Thema: Film, TV & Presse


  • Harry, hol' schon mal den Leichenwagen


    Horst Tappert ist tot. War’s der hypernervöse Neffe der querschnittgelähmten Millionärswitwe in Grünwald? Eine Überdosis wattierter Trenchcoat? Pensionsbedingte tödliche Langeweile? Oder die Affekttat eines seit Jahrzehnten übergangenen Kollegen?

    Mehr als ein Schauspieler – eine Legende der 70er und 80er Jahre ist von uns gegangen. Schade.

  • You’ll never work in this town again: Filme, die Karrieren killten (1)


    Film ist Teamarbeit. In Hollywood heißt das: wenn der Film ein Erfolg ist, dürfen sich der Regisseur und die Stars auf die Schulter klopfen, der Rest der Mannschaft muss sich mit dem Gehaltsscheck zufrieden geben.

    Aber wenn was schiefgeht, und zwar richtig, dann zeigt jeder mit dem Finger auf den anderen:

    – der Autor behauptet, der Regisseur hätte es vergeigt
    – der Regisseur flucht über die unfähigen Darsteller
    – die Darsteller halten die Dialoge für Kappes

    "Ich kann so nicht arbeiten!"

    Und alle miteinander finden, das Studio hätte mehr Zeit und Geld zur Verfügung stellen müssen…

  • RTL begräbt das Mystery-Genre


    Mystery hat es in Deutschland, mit Ausnahme von Serien wie "Akte X" und "Buffy", sehr schwer. Deutsche Mystery hat es noch schwerer, obwohl die Sender seit Jahren immer wieder Projekte entwickeln, die in diese Richtung gehen. Nur leider wird auf halber Strecke meistens der Stecker gezogen, weil man sich in letzter Konsequenz nicht an ein Genre traut, das oft genug nicht einmal die Autoren verstehen, die es schreiben sollen.

    Die Mysteryphobie erreicht in diesen Tagen einen neuen Höhepunkt: Nachdem RTL den fertig produzierten (und im Herbst im ORF gelaufenen) Frauen-Gruselfilm "Das Geheimnis des Königssees" vorläufig aus der Programmplanung gestrichen hat, kippt man auch die geplante Ausstrahlung der fertig produzierten Mystery-Serie "Die 25…

  • BILD und die Carmen Electra-Nackfotos:nicht "wieder", sondern "schon wieder"


    Seufz… ich bin im Zwiespalt: einerseits ist das hier doch banalster Kappes. Ich schreibe liebend gerne über andere Sachen als über irgendwelche Starlet-Nackteskapaden. Andererseits: Ich habe mit dem Thema angefangen, da fühle ich mich irgendwie verpflichtet, es auch weiter zu verfolgen. Das ist wie mit Boll oder Hundescheiße: Es klebt mir am Schuh.

    Ich mache es so kurz wie möglich. BILD.de macht heute auf der Titelseite groß so auf:

    Nichts einzuwenden gegen das Bild: launiges Motiv, attraktive Frau, und soweit auch nicht sonderlich anzüglich.

    Allein, ihr ahnt es – der Text ist ungefähr so falsch wie die Oberweite der ehemaligen Prince-Muse und "Aerobic Striptease"-Erfinderin…

  • Gesichtsausdruck des Jahres


    Kontext: Dr. House versucht in der neuen Episode "Joy to the World" zur Abwechslung mal, nett zu den Patienten zu sein. Eine Frau, die sich über die mangelnde Wirkung ihres Asthmasprays beschwert, bittet er freundlich, den Inhalator vorzuführen. Sie ist empört, dass er sie für zu dumm hält, das Gerät richtig zu benutzen – und zeigt ihm, wie sie sich damit den Hals einsprüht.

  • Star Wars Steampunk


    Wir kennen "Star Wars" als Lego, "Star Wars" als Manga, und sogar "Star Wars" als Porno-Zeichentrick.

    Aber wie hätte "Star Wars" wohl ausgesehen, wenn George Lucas damals auf den trendigen "Steampunk"-Zug aufgesprungen wäre? Ein paar Spiele-Designer haben sich Gedanken dazu gemacht, und die Ergebnisse sind mehr als beeindruckend. Schaut es euch mal an!

    "Star Wars" als Stummfilm gibt es übrigens mittlerweile auch: