Thema: Künstliche Intelligenz


  • Der Wortvogel als Wortmaschine – Wahnsinn oder Wirklichkeit?


    Die generelle Entstresstheit meines Lebens ist u.a. auf einen glücklichen Zufall zurückzuführen: Ich habe mein Arbeitsleben ziemlich exakt in dem Moment beendet, als die KI-Lawine auf uns zuzurollen begann.

    Seither kann ich mich immer wieder auf mein Mantra zurückziehen: Die KI kann mich den Job nicht kosten, darum werde ich sie angstfrei genießen.

    Ich verstehe dennoch sehr gut, wenn Grafiker, Lektoren, Redakteure, etc. das anders sehen. Ich teile ihre Sorgen, auch wenn sie mich nicht betreffen.

    Was aber, wenn sie mich betreffen würden?

    Welche Aufgabe, welche Identität, welche Berufung könnte mir die KI nehmen…

  • Die KI-Lawine rollt:
    The Good, The Bad, and The Ugly


    Ich sammle auf meiner Festplatte Materialien über Themen, aus denen ich Beiträge stricken will. Manchmal gerät das aber außer Kontrolle und es gibt zu viele Einzelaspekte und Entwicklungen, als dass ich sie homogen in ein überschaubares Narrativ pressen könnte.

    So hat die KI uns in den letzten Wochen mal wieder nicht nur überholt, sondern lachend ein paar Ehrenrunden um uns gedreht, während wir japsend am digitalen Straßenrand stehen. Ich beleuchte und kommentiere mal fix ein paar Sachen, die mir aufgefallen sind.

    Der dicke Hammer ist sicher dieser "Trailer" für den KI-Blockbuster APEX:

    Wer jetzt sagt "das sieht immer noch nicht 100 Prozent aus", dem sage ich:

    FUCK YOU…

  • Ich bin mein Schönheitsideal


    In diesem Artikel geht es um Selbstverständnis, um KI, um Schönheitsideale und um die Frage, wie das eigene Altern wahrgenommen werden soll/darf.

    Es ist kein Geheimnis: ich werde älter. Krähenfüße um die Augen, durchgehend graue Haare, welkes Fleisch ((c) Harold & Maude). Die Schönheit und die Frische der Jugend – sie halten nicht ewig:

    Darum ist es umso wichtiger, dass die LvA weiterhin in der Lage ist, Fotos von mir zu schießen, auf denen ich mir selbst gefalle. Sie hat ein Händchen dafür, weil ich ihr – angeblich – ja auch gefalle…

  • Eilmeldung: Hollywood hat/ist verloren


    Irgendwie passend, dass heute Freitag der 13. ist …

    Ich poste ungern mehr als einen Beitrag am Tag, aber das hier hat eine Priorität, der man sich einfach nicht verschließen kann…

    Eben kam mir ein Artikel von Variety.com unter die Augen, in dem es um ein neues chinesisches KI-Videomodell namens Seedance 2.0 geht.

    Neue KI-Modelle werden aktuell ja im Wochentakt rausgehauen, aber DAS hat eine neue, beängstigende Qualität. Während wir noch darüber diskutieren, mit welchen Daten die KI gefüttert werden darf, ist die KI längst zum Monster gewachsen, das sich keine Grenzen mehr setzen lässt…

  • Ihr wollt gegen die KI kämpfen?
    Zu spät. Sie hat schon gewonnen.


    Machen wir uns nichts vor: nachdem ich anfangs in Sachen KI ein "early adopter" war, habe ich das Thema nie wirklich intensiv weiter verfolgt – weil ich dafür keinen Bedarf habe. Ich retuschiere alte Fotos, verfeinere Texte, lasse mir Illustrationen für mein Blog erstellen. Kleinkram bestenfalls.

    Die KI ist längst weiter. Freunde in Großbetrieben erzählen mir, wie die inneren Abläufe neu aufgestellt werden, wie Pressetexte und Programminformationen direkt aus den Datenbanken generiert und an die Partner verschickt werden. KI-Bilder werden in KI-Layouts eingebaut, die dann von KI an die verschiedenen Publikationen angepasst werden…

  • KI: Gefangen zwischen Foto-Wunsch und Foto-Wirklichkeit – was kostet der Spaß?


    Ich hatte erst vor zwei Wochen darüber geschrieben, dass mir eine Kombination von Topaz Photo Pro auf dem Desktop und ChatGPT im Netz hilft, alte Bilder zu restaurieren – auch wenn ich immer wieder an Grenzen stoße, seien es die teilweise abstrusen "guardrails" bei ChatGPT oder die potenten, aber doch limitierten Funktionen von Topaz.

    Ehrlich jetzt – DAS kann wegen möglicher Verstöße gegen die Regeln in Sache Erotik und lasziver Darstellung nicht durchgewunken werden?!

    Man gewöhnt sich dran und entwickelt Workarounds.

    Heute möchte ich euch primär ein paar beeindruckende Praxisbeispiele präsentieren, die Limits von KI-Retusche aufzeigen und erklären, warum kostenpflichtige Angebote bei ChatGPT durchaus lohnen – aber ein Blindflug sind…

  • Digitale Gouvernante: KI-Kastration in Sachen Sex, Drugs & Rock’n’Roll


    Ich nutze das ausklingende Jahr, um ein paar größere Beiträge vorzubereiten. Weil es dabei um Retro-Themen geht, möchte ich die auch retro bebildern. Das geht nur so mittel und ich erzähle euch jetzt, warum das so ist.

    Da ich seit 25 Jahren alles in die Cloud kopiere, was ich für bewahrenswert halte, besitze ich Unmengen von Bildern, die heutigen Anforderungen in Sachen Auflösung oder Details nicht mehr gerecht werden. Um 2000 herum reichten 320×200 Pixel allemal, an mehr luden sich die Modems der Zeit einen Wolf…