Thema: Film, TV & Presse

  • Summer of SciFi: Parallels


    USA 2015. Regie: Christopher Leone. Darsteller : Mark Hapka, Jessica Rothe, Eric Jungmann, Constance Wu u.a.

    Story : Ronan und seine Schwester Beatrix bekommen einen Anruf ihres Vaters – sie sollen zu einem eigentümlichen, verlassenen Hochhaus in der Innenstadt kommen. Ihr Nachbar Harold schließt sich ihnen an. Kurioserweise entpuppt sich das Gebäude als Fokuspunkt, der alle 32 Stunden zwischen verschiedenen Parallelwelten hin und her springt. Das Trio trifft die junge Asiatin Polly, die mehr weiß und ihnen die "do’s and don’ts" der Trips erklärt. Das Problem: Niemand weiß, wie man wieder zur Ausgangserde zurück kehren kann…

  • Abandoned: "Agent X – Das Abenteuer deines Lebens"


    Unter den vielen Projekten, die ich in den Jahren 2000 bis 2010 entwickelt habe, gibt es kaum weiße Flecken – fast alles kann ich aus den Tiefen meiner Festplatten ausgraben, seien es Pitch Paper oder lediglich Promotexte.

    Heute habe ich mir allerdings die Zähne ausgebissen. Außer einer Mail, dass ich dieses Projekt Michael "Bully" Herbig und ProSieben präsentieren wollte, spuckte meine digitales Archiv nichts aus.

    Das ist aber kein Problem, denn der Grund, warum ich "Agent X" ausgerechnet jetzt vorstelle, ist die Existenz eines Videos, das wie ein "proof of concept" für die actionreiche Reality-Show aussieht – und es ist von Matt Damon:

    Ehrlich gesagt war ich total baff, als ich das gesehen habe…

  • Summer of SciFi: Robot Overlords


    England 2014. Regie: John Wright. Darsteller : Callan McAuliffe, Ben Kingsley, Gillian Anderson, Milo Parker, James Tarpey u.a.

    Offizielle Synopsis : Die Erde in naher Zukunft. Gigantische Roboter aus einer fernen Galaxie haben den Planeten angegriffen und herrschen unumschränkt. Die überlebenden Menschen sind in ihren Häusern eingesperrt und jeder Widerstand gegen die tyrannischen Herrscher kann mit dem Tod bestraft werden. Durch die Hilfe von elektronischen Implantaten kann jeder einzelne Mensch genau überwacht werden und feige Kollaborateure tun ihr übriges, um die Menschheit klein zu halten…

  • Summer of SciFi: The Call Up


    England 2016. Regie: Charles Barker. Darsteller : Morfydd Clark, Chris Obi, Parker Sawyers u.a.

    Story : Eine Gruppe erfolgreicher, aber sozial isolierter Online-Gamer wird in ein Hochhaus eingeladen, um einen Virtual-Reality-Shooter zu betatesten, der nicht nur das komplette Environment simuliert, sondern auch Schmerz und Verletzungen. Dem Gewinner winken 100.000 Dollar – dass die Verlierer der Tod erwartet, stellt sich erst nach Spielstart heraus. Nun heißt es Medipaks finden, Munition, Waffen – und dabei virtuelle, aber nichtsdestotrotz tödliche Gegner abknallen. Aber wer sind die Drahtzieher, wer macht und ändert ständig die Regeln von "The Call up"…

  • Watching (14): Angie Tribeca, Wrecked


    Angie Tribeca Ich finde Rashida Jones durchaus sympathisch, mag ihre Webvideos ebenso wie ihre Rolle in „Parks and Recreation“. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie eine eigene Serie geschrieben bekommt. „Angie Tribeca“ ist das Ergebnis dieser Bemühungen, produziert vom Kabelsender TBS und ausgestrahlt als Marathon von 10 Episoden (eine zweite Staffel ist auch schon gelaufen). Drollig ist dabei die Idee, dass man sich – wenn man so viel Zeit nicht investieren will – die Episoden auch als "hyper binge" zusammen fassen lassen kann…

  • Summer of SciFi: The Quiet Hour


    GB, Irland 2014. Regie : Stéphanie Joalland. Darsteller : Dakota Blue Richards, Karl Davies, Brigitte Millar, Jack McMullen, Liam O’Brien u.a.

    Offizielle Synopsis: Aliens haben den Planeten Erde überfallen, töten erbarmungslos dessen Bewohner und vernichten sämtliche natürlichen Ressourcen. Der noch verbliebene Teil der Menschheit hungert und mutiert zu eiskalten, immer gefährlicher werdenden Plünderern. Verzweifelt kämpft die 19-jährge Sarah in dieser apokalyptischen Zeit gegen eine Gruppe von Banditen, um den Hof ihrer Familie und die Solaranlage, die die gewalttätigen Aliens zurückhält, zu beschützen.

    Kritik : "The Quiet Hour" ist bei diversen Non-Genre-Festivals recht erfolgreich gelaufen, was für einen SF-Film ungewöhnlich genug ist und vorab die Vermutung nahe legt, dass hier primär die "conditio humana" im Mittelpunkt steht und nicht pew pew pew mit dem Laserblaster…

  • Gaming-Nostalgie: "Return" to the past


    Es gehört zu den Nachteilen als Journalist, dass man paketeweise Kram zugeschickt bekommt, den man nicht haben will. Warenproben, Testgeräte, Rezensionsexemplare. Und es gehört zu den Vorteilen als Blogger, dass man manchmal einzelne Päckchen verdienter Leser zugeschickt bekommt mit der Bitte, ob man sich dieses oder jenes Herzensprojekt nicht mal anschauen wolle. Drehbücher, Hörspiele, Magazine, manchmal ganze Filme.

    Ich bin dann immer etwas hin- und hergerissen, weil ich einerseits den kreativen Output meiner Leser bewundere und unterstützen möchte, andererseits aber damit Probleme habe, wenn mir das Endergebnis so gar nicht zusagt…