Thema: Film, TV & Presse

  • FFF White Nights 2017: Dog Eat Dog


    USA 2016.  Regie:  Paul Schrader.  Darsteller : Nicolas Cage, Willem Dafoe, Christopher Matthew Cook, Louisa Krause, Paul Schrader, Melissa Bolona

    Offizielle Synopsis : „Diesen Job erledigen wir richtig! Dieser Job wird Triumph oder Untergang!“ – Nachdem wir die Kleinganoven Troy, Mad Dog und Diesel mittlerweile schon bei einigen früheren Schandtaten begleiten konnten, kommt uns ganz stark der Verdacht: Die Nadel des Schicksals wird sich für die drei Ex-Knackis eher in Richtung Untergang drehen …

    Kritik : Was war eigentlich der letzte wirklich gute Paul Schrader-Film, den man ohne Einschränkungen empfehlen konnte…

  • FFF White Nights 2017: The Invisible Guest


    Spanien 2016. Regie:  Oriol Paulo.  Darsteller: Mario Casas, José Coronado, Bárbara Lennie, Francesc Orella, Ana Wagener

    Offizielle Synopsis : Der erfolgreiche Unternehmer Adrián hat einen schlechten Tag, einen richtig schlechten Tag. Als er in einem Hotel aufwacht, findet er seine Geliebte ermordet im Badezimmer. Die Beweislast ist erschlagend: die Tür war von innen versperrt und es gibt keine anderen Verdächtigen. So steht der reiche Geschäftsmann kurz davor, alles zu verlieren: seine Familie, seine Karriere, seine Freiheit. Am Abend vor der Verhandlung taucht dann auch noch ein neuer Zeuge auf, der Adriáns Urteil erheblich beeinflussen könnte…

  • Fantasy Filmfest White Nights 2017: The Transfiguration


    USA 2016. Regie: Michael O’Shea. Darsteller : Eric Ruffin, Chloe Levine, Aaron Moten, Danny Flaherty, Anna Friedman

    Offizielle Synopsis : Milo ist vierzehn und lebt mit seinem älteren Bruder in einem heruntergekommenen Viertel von Queens. In der Schule gilt er als Freak, zu Hause vergöttert er alte Vampirschinken auf VHS und verbringt seine Zeit mit schrägen Naturdokus. Wenn Milo durch die Straßen der Stadt streift, fühlt er sich wie einer von den LOST BOYS und es dauert nicht lang, bis mehr und mehr blutleere Leichen seinen Weg pflastern und ihre Habseligkeiten sich hinter seinem Videostapel vermehren…

  • Heroes: Captain America isn’t event supposed to be here today! And he’s gay.


    Ich habe die letzten Tage damit verbracht, mein gesamtes digitales Archiv neu zu ordnen – Bilder, Scans, Texte und Emails von 1995 bis heute. Es ist mir gelungen, das Datenvolumen von über 20 Gigabyte auf unter 5 zu bringen, ohne dabei Informationen oder Material zu verlieren. Meine "digitale Akte" ist damit wieder sauber.

    Natürlich tauchen bei solchen Ausgrabungen zwangsläufig Relikte aus der frühen Internet-Ära auf, z.B. diese Shockwave-Animation "Heroes", eine putzige Marvelhelden-Parodie auf Kevin Smiths Erstling "Clerks". Ich habe sie mal in eine Videodatei umgewandelt und für euch auf YouTube hochgeladen, um sie dem digitalen Nirwana zu entreißen – sorry, dass der Ton etwas leise geraten ist:  

    Entstanden ist dieses selbstreferenzielle Kleinod noch vor dem Boom der Marvel-Filme vor mindestens 15 Jahren…

  • Robbie Williams statt Johannes B. Kerner: Es gibt kein richtiges Silvester im falschen


    First things first: Frohes Neues!

    Wir haben Silvester sehr gesittet verbracht, was man auch als Euphemismus für langweilig lesen kann. Am Abend haben wir einen Drink in einer Bar genommen und sind dann ins Karlsruher Staatstheater gefahren, um uns "Dinner for One" als Live-Stück mit Musikeinlagen anzusehen. Launig und unterhaltsam, aber eher einer unabhängigen, jungen Bühne würdig.

    Um 23.00 Uhr waren wir wieder daheim, um den Katzen zur Seite zu stehen. Glücklicherweise haben wir in der neuen Wohnung rundum elektrische Rollläden, die sehr dicht schließen…

  • Ariana Grande: Weil sowas von sowas kommt…


    Ich kenne Ariana Grande, die steckengroße neuste "Kinderstar wird Popstern"-Version, nur aus Saturday Night Live-Sketchen und Auftritten in Late Night Shows, wo sie erstaunliche stimmliche Bandbreite beweist:

    Nun beschwert sich die junge Dame auf Social Media-Kanälen, dass Fans sie wohl massiv sexuell objektifizieren würden – und SPon ist das auch gleich einen Artikel wert. 

    Das wäre mir kein Posting wert – hätte ich nicht kürzlich bei meinem türkischen Hausfriseur aus dem Augenwinkel ein Musikvideo der jungen Dame gesehen:

    Der Fan hat sie objektifiziert? Nein, das tut ihre Plattenfirma, ihr Management, letztlich auch sie selbst…

  • 2016 – The year of the unfortunate death


    David Bowie, Prince, George Michael, Alan Rickman, Leonard Cohen, Muhammad Ali, Bud Spencer, Maurice White, Hans-Dietrich Genscher, Götz George – der Schnitter hatte ein fleißiges Jahr und so manches Mal dachte ich, er hätte aus Versehen die falsche Liste mitgenommen. Zu viele, deren Zeit und deren Potenzial noch nicht abgelaufen schien. Anton Yelchin? 

    Natürlich gibt die Querschläger, die behaupten, wir würden dieses Jahre alle nur verstärkt hinschauen – das stimmt aber nicht: 2016 ist/war ein statistisch abnormales Jahr in Sachen Promi-Beerdigungen.

    Es ist ja nicht so, dass es überrascht, wenn lebenverbrennende oder sieche Stars die Fähre über den Fluss Styx buchen oder in die ewigen Jagdgründe reiten…