Letzte Artikel


  • Schlechter Sex? Ja, bitte!


    Ich habe für die "TV Sünde" gestern einen heiteren Beitrag zum Thema "Die Todsünden im Bett" geschrieben. Um das Musical "A Chorus Line" zu zitieren: "Sex ist das einzige Thema, über das ich stundenlang reden kann, ohne die geringste Ahnung davon zu haben."

    (Erinnert sich eigentlich noch jemand, dass mit der Ausstrahlung dieses Films 1988 die erste Version von Tele5 auf Sendung ging?)

    Als kleine Orientierungshilfe bekam ich vom Chefredakteurinnen-Luder Francesca LaStella ein Buch in die Hand gedrückt mit dem wenig erheiternden Titel: "Schlechter Sex"…

  • Tales from LA: Wie ich mal (fast) John Carpenter überfahren habe


    Nach dem schwermütigen letzten Beitrag heute mal wieder etwas Launiges: Promi-Geschichten aus Los Angeles. Wer meinen Werdegang halbwegs verfolgt hat (oder in der Lage war, den "Biographie"-Button rechts anzuklicken), der weiß, dass ich für ProSieben (und später Tandem) häufig in der kalifornischen Metropole war. Unsere Gesprächspartner waren selten prominent, sondern eher die "mover and shaker" der Branche: Manny Nunez, Chef der Agentur CAA; Susan Lyne, Programmchefin von ABC; Gregg Maday, Executive VP von Warner Bros.; Stephen Chao, Chef des USA Networks, etc. pp. Dazu ein Haufen Produzenten und Showrunner wie Marc Rocco ("The Jacket"), Bob Cochran ("24"), JMS ("Babylon 5"), John Shiban ("X-Files"), John Herzfeld ("2 days in the Valley"), Bilson/DeMeo ("Sentinel"), Carleton Eastlake ("Farscape")…

  • Vom Ich zur Ich-AG zur iCompany


    Es wird viel vom Eigenverantwortung gesprochen in der Politik – zumeist dann, wenn der Staat beabsichtigt, eine Leistung, für die wir Steuern zahlen, nicht mehr zu erbringen. Schon kurios: Wir zahlen in die Arbeitslosen- und Rentenversicherung, in die Krankenkasse, und Steuern gehen ab für Schulen, Straßen, und Behörden. Trotzdem sollen wir für den Fall der Fälle mittlerweile lieber selber vorsorgen, die Schulbücher der Kinder und deren Mittagessen bezahlen, und künftig Maut und Info-Gebühren beim Amt berappen. Was ist mit dem Geld, das wir eigentlich für diese Dinge abgeliefert haben…

  • Wortvogels erste Schritte: Dark Palace


    Die ersten sechs Jahre meines Lebens waren die schlimmsten: Ich konnte nämlich noch nicht schreiben. Ich döste so vor mich hin, immer mit dem unbestimmten Gefühl, dass mir etwas vorenthalten wird. Als ich in die Schule kam, war das für mich wie die Aufnahme in Hogwarts: man gab mir den Schlüssel zum Königreich des Wissens, die Fähigkeit, Herr über die Sprache zu werden. Und Sprache ist Magie.

    Als ich das erste Mal begriff, wirklich begriff, wie das Alphabet funktioniert, war das eine Initialzündung. Es ist natürlich nicht so gewesen, aber in meiner romantisierten Erinnerung starrte ich auf das Blatt mit den 26 Buchstaben (plus Umlaute), und dachte: "Scheiße, damit kann ich ALLE Wörter zusammensetzen…

  • Going, going – GONE!


    Ich bin für eine Woche in Belgien, um in Ruhe an einem neuen Drehbuch zu arbeiten. Kein Handy, kein Internet. Dafür Futtern bei Muttern.

    Kommentare könnt ihr hinterlassen, aber ich werde sie erst hinterher freischalten.

    Als Schmankerl wird Montag automatisch ein (hoffentlich) interessanter Beitrag freigeschaltet, Donnerstag ebenso.

  • TV-Kritik: "Fear itself"


    Es gibt eine neue Horror-Anthologie im US-Fernsehen. Mal wieder. Was hatten wir da nicht alles in den letzten paar Jahren: Strange Frequency, Shadow Realm, Ghost Stories, Twilight Zone, Night Visions, und natürlich Masters of Horror. Bis auf letztere alles Flops. Anthologien sind, und das weiß man seit den 50er Jahren, notorisch schwer durchzuhalten, weil der Zuschauer kein vertrautes Setting bekommt, keine Charaktere, auf die er sich Woche für Woche freuen kann.

    "Fear itself" präsentiert schon im Vorspann den größten Malus, den man als Horror-Produktion heutzutage mitbringen kann:

    Jawoll, Mick "Ich verfilme jede Stephen King-Story, die nicht bei 3 auf den Bäumen ist" Garris…