Ich bin in den 70ern aufgewachsen, mit der damals vertretbaren und gesellschaftlich anerkannten Mischung aus Haustieren.
Die frühste Kindheitserinnerung, die ich überhaupt habe, spielt am Düsseldorfer Hafen, im strömenden Regen. Ich kann keine drei Jahre alt sein. Ich sitze im froschgrünen Ford Capri meiner Großmutter. Oma rennt zu einem Rhein-Kahn, ich warte ungeduldig. Nach zehn Minuten kommt sie wieder, ihre große Tasche an den Körper gepresst. Als sie einsteigt, sehe ich ein winziges Köpfchen aus dem Beutel ragen.
So kamen wir zu Lux, dem Schäferhund der Familie, der kurz darauf mit Oma in den Bauernhof nach Bremerhaven zog, und mit dem ich einen Großteil meiner Kindheit verbrachte…