Albert Pyun – unpleasantly in(s)ane
Er ist anders als viele Trashfilm-Regisseure, die alles filmen, was sich irgendwie refinanzieren lässt. Albert Pyun ist "a man on a mission". Seine Filme sind fast immer im besten Fall kryptisch, im schlimmsten Fall verworren. Sie handeln gerne von Cyborgs und der Suche nach der eigenen Erlösung, als versuche Pyun seit 30 Jahren, der dramaturgischen Struktur von "Blade Runner" auf die Spur zu kommen. Hat er mal ordentlich Geld, bringt er B-Kracher wie "Talon – Im Kampf gegen das Imperium" oder "Nemesis" zustande. Hat er keins, bescheißt er die Regierung von Guam oder foltert den Zuschauer mit Non-Narrativen wie "Infection"…
