Thema: Film, TV & Presse

  • Movie Mania 2013 (74): “Der Hobbit 2: Smaugs Einöde"


    USA 2013 . Regie: Peter Jackson. Darsteller: Martin Freeman, Ian McKellen, Richard Armitage, Evangeline Lilly, Stephen Fry, Mikael Persbrandt, Luke Evans u.a.

    Offizielle Synopsis: Die Gefährten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise überstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trügerischen Düsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefährlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schließlich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen – einem Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schließlich fragen müssen, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt…

  • Uwe Boll: Mein Segen, mein Fluch


    Es ist an der Zeit, euch mal wieder ein wenig "up to date" zu bringen. Ich habe mit Dr. Uwe Boll ein Interview vereinbart, das stattfinden wird, wenn wir beide Zeit haben und ich mich entsprechend vorbereitet fühle. Zählt also nicht in Tagen, lieber in Wochen.

    Bei Facebook bot Boll kürzlich an, "mystery packages" für 100 Dollar zu verhökern. Kram aus seinem Büro, den er augenscheinlich loswerden wollte. Er dachte sich wohl, dass es bei Boll-Nerds besser aufgehoben wäre als im Container – und wer weiß, vielleicht war ja "Schwerter des Königs IV" so zu finanzieren…

  • Movie Mania 2013 (72, 73): "Last Days on Mars" & "Legendary: Tomb of the Dragon"


    Last Days on Mars
    England 2013 . Regie: Ruairi Robinson. Darsteller: Liev Schreiber, Romola Garai, Elias Koteas, Olivia Williams, Johnny Harris u.a.

    Story : Die Mitglieder einer Marsmission warten auf Abholung. Einer der Wissenschaftler entdeckt ausgerechnet jetzt Spuren von Leben auf dem roten Planeten. Schnell werden alle, die mit den Bakterien in Kontakt kommen, zu blutrünstigen Zombies. Am Ende bleibt nur ein Crew-Mitglied übrig – dahin treibend in einer Raumfähre und mit der bösen Ahnung, auch schon infiziert zu sein.

    Kritik : Okay, das klingt ja alles auf dem Papier gar nicht so schlecht…

  • Retro-Review: Raiders of the Lost Story Arc


    Mit der Pendelei zwischen München und Speyer sind der LvA und mir viele der gemeinsamen Abende vor dem Fernseher abhanden gekommen. Wo Gemütlichkeit herrschen sollte, herrscht Müdigkeit, das Bett lockt mehr als das Sofa. Das wird sich auch wieder ändern – aber momentan steht das gemeinsame Filmerlebnis nicht ganz so weit oben auf der Prioritätenliste.

    Gestern Abend bat mich die LvA allerdings, doch mal wieder was für sie raus zu suchen. "Indiana Jones", da hatte sie viel von gehört. Da gibt es doch mehrere? Sollen wir nicht einen davon gucken…

  • B5 und die Angst vor der Kompetenz im Banalen


    Ich habe mich vor drei Jahren schon mal über Schlampereien auf B5 ausgelassen – ähnlich wie der SPIEGEL scheint man entschlossen, bei trivialen Themen konsequent jede Form von Expertise zu vermeiden. Die Tatsache, dass man sich in der U-Kultur auskennt, könnte ja den Vorwurf provozieren, sich der E-Kultur nicht ausreichend zu widmen. Und darum hat dann gerne mal Donald Duck den Geldspeicher und Perry Rhodan ist ein Science Fiction-Autor.

    Als ich am Samstag sehr früh von München in Richtung Speyer fuhr, ließ ich mich eine halbe Stunde lang von B5 berieseln – genau bis zu den "Multimedia-Tipps", die dem Sender so wichtig sind, dass er sie regelmäßig und auf breiter Front präsentiert: "Jeden vierten Samstag im Monat, um 6.25 Uhr und um 8.25 Uhr"…

  • 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (3)


    Okay, es ist soweit: Das Highlight des 50. "Who"-Geburtstages wurde in England ausgestrahlt – und unter anderem in deutsche Kinos übertragen. Nicht Star Wars, nicht Star Trek, nicht die Krönung von Papst oder Weltmeister – eine Episode einer britischen TV-Serie, die mal siebzehn Jahre lang wegen fortschreitender Erfolglosigkeit auf Eis lag und deren Charme eigentlich immer aus ihrer konsequenten Nischigkeit bestand. Was genau genommen den 33. Geburtstag bedeutet. Oder den 32., wenn man den TV-Film von 1996 als Who-Jahr rechnet. Aber wer will kleinlich sein…

  • 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (2)


    Nein, wir sind immer noch nicht bei der Fortschreibung des "Who"-Mythos. Bevor es an die Kritik zum neuen TV-Film "The Day of the Doctor" geht, widme ich mich dem Doku-Drama "An adventure in space and time". Hier wird (halbwegs authentisch, aber trotzdem fiktionalisiert) die Entstehung der Kultserie erzählt.

    Tja, was soll ich sagen? Es ist ein süßes, nostalgisches Bonbon für Fans, das uns Mäuschen spielen lässt bei Ereignissen, von denen wir bisher nur gelesen und gehört haben. Mit viel Liebe und Zeitkolorit der 60er erzählt, führt uns AAISAT nicht nur in das "Who"-Universum ein, sondern auch ins Herz der BBC, einer damals noch verknöcherten und durch und durch männlich sozialisierten Quasi-Behörde…