Thema: Film, TV & Presse

  • Hyperland Redux (12): Star Trek-Begeisterte kapern die „Enterprise“ (NACHTRAG)


    Originaltext Juni 2014:

    Die Grundidee ist nicht neu: Fans kultiger Filme und Serien greifen zur Kamera, um eigene Geschichten aus dem geliebten Universum zu drehen. Dank Internet, YouTube und Crowdfunding hat sich die Szene mittlerweile erstaunlich professionalisiert. Die Produzenten der Originale profitieren von der Publicity – und behalten die Kontrolle über ihre Marken.

    Blick zu den Sternen – und in die Vergangenheit

    Ein Meilenstein: 2016 wird die Star Trek-Franchise 50 Jahre alt. 525 Fernsehepisoden (plus 22 als Zeichentrick), 12 Kinofilme, eine unübersehbare Menge an Romanen, Computerspielen und Comics – mehrere Milliarden Dollar hat Paramount mittlerweile an der Marke verdient…

  • Kino Kritik: Wonder Woman


    USA 2017. Regie: Patty Jenkins. Darsteller : Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Ewen Bremner, Danny Huston

    Offizielle Synopsis: Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial…

  • Kino Kritik: Valerian – Die Stadt der tausend Planeten


    USA/Frankreich 2017. Regie: Luc Besson. Darsteller : Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rutger Hauer, Ethan Hawke, Rihanna u.a.

    Offizielle Synopsis: Valerian und Laureline sind Spezialagenten der Regierung und mit der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Während der verwegene Frauenheld Valerian es auf mehr als nur eine berufliche Beziehung mit seiner schönen Partnerin abgesehen hat, zeigt ihm die selbstbewusste Laureline jedoch die kalte Schulter. Auf Anordnung ihres Kommandanten begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha: einer Mega-Metropole, die Tausende verschiedener Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet…

  • Kino Kritik & Gewinnspiel: Der schwarze Turm


    USA 2017. Regie: Nikolaj Arcel. Darsteller : Idris Elba, Matthew McConaughey, Abbey Lee, Tom Taylor, Katheryn Winnick, Jackie Earle Haley u.a.

    Offizielle Synopsis: Revolvermann Roland Deschain ist der letzte seiner Art und gefangen in einem ewigen Kampf mit Walter O’Dim, auch bekannt als der Mann in Schwarz. Roland ist fest entschlossen, ihn daran zu hindern, den Dunklen Turm zu Fall zu bringen, der das ganze Universum zusammenhält. Das Schicksal aller Welten steht auf dem Spiel, als das Gute und das Böse in einer ultimativen Schlacht aufeinanderprallen…

  • Vorheizer: Stephen Kings Tops & Flops


    Morgen über Tag geht mein Review zu "The Dark Tower" online – weil ich euch diese Woche etwas vernachlässigt habe und die Diskussionen schon mal anheizen möchte, liste ich nachfolgend mal meine persönliche Einschätzung einer ganzen Sackladung Filme nach den Romanen, Kurzgeschichten und Schmierzetteln des Meisters.

    Gemeinerweise ist die Liste nicht vollständig – es ist nicht mal die vollständige Liste der King-Produktionen, die ich tatsächlich gesehen habe. Es ist nur die Liste der King-Produktionen, an die ich mich in diesem Moment spontan erinnern kann. Weil das auch schon eine Wertung darstellt…

  • Manche nennen es Arbeit: Faces of Fun (1)


    Ich war ja gerade mal wieder acht Tage auf Reportagereise – und die nächste Tour über fünf Tage läuft auch schon. Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt: in der letzten Woche habe ich mit meinem Fotografen in sieben Tagen acht Reportagen produziert. Selbst nach der Erstauswahl sind noch über 1200 Bilder übrig, aus denen sicher über 60 Seiten für die "Liebes Land" und ihre Sonderhefte generiert werden.

    Wer nun glaubt, das sei alles Kinderkram, der irrt. Besonders diesmal. An vier von sieben Tagen hatten wir Regen, es musste umgebucht, umgeplant und umgedacht werden…

  • Lese(r)kritik: Der (un)erfreuliche Rechtsrutsch des SPIEGEL


    Es ist mal wieder ein wenig Vorgeschichte nötig. Ich habe den SPIEGEL Mitte der 80er zu lesen begonnen. Damals bekam ich die gesammelten alten Ausgaben immer von meinem Großvater (und ausgelesene Playboys von meinem Vater, aber das ist eine andere Geschichte). Am Kiosk neu kaufen konnte ich mir mit 8 Mark Taschengeld im Monat nicht leisten. Warum ausgerechnet mein knochenkonservativer und politisch nur mäßig interessierter Opa das Hamburger Nachrichtenmagazin las, verstehe ich bis heute nicht. War mir aber damals und heute egal.

    Der SPIEGEL hat, und das kann man nicht genug betonen, mein Verständnis zu Staat, Kirche und Journalismus geprägt…