für Horrorromane zu erstellen, die ja per Definition eine alptraumhafte Atmosphäre brauchen und deren Qualität in den letzten Jahren zeitweise massiv abgenommen hatte:

    Ich wiederhole mich, aber ja – ich glaube, dass das ausdrucksstarke und als Basis für Romancover absolut taugliche Artworks sind…

  • Kernschmelze: 2023. AI is about to explode…


    Ich wollte heute erstmal die neue Filmverbrechen-Fotostory fertig machen. Aber ich komme weiterhin am Thema Künstliche Intelligenz nicht vorbei – es gibt links in der Seitenleiste nun auch eine eigene Kategorie dazu.

    Ehrlich gesagt war/bin ich enttäuscht von vielen Menschen, mit denen ich in den letzten Wochen über das Thema gesprochen habe. Die mangelnde Fähigkeit, aus dem Ist-Zustand die weitere Entwicklung zu extrapolieren, war ein wiederkehrendes Merkmal der Diskussionen. Man schloss sehr schnell aus den aktuellen Defiziten der KI auf die generellen Defizite der KI – und die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung wurde dabei völlig ausgeblendet…

  • "Kunstraub" per KI: Ein praktisches Beispiel


    Vorab: Mit meinem Beitrag zu den Möglichkeiten von ChatGPT habe ich es in die neue Ausgabe der respektablen c’t geschafft.

    Es ist nicht viel, aber immerhin – und ich möchte unterstellen, dass Autor Jo Bager die Formulierung "Ahnungsloser Universalgelehrter" bei mir "entliehen" hat:

    Heute geht es aber um einen rechtlich hakeligen Bereich der KI und damit natürlich wieder mal um MidJourney. Es ist bekannt, dass es mir einen Heidenspaß macht, mit dem Algorithmus zu experimentieren. So konnte ich neulich eine sehr putzige Version von FRASIER aus der gleichnamigen Sitcom im Pixar-Stil kreieren:

    Was der Vogel da soll…

  • Tote Stimmen: Die Zungen der KI


    Keine Sorge, ich bin weder verstorben noch untergetaucht. Ich befinde mich lediglich auf der anderen Seite des Globus und bereise mit der LvA den ganzen Januar die Ostküste Australiens. Ich werde viele Bilder, Geschichten und Erinnerungen mitbringen:

    Erwartungsgemäß habe ich hier Besseres zu tun, als in dunklen Hotelzimmern Blogbeiträge zu zimmern. Heute ist allerdings eine Ausnahme, denn Port Stephens ist eher langweilig und es regnet. Zur Halbzeit also eine Auszeit.

    Die geradezu galoppierende Entwicklung immer neuer KI-Algorithmen habe ich in den letzten Wochen immer wieder thematisiert…