Jetson!!!
Zum Wochenende ein Augenschmaus – das wohl coolste Auto der Welt. Keine Science Fiction. Der Dodge Dart als Modellstudie, Baujahr 1956. Leider war das endgültige Modell nicht ganz so visionär…
Zum Wochenende ein Augenschmaus – das wohl coolste Auto der Welt. Keine Science Fiction. Der Dodge Dart als Modellstudie, Baujahr 1956. Leider war das endgültige Modell nicht ganz so visionär…
Dieses Poster zu dem Film "102 Dalmatiner" hat mich vor ca. drei Jahren wochenlang verfolgt. Irgendwas stimmte hier nicht, aber es schien mir unmöglich, den Fehler aus meinem Augenwinkel in das volle Blickfeld zu zerren.
Eigentlich ja kein ungewöhnliches Motiv – ein süßer Hund, der Werbung für einen Film mit noch viel mehr süßen Hunden macht.
Und doch…
Grummelgrübeldenk…
Schließlich traf mich die Erkenntnis, wie sich das gehört – wie der Blitz: Disney hat den ersten Hund ohne Arschloch gezüchtet!
Jetzt kann ich ruhig schlafen…
Es war eine gute Woche – weniger für George W. Bush, mehr für Amerika. Ich würde jetzt gerne behaupten, aus genau diesem Grund bei der Tanke meines Vertrauens zu diesem Monstrum mit "koffeinierter Zuckerplörre" ((c) Walter Moers) gegriffen zu haben. Die Wahrheit ist jedoch viel simpler: 3,001 Liter Cola in EINER Flasche? Das reizt den Spieler in mir. Als Größenvergleich habe ich mal eine normale Bierflasche daneben gestellt.
Es ist allerdings jetzt schon klar, dass ich diese Flasche aus Gründen der Pfandfreiheit nie wieder kaufen werden…
In den letzten Tagen habe ich mir die Folgen der leider nur sehr kurzlebigen US-Sitcom "That’s my Bush!" angesehen, die im Weißen Haus kurz nach dem ersten Wahlsieg des Republikaners spielt. Es erstaunt vor allem, für wie harmlos-dämlich man den US-Präsidenten vor 9/11 gehalten hat.
Die Serie ist fürwahr keine Perle, hat aber ein paar durchaus witzige Gags zu bieten:
Sekretärin: "Mr. President, according to my palm pilot, you have only 15 minutes until Earth is destroyed by the evil Zynthians!"
Bush: "Princess, that’s not a palm pilot – it’s a Gameboy"…
Ich bin ein Kind der 80er, das ist bekannt. Ich kenne noch die Angst vor dem Atomkrieg, die aber zu meiner Zeit schon keine Angst mehr vor "dem Russen" war, sondern eher die Angst vor dem eigenen Verbündeten Amerika.
Wenn man damals als Jugendlicher in den 80ern "links" war (und wer war das in NRW nicht?), dann beschäftigte einen nicht die Frage, OB wir alle dem Untergang geweiht sind, sondern nur noch, aus welcher Ecke der Untergang kommen würde. Da stritten sich zwei regelrechte Denkschulen – Schule 1 verkündete den ins Haus stehenden Nuklear-Tod (Subgruppe GAU und/oder Erstschlag), Schule 2 wähnte die Abrechnung von Mutter Natur schneller…
SPIEGEL online hat drei Kasachen in "Borat" geschleppt, um deren erwartbare Empörung zu dokumentieren. Und prompt stellen sich die Studenten eingeschnappt die Schlüsselfrage, die jeden bewegt, der erstmals durch den Kakao gezogen wird: "Warum gerade wir?". Beleidigung der Fahne, der Ehre, des Präsidenten, blablabla, etc. pp.
Die Autorin Anna Reimann hätte den beleidigten kasachischen Leberwürsten erklären können, warum – durch ein einfaches "warum nicht?".
Deutschland ist nämlich nach 50 Jahren Nazi-Witzen und Weißwurst-Klischees komplett kakaoresistent, und man freut sich schon, wenn die Parodie halbwegs originell ausfällt wie bei der "Saturday Night Live"-Reihe "Sprockets"…