Thema: Film, TV & Presse

  • Double Feature: "Tim & Struppi" & "Woman in Black"


    Woman in Black

    GB 2012 . Regie: James Watkins. Darsteller: Daniel Radcliffe, Ciarán Hinds, Janet McTeer, David Burke, Sidney Johnston

    Story : Arthur Kipps bekommt den Auftrag, den Nachlass einer verstorbenen Lady zu sichten, deren altes Haus mitten im Marschland steht und mehrmals am Tag von der Außenwelt abgeschnitten wird. Die Menschen im nahe gelegenen Dorf begegnen dem jungen Mann mit wenig verhohlener Abneigung. Bald findet Kipps heraus, dass immer wieder Kinder unter tragischen Umständen ums Leben kommen, wenn die "Frau in Schwarz" gesehen wird – und dass sein eigener Sohn in Gefahr sein könnte…

  • Fangoria: Back in the day…


    Das ist jetzt eher wieder was für alt gewordene Horror-Geeks.

    Wir haben alle Fangoria gelesen. Damals, in den 80ern. Wobei gelesen vielleicht der falsche Ausdruck ist – wir haben uns Bilder mit Monstern und Splattereffekten angesehen, die es größtenteils nie nach Deutschland geschafft haben. Fangoria war ein verbotener Blick ins blutige Schlaraffenland. Wer sich mehr für Inhalte interessierte, konnte ja ruhig Cinefantastique kaufen.

    Man macht sich heute vielleicht nicht mehr klar, dass auch Fangoria als eher softes Magazin für die Nerd-Fraktion konzipiert worden war. Das wird deutlich, wenn man sich das Cover der ersten Ausgabe von 1979 anschaut:

    Godzilla, Dr…

  • TV Top Ten: Floskel-Checkliste für Flop-Formate


    Ich glaube, der erste wirkliche TV-Flop, den ich bewusst als solchen miterlebt habe, war 1988 "Nase vorn" von und mit Frank Elstner. Ein unglaublich aufwändiger Versuch, "Wetten dass…?!" noch mal zu erfinden.

    Der erste wirkliche TV-Flop, an dem ich beteiligt war, dürfte "Lotta in Love" gewesen sein.

    "Ulla Kock am Brink Show", "Die Wagenfelds", "A.S.", "Cúlt", "Ricky", "Zander", "Anke", "Eine wie keine" – wo gehobelt wird, da fallen Späne. Flops gehören zum Geschäft, sonst hätte jeder Sender 100 Prozent Einschaltquote. Es versendet sich und wird vergessen…

  • Abandoned (2): "run silent, run dead"


    Schon komisch, was einem manchmal das Gedächtnis rüttelt. Gestern stieß ich online auf den launigen Kurzfilm "Red Moon":

    Ein Werwolf in einem Uboot? Da war doch was?

    Ja, da war was. Es muss so um 2002, 2003 gewesen sein. Ich stand bei Tandem voll im Saft und es kam die Diskussion auf, was für populäre Genres man bedienen könne, um auf dem internationalen wie dem deutschen Markt abzuräumen. Wenn man nicht von vorne herein auf großen Kinorelease oder TV-Ausstrahlung schielt, empfiehlt es sich traditionell, bei "sicheren" Genres zu bleiben – Horror, Science Fiction, Action…

  • Superman – The Musical


    Das Superman-Musical "It’s a bird! It’s a plane! It’s… Superman!" war lange kaum mehr als eine Legende. Es lief ab 1966 für ein paar Jahre am Broadway mit überschaubarem Erfolg. Hätte ABC nicht eine Inszenierung für ein TV-Special abgefilmt, würde sich vermutlich kaum jemand daran erinnern.

    Das TV-Special hatte unter Comicfans den Kultcharakter des "Star Wars Christmas Special" und des Zweiteilers "Legends of the Superheroes". Ich konnte es in den 90ern aus fragwürdigen Quellen in miserabler Fassung auf Video an Land ziehen und hütete es wie einen Schatz…

  • Kino-Kritik: "John Carter – Zwischen zwei Welten"


    USA 2012. Regie : Andrew Stanton. Darsteller und Sprecher: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Samantha Morton, Mark Strong, Ciaran Hinds, Dominic West, James Purefoy, Daryl Sabara, Polly Walker, Bryan Cranston, Thomas Hayden Church, Willem Dafoe u.a.

    Story : John Carter hat im Bürgerkrieg gekämpft und will sich eigentlich nur noch um sich selbst und die Suche nach Gold kümmern. Doch die US-Armee möchte ihn gerne zwangsrekrutieren. Auf der Flucht stößt John in einer Höhle auf ein seltsames Wesen mit einer noch seltsameren Apparatur, die ihn auf einen fremden Planeten transportiert: Barsoom, uns besser bekannt als Mars…