Letzte Artikel


  • Ja, ich gucke Ehrensenf – wieso?!


    So nichts dazwischen kommt, bringt mich morgen der Zug in die Heimat, damit ich im Kreise der Lieben den Heiligabend verbringen kann. Zehn Stunden Fahrt für zwei Stunden "James Last plays Christmas" und Rehrücken in Rotweinsauce – irgendwann rechne ich das mal gegen…

    Auch auf Grund der berichteten Arbeit an meinem Roman ist es mir heuer gelungen, dem Trubel komplett aus dem Wege zu gehen. Einziges Zugeständnis: Eine flinke Wanderung über den Weihnachtsmarkt am Opernpalais in Berlin gestern.

    Ich wünsche der (noch) überschaubaren Zahl meiner Leser daher ein Frohest Fest in vergleichbarer Weise…

  • Verheugen unter- und wieder aufgetaucht!


    Die "Daily Show with Jon Stewart" zu loben ist kein Trendsetting mehr, seit deutsche Programmchefs das Format des Comedy Central-Kanals immer wieder als Leuchtturm für "neue Comedy" anführen.

    Gestern erlaubte sich Jon Stewart allerdings einen Gag, dessen Pointe eigentlich nur deutsche Zuschauer zu würdigen wissen: es ging um die für amerikanische Ohren albernen Namen der UNO-Generalsekretäre am Beispiel des Neulings Ban Ki-moon, der bald Kofi Anan ablöst.

    Stewart witzelte darüber, dass es noch Kandidaten mit schlimmeren Namen hätte geben können, und illustrierte das mit einem beliebig gephotoshoppten Bild…

  • Missbrauchtum


    Mein Blog heißt nicht ohne Grund "Wortvogel". Ich liebe Wörter. Ich liebe Sprache. Ich liebe alles, was daraus hervorgeht – Gespräche, Bücher, Lieder, Theaterstücke, Filme. Wer mich kennt weiß: Der Dewi redet genauso gerne, wie er schreibt.

    Sprache ist mehr als die Übermittlung von Information, oder die Verbalisierung von Gedanken und Gefühlen. Sprache hat Ebenen, Subtexte, Geheimnisse, Codes. Wir verstecken in ihr oft mehr, als wir enthüllen.

    Sprache ist auch Macht, und wer sich die Sprachhoheit sichert, kontrolliert eine der Stellschrauben menschlicher Kultur, und letztlich der Geschichte…

  • Aus meiner geheimen Schreibwerkstatt (2): Hinfallen JA, liegenbleiben NEIN!


    So, es hat länger als erwartet gedauert, aber heute möchte ich (auch auf die zähe Nachfrage des Herrn Sixtus) mal wieder berichten, wie es mit dem Roman voran geht.

    In zwei Worten: Nicht gut.

    Und das gibt mir ausreichend Material, euch mal über meine Schulter gucken zu lassen. Im Leid liegt ja bekanntlich mehr Spannung als in der Freude…

    Was ist passiert? Nun, ich habe die 200 Seiten-Marke mittlerweile solide übersprungen. Das entspricht nicht ganz meinen Planungen, nach denen ich mich schon der 300er-Marke nähern müsste…