Thema: Film, TV & Presse

  • The Return of the Galerist des Schreckens!


    Vor neuneinhalb Jahren hat euch ein bärtiger, unverheirateter Schildkrötenbesitzer aus München stolz die Original-Artworks gezeigt, die er in Internet-Auktionen erstanden hatte – Gemälde, aus denen unter anderem die offiziellen Poster- und DVD-Motive von B Movie-Klassikern wie "Re-Animator" und "Arena" wurden.

    Der Hintergrund: Ich arbeitete seinerzeit am ersten Buch über den Filmproduzenten Charles Band. Die Artwork wurde photographiert, das Re-Animator-Motiv sogar auf dem Rückcover des Buches abgebildet. Stolz nannte ich mich "Der Galerist des Schreckens".

    2016 haben meine Ko-Autoren und ich viel Zeit damit verbracht, das zweite Buch über Charles Band (1988 bis 2016) fertig zu stellen…

  • Ghost in the Shell: Sex IS the message!


    Ende März startet in den deutschen Kinos die Realverfilmung des Kult-Animes "Ghost in the Shell" mit (der kontrovers diskutierten) Scarlett Johansson in der Hauptrolle. Und ich denke, wir sollten mal über das außerordentlich plumpe und sexistische Marketing des Films reden.

    Das vorab – "Ghost in the Shell" wusste auch in der Vorlage die Fantasien der vorwiegend jungen und männlichen Zuschauerschaft anzuregen und zu bedienen:

    Hier wird ein Cybersex-Fetisch gefahren, der sich gewaschen hat – die virtuelle Fantasie wird real, der weibliche Körper zur Maschine, die Kleidung nur noch kaum verhehltes oder verhüllendes Bodypainting…

  • Auf die Ohren: Die Sounds des Wortvogels


    Anhand von Ausschnitten, Bildern und Anekdoten habe ich euch schon oft durch die Produktionen geführt, die meiner Feder entsprungen sind. Heute probiere ich mal was anderes…

    Ich bin stolz auf vieles, was ich über die Jahre angesammelt habe. Entsprechend ärgere ich mich aber auch, wenn etwas wegkommt, was nicht zu ersetzen ist. So dachte ich lange, die CDs mit den Soundtracks meiner Filme und Serien verloren zu haben. Die meisten davon sind nie offiziell auf CD erschienen – ich habe sie bekommen, in dem ich die Komponisten bat, mir eine Studio-Ausspielung zu machen…

  • Retro-Review: Tal der Schatten


    Ich habe geraume Zeit meines Sabbaticals darauf verwendet, meine alten Datenbestände zu kuratieren. Wir reden von mehr als 300.000 Emails, 30.000 Bildern, 180.000 Dokumenten, Hundertschaften von kurzen Videoclips und Musikstücken. Dass dabei viele Kuriositäten wieder aufgetaucht sind, ist kein Wunder. Einiges aus diesem Fundus werde ich in der nächsten Zeit hier präsentieren.

    Den Anfang macht eine Kritik zu "Tal der Schatten", einem deutschen Mystery-Thriller ausgerechnet von SAT.1. Ich habe keine Ahnung, für welches Medium ich diese Kritik ursprünglich geschrieben hatte. Einen meiner SF-Guides? Die Webseite SF-Fan.de…

  • Promitod als Deppenköder: Facebook Fake News


    Ich habe mich – wegen des Sabbaticals und mangels Interesse – aus der gesamten Fake News-Diskussion rausgehalten. Aber was ich eben bei Facebook gesehen habe, hat schon eine ganz neue Dimension. Dass zum Ködern potenzieller Kunden für obskure Produkte so ziemlich jeder Clickbait erlaubt ist, war mir klar. Aber das hier…

    Klickt man den Link an, ist Dwayne Johnson aka The Rock aka "dWayne" zwar nicht mehr tot, aber immer noch in Schwierigkeiten:

    Nur: Das Bild ist aus einem Film, Johnson nicht angeklagt und die Webseite auch gar nicht von ESPN, wie man an der URL sehen kann…

  • Ärgernis Fantasy-Filmfest-Planung


    Abteilung "Nach dem Festival ist vor dem Festival…"

    Die Artwork zum neuen Fantasy Filmfest 2017 ist raus – und entfernt sich wieder mal einen Schritt von Konzept Fantasy. Was soll das sein? Was soll mir das sagen? Warum sollte mich das scheren? Was war an Fay Wray so falsch, an Boris Karloff, an Bela Lugosi, am Schrecken vom Amazonas, an Pinhead?

    Aber damit fangen die Probleme erst an…

    Das nächste "kleine" Fantasy Filmfest, in Form der regulären (non-White) Nights, startet Ende April. Finde ich persönlich ein bisschen zu nah an den gerade erst beendeten White Nights, aber da das große Fantasy Filmfest diesmal erst im September startet, ist es gut zur Überbrückung…

  • Fantasy Filmfest White Nights 2017: Das Fazit


    Für mich sind die FFF Nights immer ein prima Kompakt-Festival, bei dem es sich lohnt, per Bus oder Bahn anzureisen. Das ermöglicht mir die Erstellung der Review-Vorlagen auf der Hinfahrt und das Schreiben der letzten fünf Reviews auf der Rückfahrt. Heute war es gar so, dass ich im IC von Nürnberg nach Karlsruhe mangels Internet die Kritiken in Word verfasst und sie dann in den zehn Minuten ICE von Karlsruhe nach Baden-Baden hochgeladen habe. Mit dieser Strategie bleibt das Festival in sich geschlossen und nimmt mir weder vorher noch nachher viel Zeit…