Thema: Film, TV & Presse

  • Wortvogel – Vater der Klamotten (3): Lotta-Edition


    Ist mir egal, ob ihr euch für "Lotta in Love" interessiert oder nicht – ich glaube, dass euch diese Schmuckstücke interessieren könnten. Ich bin selber immer wieder baff, was ProSieben da alles hat produzieren lassen.

    Easy start: Die Speisekarte des Restaurants "Leonie’s", im dem ein nicht unbeträchtlicher Teil der Serie spielte. 4,95 für einen Salat mit Pfifferlingen – yep, die Requisite ist echt bis in die Details:

    Ich ärgere mich allerdings, dass ich nach dem Ende der Serie einfach zu beschäftigt war, um mehr Requisiten abzuräumen – immerhin hatten wir 27 Sets bauen und ausstatten lassen…

  • Kritik: "Green Lantern – the animated series"


    Ich hatte wirklich kein nennenswertes Interesse, diese Serie anzuschauen oder gar zu reviewen. Ich fand den letzten GL direct to DVD Streifen schon langweilig und der Kinofilm hat mich ja auch nicht vom Hocker gerissen. Die neue Serie ist bei mir vielleicht auch deshalb total unter dem Radar geblieben und ich warf sie ohne jegliche Vorkenntnisse in den Player.

    Es ist CGI. Wie "Clone Wars". Halle-luja?

    Worum geht’s? Jemand tötet Lanterns. Nicht die Lanterns, die festen Sektoren in der Galaxis zugeteilt sind, sondern jene, die in den Grenzbereichen so weit draußen im All patrouillieren, dass sie kaum Kontakt zu Oa halten können…

  • Trailergasm: "Safe"


    Statham mal wieder. Überraschenderweise spielt er diesmal einen knallharten, schweigsamen Typen mit viel Ehrgfühl, dem selbst eine Armee von Bösewichtern nichts kann:

    Klar ist das auch nur eine Variation von Bruce Willis' "Das Mercury Puzzle". Und trotzdem: Es gefällt mir. Es ist straight. Die Action ist sehr handgemacht. Das New York ist glaubwürdig. So oldschool, dass Clint Eastwood den Film in den 70ern nicht viel anders gedreht hätte. Oder Burt Reynolds in den 80ern. Oder eben Willis in den 90ern.

    Das ist insbesondere aus zwei Gründen so bemerkenswert wie nachvollziehbar: Drehbuchautor Boaz Yakin hat sowohl den stimmigen Lundgren-"Punisher" wie auch den Eastwood-Actioner "Rookie" geschrieben…

  • Glanz und Gloria der nationalsozialistischen Zukunft


    Es wäre sicher ein eigenes Thema wert, über nationalsozialistische, bzw. von deren Gedankengut inspirierte Science Fiction zu schreiben. Glücklicherweise haben sich andere damit schon beschäftigt.

    Ans Herz legen möchte ich euch allerdings die Kuriosität "Weltraumschiff I startet – eine technische Fantasie". Dabei handelt es sich um den 23minütigen Zusammenschnitt zweier nicht fertig gestellter SF-Filme aus dem Dritten Reich ("Zwischenfall im Weltraum" und "Weltraumschiff 18"). Es gibt einiges an Hurra-Propaganda, wenig wirkliche Story – aber wenn die Rakete dann abhebt, verblüffen diverse Effekte, die ihrer Zeit teilweise deutlich voraus waren…

  • Wortvogel – Vater der Klamotten (2)


    Heute geht es ans Eingemachte. Es gibt auch wieder was zu lachen.

    In "Dr. Hope" gibt es eine Szene, in der Hope ihr "Hausbuch für die Frau" erstmals gedruckt in der Hand hält. Dafür brauchten wir einen ganzen Stapel Exemplare, die auch noch neu aussehen mussten. Hier rechts ein Original von ungefähr 1910, links die Reproduktion (basierend auf einer anderen Auflage):

    Deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Bücher aufschlägt:

    Alles fake im Fernsehen!

  • Die üblichen und die unüblichen Verdächtigen: "Das Mädchen auf dem Meeresgrund"


    Es geht gar nicht so sehr um den TV-Film "Das Mädchen auf dem Meeresgrund", den das ZDF nach den Erinnerungen von Lotte Hass hat drehen lassen. Sie war die Ehefrau des bekannten Meeresforschers und Dokumentarfilmers Hans Hass, der in den 70ern noch landesweit bekannt war, heute aber nicht mehr die Strahlkraft von Grzimek oder Sielmann besitzt. Dabei lebt er noch.

    Ich habe den Film nicht gesehen, ich kann ihn nicht bewerten. Zumindest optisch hat man die Originale gut getroffen, auch wenn man Yvonne Catterfeld einen fesch-roten Badeanzug und Benjamin Sadler Badeshorts statt eines Slips gönnt:

    Es stößt mir nur ein wenig sauer auf, wenn ich die Inhaltsangabe des Senders lese:

    Als Hans Hass im Sommer 1947 für sein Büro in Wien eine Sekretärin sucht, bewirbt sich Lotte Baierl erfolgreich auf die Stelle…