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  • Kino-Kurzkritik: "Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers"


    Es gibt Filme, von denen erwartet man soviel, dass man eigentlich nur enttäuscht werden kann: "Superman Returns", "Matrix Reloaded", "Star Wars Episode I". Und es gibt Filme, von denen ist man ist man positiv überrascht, weil man nicht viel erwartet hat, aber der Spassfaktor dann doch beträchtlich war; "Iron Man", "Kung Fu Panda", "Hairspray".

    Bleiben die Filme, von denen man eh nichts erwartet – und die es trotzdem noch schaffen, auf ganzer Linie zu enttäuschen. Meistens sind die von Michael Bay oder Stephen Sommers.

    Ich will gar nicht groß auf das eingehen, was der neuste "Mummy"-Heuler als "Story" verkauft…

  • APOKALYPSE EIS (6):Auf Rollsplitt in die Zielgerade…


    Bitte vorab lesen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, und Teil 5.

    Der Morgen nach der Weltpremiere von "Apokalypse Eis"…

    Irgendwann um 9.00 Uhr klingelte mein Telefon. Sehr lange. Ich ging nicht ran, blieb im Bett. Zehn Sekunden später klingelte das Handy. Das widersprach der heiligen Hausregel des Wortvogels: Anrufe nur von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr! Also war klar – es musste meine Ex-Chefin Rola sein. Und daraus ergab sich schlüssigerweise, dass sie die Quoten hatte – und dass sie gut waren…

  • Shameless Namedropping: Wortvogels Deutschland-Tour 2008


    Disclaimer: Dieser Beitrag lässt mein Leben eventuell erheblich cooler aussehen, als es eigentlich ist…

    Früher war ich ein harter Kerl. Früher konnte ich freitags nach der Arbeit zur Autobahn radeln, und von dort nach Düsseldorf oder Berlin trampen, um Freunde zu besuchen. Und nach durchfeierten Wochenenden konnte ich auch Montag früh wieder rechtzeitig am Schreibtisch aufschlagen, um Randspalten zu tippen. Sex, Drugs, and Rock’n’Roll – lange ist es her. Heute kriege ich den Arsch für einen Wochenend-Trip nicht mal mehr hoch, wenn ich wirklich gar nichts anderes zu tun habe…

  • APOKALYPSE EIS (5):Endspurt auf Glatteis


    Bitte vorab lesen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, und Teil 4.

    Da man sich nun in den konkreten Vorbereitungen zur Produktion befand, war mein Job eigentlich getan. Als Entwicklungschef hatte ich ja gekündigt, und wurde nur noch sporadisch auf dem Laufenden gehalten. Irgendwann hörte ich allerdings zwischen Tür und Angel den Begriff „Christoph Schrewes Drehbuchfassung". In der Tat, Christoph hatte zusammen mit einem Kumpel „seine Vision" von „Post Impact" zu Papier gebracht, die zwar wenigstens auf meinem Skript basierte (im Gegensatz zur Fassung des UFO-Autors), aber trotzdem massive Änderungen vorsah, und in meinen Augen eine klare Verschlechterung darstellte, besonders auf meinen Spezialgebieten Dialog und Charaktere…