Thema: Film, TV & Presse

  • Wenn die Zeitschrift Zeitgeschichte wird…


    Angesichts meines letzten Beitrages (und einiger davor) dürftet ihr schon gemerkt haben, dass der Wortvogel ein Zeitschriften-Junkie ist, der gerne in uralten Ausgaben wühlt und sich über das Aktuelle von Vorgestern amüsiert.

    Wer nur ab und an einen dreckigen Lacher braucht, findet den bei VonGestern. Wem es primär um legendäre Videospiele geht, der ist bei Kultboy richtig.

    Wer aber so richtig einsteigen will in das Thema "alte Magazine", der musste sich bisher entweder die Finger blutig suchen oder auf halb- bis komplett nicht legale Angebote zurück greifen…

  • Skandal: Blogger von BILD erschlagen!


    Ich habe dieses handliche Taschen-buch kürzlich in einem Hotel in Koblenz liegen sehen. Nun bin ich ein erklärter Gegner des publizistischen Springerstiefels, der bevorzugt Schwächere tritt. Aber das Buch selbst ist ein Hammer: 748 Seiten, 11 Kilo, Format ca. A2. Kann man sich einen Bruch dran heben. Die reproduzierten Titelseiten der BILD bilden einen perfekten Boulevard-Spiegel der Republik und verraten auch viel darüber, wie sich das Blatt selbst gewandelt hat.

    Kommt bei mir in den Schrank neben den Doppelband "Die erste Seite (FAZ)" und den prächtigen Schuber "Deutschland im SPIEGEL"…

  • Mein Charles Band-Buch lässt sich feiern


    Es tut mir leid, dass ich in diesen Wochen wenig "Futter" bieten kann, aber der Umzug nach Speyer, ein Trip nach Chicago und SEHR viel Arbeit lassen mir kaum Platz für atmen, schlafen und die schwere Erkältung, mit der sich mein Körper gerade vergnügt.

    Zumindest kann ich euch ein paar kleinere Updates bieten, was das Charles Band-Buch angeht, das ich mit Dave Jay ausgeheckt habe.

    Ich versuche derzeit, 20 Exemplare zu organisieren, die ich auf eine gefährliche Weltreise schicke, damit wirklich alle Beteiligten (die drei Autoren UND Charles Band) sie signieren können…

  • 33 Jahre ist das Grauen her…


    Letzte Woche hatte ich – ausgerechnet im Zuge einer Reportage für die "Liebes Land" – das Glück, ein sehr nettes Siegerländer Pärchen kennen zu lernen. Während mein Fotograf die Frau beim Spaziergang durch die Altstadt ablichtete, kam ich mit dem Mann ins Gespräch. Und es fanden sich viele Gemeinsamkeiten. Wenn mich jemand fragt, ob ich schon mal von Mario Bava gehört habe, kann ich schließlich stolz auf eines der dicksten Bücher in meinem Regal verweisen.

    Es stellte sich raus, dass der Mann in seiner Jugend an der Organisation eines lokalen Horrorfilm-Festivals beteiligt war – zu einer Zeit, da Horror wirklich noch was für die Nische war und Film von der Rolle kam…

  • Kino Kritik "RoboCop"


    USA 2014 . Regie: José Padilha. Darsteller: Joel Kinnaman, Abbie Cornish, Michael Keaton, Gary Oldman, Samuel L. Jackson u.a.

    Offizielle Synopsis : Im Jahr 2028 ist der multinationale Megakonzern OmniCorp globaler Marktführer für Robotertechnologie. Die von ihm produzierten Drohnen werden weltweit eingesetzt und sichern OmniCorp ein beachtliches Vermögen. Zu dieser Zeit versucht der engagierte Polizist Alex Murphy (Joel Kinnaman) die steigende Kriminalität und Korruption in seiner Heimatstadt Detroit mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Als er im Dienst schwer verletzt wird, ist dies für OmniCorp die Gelegenheit, seine umstrittene Technologie endlich auch in den USA zum Einsatz zu bringen…

  • Kurzkritiken nachgeholt: Riddick, Ender's Game, Chinese Zodiac, Justice League War


    Nach dem völlig vergeigten "Riddick: Chroniken eines Kriegers", in dem aus SciFi-Survival-Horror plötzlich ein Frank Herbert’sches Eso-Epos gemacht wurde, besinnt sich David Twohy auf die Qualitäten, die den Erstling "Pitch Black" so erfolgreich gemacht haben – er setzt unseren liebsten Antihelden auf einem Planeten aus, dessen primäre Existenzgrundlage die Vernichtung Riddicks zu sein scheint und wirft noch ein paar Arschlöcher als Antagonisten in den Mix.

    Darin ähnelt die Trilogie den "Transporter"-Filmen, in denen ein charismatischer Muskelspacken in der ersten Fortsetzung unangemessen aufgeblasen wurde, nur um in Teil 3 wieder "back to the roots" zu gehen…