Letzte Artikel


  • Schreibmarathon Ibiza 2007 – die Galerie


    Es gibt in jedem Buch aus dem Regal "Wie werde ich Bestseller-Autor in 10 Tagen" den banalen Ratschlag, dass jeder Autor den Platz und die Umstände finden muss, die es ihm erlauben, bestmöglich zu schreiben. Manche Schreiber sitzen gerne mit dem Laptop bei Starbucks, andere brauchen das schalldichte Dachgeschoss.

    Nach 15 Jahren und geschätzten 20 Büchern (und drei Dutzend Drehbüchern, Hunderten von Artikeln, etc.) habe ich meinen "perfekten Platz" gefunden.

    Ibiza hat sich für mich als der Ort entpuppt, an dem ich intensiv und gleichzeitig entspannt schreiben kann…

  • Ich will einen fairen Kampf sehen!


    „Gone in 60 Seconds” (1974) vs. „Driver“ (1978)
    Willkommen zu meinem ersten „Movie Showdown“, in dem ich zwei Filme gegeneinander antreten lasse, die zu vergleichbaren Zeiten dieselben Genres bedienten. Als Beispiele: „The Car“ vs. „Crash“ um den Titel „Fahrerloser Todeswagen der 70er“, „Herbie“ vs. „Dudu, der tolle Käfer“ um den Titel „Fun mit VW“, „Conan“ vs. „Talon“ um den Titel „Dicke Schwerter, dicke Muckis“. Konkret werde ich demnächst auch John Frankenheimers „Die Prophezeiung“ auf Colin Egglestones fast unbekannten „Long Weekend“ treffen lassen in der Kategorie „Man vs…

  • Literarisches Recycling


    Im März erscheint voraussichtlich mein neuer Roman "Die Rache der Nibelungen". Band 1, der im November 2004 erschienen ist, hat sich ausnehmend gut verkauft, ist aber in den Regalen von vielen Neuerscheinungen verdrängt worden.

    Nun dachte sich der Verlag vermutlich mit kritischem Blick "Der is' doch noch gut, den kann man sicher noch brauchen!", und statt die Restauflage in den Schredder zu werfen, wird "Der Ring der Nibelungen" im September im Rahmen einer Fantasy- Sonderedition neu aufgelegt.

    Die gute Nachricht ist für mich: Die Gestaltung gefällt mir, und mit einem schicken Spotlack-Umschlag (so nennt man das wohl) macht der Band auch was her…

  • Heil Hitler! Es darf gelacht werden!


    Es gibt Themen, an denen man sich eigentlich nur die Finger verbrennen kann: Eine Komödie über Adolf Hitler gehört dazu. Sicher, in amerikanischen oder englischen Filmen darf der „Führer“ gerne mal als Hampelmann auftauchen, aber in Deutschland gehen die Wunden zu tief, ist die Erinnerung zu lebendig.

    Schluss damit! Dani Levy beweist in seiner grandiosen Groteske „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“, dass man über die Nazis nicht nur lachen kann, sondern vielleicht sogar lachen muss. Der Film schildert die bizarre Beziehung zweier Adolfs: der Eine, Grünbaum, wird aus dem Lager geholt, um dem Anderen, Hitler, bei den Vorbereitungen für eine mitreißende Rede zu helfen, die das deutsche Volk 1944 ein letztes Mal aufrütteln soll…

  • Aus meiner geheimen Schreibwerkstatt (3): Nur die Harten kommen in den Garten…


    Fertig. 120248 Wörter. 520 Standard-Manuskriptseiten in sechs Kapiteln plus Einleitung und Epilog. „Die Rache der Nibelungen“.

    Um den Abgabetermin für meinen neuen Roman halten zu können, bin ich förmlich nach Ibiza geflohen. Im Flieger habe ich einen Zeitplan aufgestellt, mit festgelegten Schreibphasen. Das war eminent wichtig, denn ohne Selbstverpflichtung hätte ich die 17 Tage problemlos damit verbringen können, 344 Folgen „Simpsons“ zu gucken. Zu meiner eigenen Überraschung ist es mir gelungen, den Zeitplan auch tatsächlich fehlerlos einzuhalten, und drei Tage vor dem Ende der Schreibklausur bin ich fertig…

  • MySpace 2006


    In acht Stunden muss ich los – der Flieger nach Ibiza wartet nicht. Kein Urlaub: Der neue Roman muss nun mit Hochdruck fertig geschrieben werden. Freuen darf ich mich trotzdem, auf 18 Grad und ein tolles Apartment (siehe in den Galerien).

    In ein paar Tagen ist Sylvester, und 2007 wird mit Geknaller und Gesaufe begrüßt. Und wie üblich sieht man von links bis rechts, von RTL bis ZDF, von SPIEGEL bis SZ – Jahresrückblicke. Als ich Kind war, gab es "Album – Bilder des Jahres", und gut war…