Thema: Film, TV & Presse

  • Theater-Kurzkritiken: Das weite Land, Die Zauberflöte, Rolf Boysen liest Nachtseiten, Weibsteufel, Tannöd


    Okay, bevor mir das alles aus dem Gedächtnis fleucht, arbeite ich mich noch fix an ein paar Theaterbesuchen der letzten Monate ab. Man will ja nicht als Kulturbanause dastehen, der nur Hollywood-Blockbuster und britische Krimiserien konsumiert.

    "Das weite Land" von Arthur Schnitzler

    Zugegeben, es ist selten ein Risiko, ins Residenztheater zu gehen. Auf Münchens renommiertester Bühne wird nur Premiumkost geboten, technisch wie inhaltlich. Ich verweise da gerne noch mal auf meine Kritik zu Shakespeare "Viel Lärm um nichts".

    Und so wurde auch Schnitzlers "Das weite Land" erwartungsgemäß beeindruckend gespielt und mit mutigem Bühnenbild umgesetzt:

    Obwohl Schnitzlers Gesellschaftsdrama kaum aufgepeppt wurde, wirkte es in dieser Deko und unter diesem Ensemble frisch und zeitgemäß…

  • Trailer: "Dark Shadows"


    Ich muss zugeben – der Schwenk von "gothic melodrama" zu "groovy comedy" hat mich ein paar Mal schwer grinsen lassen:

    Das sieht nicht aus, als hätte es mit dem Originalkonzept der Seifenoper noch viel zu tun – but who cares? Seriously?

  • Kino-Kritik: "Hunger Games – Die Tribute von Panem"


    USA 2012 . Regie: Gary Ross: Darsteller: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Josh Hutcherson, Elizabeth Banks, Isabelle Fuhrman, Woody Harrelson, Donald Sutherland, Lenny Kravitz, Wes Bentley u.a.

    Story :

    Das Amerika der fernen Zukunft ist ein Polizeistaat, unterteilt in 12 Distrikte, die von der mondänen Hauptstadt Kapitol aus unterdrückt werden. Einmal im Jahr muss jeder Distrikt zwei Jugendliche als Tribute nach Panem schicken, damit diese in den "Hungerspielen" gegeneinander antreten. Um ihre Schwester Primrose zu schützen, meldet sich Katniss Everdeen freiwillig. In einem total überwachten Waldstück mit vielen bösen Überraschungen werden die Jugendlichen abgesetzt, um zur Unterhaltung der Massen um ihr Leben zu kämpfen…