Thema: Film, TV & Presse


  • Operation Noah + Blast = Dracula 3000 ?!


    Ein paar Tage in Berlin, und schon bin ich wieder total aus dem Rhythmus – in welcher anderen Metropole kann man mal eben böse auf Piste gehen, und in einer Kneipe prompt mit einem sechsköpfigen Nasenflötenorchester konfrontiert werden, während man ebenso zufällig der Kostümdesignerin des neuen Science Fiction-Films "Pandorum" (mit Dennis Quaid, gedreht in Berlin) über den Weg läuft?

    Egal, ich werde in den nächsten Tagen mal wieder etwas mehr reinhauen, damit ihr mir nicht zur Konkurrenz davon lauft. Heute aber erstmal eine kleine Geschichte darüber, wie Fitzelchen von Filmen über die Jahre durch die Welt reisen…

  • "Knight Rider 2008" – Nachklapp


    Ich habe über den neuen TV-Film geschrieben, und über die erste Folge der Serie – da fühle ich mich leider verpflichtet, die Sache auch bis zum Ende durchzuziehen: Hollywood Reporter berichtet, dass man für die letzten Episoden der schlecht laufenden ersten Staffel "Knight Rider 2008" einen "Reboot" plant, also eine inhaltliche Neuausrichtung der Serie. Mein liebster Satz in dem Artikel: "The producers also are looking to do stunt guest castings."

    Würde ich dieses Blog auf englisch führen, wäre mein Kommentar knapp: "Don’t give it a reboot – give it the boot!"…

  • "Lost City Raiders" – Nachklapp


    Nach dem erstaunlichen Erfolg auf ProSieben läuft der Eventfilm "Lost City Raiders" (ihr erinnert euch vielleicht) in knapp 2 Wochen auf dem SciFi Channel in den USA:

    Wer sich nun wundert, warum die Ausstrahlung als "Weltpremiere" deklariert wird: da gibt es eine offizielle und eine inoffizielle Antwort drauf. Die offizielle: Die US-Fassung ist zehn Minuten kürzer, und etwas anders geschnitten. Daher kann man sie legitim als "neue Version" bezeichnen, und dann passt das mit der Weltpremiere auch. Die inoffizielle Antwort: Es schert den SciFi Channel nicht, was er behauptet…

  • ExtremeTV – Sex and Violence!


    ACHTUNG : Dieser Beitrag enthält explizites Bildmaterial – wer auf "mehr" klickt, ist selber schuld.

    Wenn man sich hierzulande über "Peng! Die Western-Show" oder "Anna und die Liebe" aufregt, dann wird gerne kolportiert, wieviel besser das Fernsehen in den USA sei, oder in England. Das ist einseitig, und in der Einseitigkeit auch komplett falsch.

    Die Engländer müllen sich die Primetime mit einer unerträglichen Menge "lustiger" Panel-Shows zu (Never mind the buzzcocks, 8 out of 10 cats, QI, Mock the Week), und schrecken auch vor Gärtnersendungen und Antiquitäten-Shows zur Primetime nicht zurück…

  • BILD-Redaktion, Abt. "kackfrech"


    So steht’s heute bei BILD online:

    Wahrscheinlich hat es für die zweite Hälfte der Geschichte in dem kleinen Kästchen nicht mehr gereicht. Ich helfe gerne aus:

    Im Juli traf Reporterin Judith Bonesky Barack Obama im Fitness-Studio eines Berliner Hotels, wo sie vorgab, ein Fan zu sein, um das gemeinsame Foto dann als "scoop" in die BILD zu bringen. Baracks Leute fühlten sich getäuscht, u.a. die FAZ reagierte pikiert, BILD-Chefredakteur Diekmann nannte es "eine tolle Reporterleistung", ließ den Beitrag nach der Kritik aber doch aus dem Online-Angebot löschen…

  • Deutsche Science Fiction, neuer Versuch


    Es gibt ambitionierte deutsche Science Fiction. Sicher nicht bei den Privatsendern – auch die Öffentlich-Rechtlichen haben nach einer großartigen Geschichte voller preisgekrönter "Wissenschaftsthriller" (Erler) das Thema praktisch aufgegeben.

    Aber an den Filmschulen lungert immer wieder Nachwuchs herum, der noch nicht vergessen hat, wie geil er "Matrix" fand, "Blade Runner", oder meinetwegen auch "Stargate". Die Kurzfilme von Knoesel und Neuhäuser, "Ausgestorben" und "Vortex" von Michael Pohl, etc. sind gute Beispiele, dass sich mit wenig Aufwand wirklich breite phantastische Geschichten erzählen lassen. An den Filmhochschulen gibt es zwar wenig Geld, aber dafür auch keine Vorzensur von Sendern, Produktionsfirmen, oder etwaigen Finanziers…

  • Wenn der Russe kommt…


    … findet er bei mir wenigstens was zu lesen:

    Die wenigsten Wortvogel-Leser werden sich erinnern: im Mai 2007 hatte ich kurz vermeldet, dass ein ukrainischer Verlag die Lizenz für meine Nibelungen-Romane erworben hat.

    Letzte Woche kam das Paket mit den Belegexemplaren.

    Ich verstehe kein Wort (meine Expertise in Sachen kyrillisches Alphabet ist eher bescheiden), bin aber trotzdem begeistert. Es ist aus unerfindlichen Gründen doch noch mal einen Tacken cooler, in einer fremden Sprache verlegt zu werden. Zumal die beiden Schinken nun endlich so im Regal stehen, wie ich mir das immer gewünscht hatte – als Hardcover…