Thema: Film, TV & Presse

  • Kino-Kritik: X-Men: Apocalypse


    USA 2016. Regie: Bryan Singer: Darsteller : Michael Fassbender, James McAvoy, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Sophie Turner, Olivia Munn, Rose Byrne, Nicholas Hoult, etc.

    Offizielle Synopsis: Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant überhaupt, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Nachdem Apocalypse nach tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto – um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen…

  • Watching (10): Remake, Remix, Rip-Off


    Disclaimer : Der Verleih hat auf Facebook um Reviews gebeten, um den kurzfristig angesetzten Kinostart dieser Doku zu promoten. Ich habe einen Online-Screener bekommen für das Versprechen, eine Kritik zu schreiben.

    Ich bin kein Experte, was Türksploitation angeht, aber ich war doch schon in dem Thema "drin", als man sich "Turkish Star Wars" noch nicht auf YouTube anschauen oder sich die Nerd-Expertise bei bezaubernden Programmen wie "Deja View" holen konnte:

    Ich habe in den 90ern an Kassetten-Tauschringen teilgenommen, für Filmsammler in New York alte B-Western auf Kabel1 mitgeschnitten, um dafür Tapes mit "Turkish Exorcist" oder "Indian Superman" geschickt zu bekommen…

  • Kleine Kino-Kuriosität zum Wochenende


    Die LvA und ich waren über den Valentinstag ja wieder in London. Dort gehen wir am Wochenende immer gerne zur Double Shot Coffee Company, ein kleines, gemütliches Café in der Nähe des Covent Garden. Manchmal hängen dort Plakate lokaler Veranstaltungen aus oder es liegen Flyer herum, die mich selten wirklich interessieren.

    Diesmal aber war der hier plakatiert, mit drauf gekritzelten Screening-Terminen:

    Ein britischer Werwolf-Western, von dem ich noch nichts gehört hatte? Spannend. Bin ich für. Muss ich recherchieren.

    Wie es aussieht, ist "Blood Moon" 2014 schon beim Fright Fest-Festival gelaufen und hat ein paar durchaus solide Kritiken eingefahren…

  • Kino Kritik: Captain America – Civil War


    USA 2016. Regie: Anthony Russo, Joe Russo. Darsteller : Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Anthony Mackie, Daniel Brühl, Chadwick Boseman, Sebastian Stan, Paul Rudd, Frank Grillo, Jeremy Renner, Willam Hurt, Don Cheadle, Elizbeth Olsen, Paul Bettany, Emily VanCamp, Martin Freeman, Marisa Tomei, Tom Holland u.a.

    Offizielle Synopsis : Unter Führung von Captain Steve Rogers ist das neue Team der Avengers weiterhin für den Erhalt des Friedens im Einsatz, als sie in einen internationalen Vorfall verwickelt werden, der erhebliche Kollateralschäden verursacht. Daraufhin werden Forderungen nach einem neuen Führungsgremium lauter, das bestimmt, wann die Dienste der Avengers wirklich angefordert werden…

  • Presse-Fail: Die kleine WELT gegen die große Galaxis


    Ich habe früher gerne gegen die BILD geschossen. Irgendwann wurde mir das zu einfach und seitdem die keine Browser mit Adblocker mehr durchlassen, schaue ich nicht mal aus mildem Interesse mehr auf deren Webseite. Aber es ist leider so, dass auch "Qualitätsmedien", die gerne als Beispiel für die Unverzichtbarkeit einer professionellen Papierpresse genannt werden, mitunter krasse Aussetzer produzieren. Einige erinnern sich vielleicht noch an den Versuch der ZEIT, den Flop von "Cloud Atlas" Raubkopierern in die Schuhe zu schieben – oder an die halbgaren Breitseiten des SPIEGEL gegen ALDI…

  • Abandoned: Das Wortvogel Superhero Universe


    Es zahlt sich aus, dass ich alle meine alten Unterlagen in der Cloud gespeichert habe – nicht nur Kontoauszüge, sondern auch meine Mails seit 1995, die Anhänge, meine Konzepte, Faxe, Recherche-Materialien. Dadurch finde ich immer wieder mal kuriosen Kram, der durchaus noch Funktion hat. So behauptete Schauspieler Matthias Hues kürzlich, er arbeite aktuell an einem Sequel zum Lundgren-Kracher "I come in peace", in dem er den (am Schluss getöteten) Alien-Bösewicht spielte. Ich konnte nachweisen, dass Hues dieses Konzept schon seit satten 19 Jahren herum schleppt – weil ich es selber 1997 per Fax für ProSieben abgesagt hatte…

  • Watching (9): Dice


    Cringe Comedy ist sicherlich eine der substantiellsten Entwicklungen der letzten 20 TV-Jahre. Das Rezept: pseudo-dokumentarische Produktion, unsympathische Charaktere, eskalierende Peinlichkeiten. Oft genug spielen die Darsteller fiktionalisierte Versionen von sich selbst. Im Idealfall kommen Serien wie "The Office" und "Curb your enthusiasm" dabei raus, im Zweifelsfall aber auch Fehlschläge wie "Fat Actress" und jetzt "Dice":

    Die überschaubaren Abenteuer des Rüpelkomikers Andrew Dice Clay, dessen Opus Magnum "Ford Fairlane" ich immer noch verehre, taugen einfach nicht zur satirischen Überhöhung. Er ist ein abgebranntes Arschloch im wahren Leben – und in der Serie eben auch…