Thema: Film, TV & Presse

  • Trackdown: Trolling the Troll


    Ich hatte die Idee vor zwei, drei Jahren, als mein Haustroll mal wieder erfolglos versuchte, mich zur Beseitigung seiner Spuren auf meinem Blog zu nötigen. Das übliche Blabla: Persönlichkeitsrechte verletzt, dicke Akte, geht alles zum Staatsanwalt, Sie werden sich noch wundern, letzte Warnung. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Amateurfilmern sind rein zufällig, aber nicht unsympathisch.

    Mir fiel auf, wie ähnlich Trolle agieren, wie gleichgeschaltet ihr modus operandi scheint. Als hingen sie an den Strippen eines unsichtbaren Konzepts oder befänden sich im Griff einer noch unerforschten Krankheit…

  • Super Bowl 2012: Die Trailer


    Avengers:

    "I still believe in heroes" – Gänsehaut. Can’t wait.

    John Carter:

    "Phantom Menace" meets "Conan"? Bonus: Der sicher charismabefreiteste Hauptdarsteller, den ich seit langem gesehen habe.

    Battleship:

    Michael Bay-style. Auf die Präsentation einer Hauptfigur wird gleich ganz verzichtet. Die Interviews dürften für Neeson die Hölle werden.

    The Amazing Spider-Man

    Das sieht DEUTLICH besser als erwartet aus, dunkler, härter dichter dran als die letzten Raimi-Filme, nicht ganz so überladen mit Nebenfiguren. Einzige Minimalkritik bisher: das Kostüm glänzt für meinen Geschmack zu sehr.

  • A simple plan: "We’re gonna stick it in Doomsday’s ass and he’s gonna die!"


    Max Landis, der Autor des neuen Superheldenfilms "Chronicle", beschreibt die Probleme des "Death & Return of Superman"-Zyklus aus den 90ern lebendiger, plausibler und witziger, als ich es je könnte – und mit beeindruckenden Gaststars:

    Allerdings glaube ich, dass das Thema Tod in den Comics durch "Crisis on Infinite Earths" schon erledigt war und spätestens seit "Star Trek III" niemand mehr die Verpflichtung sah, tote Lieblinge auch tot zu lassen.

  • Liam Neeson: awesome or asshat?


    Kurioserweise kann ich beide Standpunkte verstehen.

    Liam mag nicht mit jemandem über seinen Film "The Grey" reden, der ihn nicht mal gesehen hat. Aber sollte er das nicht gewöhnt sein? Die Moderatorin von "Good Day LA" hakt am Tag 20 Themen ab, bekommt Fragen vorgegeben und soll ein Produkt präsentieren. Das hier ist schließlich nicht "Inside the Actors Studio".

    Was meint ihr?

  • Let’s talk about Pop, Baby!


    Ich bin einfach ein Sucker für alte Musiksendungen. Hierzulande muss man ja leider auf Zusammenschnitte von "Disco" zurückgreifen, die teuer aber lieblos auf DVD verhökert werden. In England macht man sich den Spass, regelmäßige "Top of the Pops"-Retrospektiven wenigstens mit lustigen Texteinblendungen aufzupeppen.

    Eine lobenswerte Ausnahme war in den 90ern eine N3-Nacht namens "Gib Gas, ich will Spass", die dreieinhalb Stunden wirklich seltene Clips präsentierte, darunter Wave und NDW aus der damaligen DDR! In einem meiner ersten Blog-Beiträge anno 2006 hatte ich das schon mal erwähnt…

  • The original "Cowboys & Aliens": "Oblivion"


    Charles Band war mal wieder so nett, uns über seine Webseite einen Film zu schenken: Der erste Teil von "Oblivion", immerhin geschrieben von Peter David (der sich allerdings massiv von dem finalen Produkt distanziert). Kein Harrison Ford, dafür George Takei. Keine CGI, dafür Stop Motion. Keine nackte Olivia Wilde, dafür eine Peitschen schwingende Musetta Vander – Trash-Vergnügen zum Wochenende: