Radio-Interview: Wortvogel und das FFF
Gestern hat mich ein Ausbildungs-Radiosender zum FFF interviewt:
Gestern hat mich ein Ausbildungs-Radiosender zum FFF interviewt:
Ich stehe auf Original-Artworks – Cartoons, Filmposter, und seit neustem auch Romancover. Kai Meyer gab mir ein paar Tipps, wo und wie man an die gepinselten Schätzchen kommt, die seit 30 Jahren die Groschenromane zieren.
Tatsächlich kann man von so ziemlich allen relevanten Romanreihen die Original-Gemälde käuflich erwerben – und die sind nicht einmal teuer! Natürlich zahlt man für einen "John Sinclair" von Ballestar oder einen "Perry Rhodan" von Bruck deutlich mehr als für einen "Mitternachts-Roman", aber insgesamt hält sich das im erschwinglichen Bereich dessen, was echte Fans zu zahlen bereit sind…
Die Meldung kam selbst für Branchen-Auguren überraschend: Google veröffentlicht einen eigenen Browser namens "Chrome". Die erste Reaktion im Web war ein herzhaftes "Warum eigentlich?"
Google selbst beantwortet die Frage nicht mit blumigen Pressemeldungen, sondern in einem von Scott McCloud angefertigten, vierzigseitigen Comic.
Der Grundgedanke ist bestechend: Die aktuellen Browser sind immer noch aufgepumpte Relikte einer Zeit, in der das Internet aus Texten und kleinen Bildchen bestand, und sie können daher den modernen Anforderungen der Web-Architektur nicht gerecht werden. Das gilt besonders deshalb, weil User immer mehr Informationen, Daten und Dateien ins Netz einstellen, und deshalb auf absturz- und abhörsichere Systeme angewiesen sind…
Ich geb’s zu – ich bin ein Mädchen. Während ich diese Zeilen in München schreibe, sollte ich eigentlich in Nürnberg sitzen und mir "Jack Brooks: Monster Slayer" ansehen. Und danach noch "Dance of the Dead". Da sich hier aber zuviel Arbeit angesammelt hat, und ich rechtschaffen müde bin, werde ich diese Filme nächste Woche bei der letzten Etappe des FFF nachholen (plus "Repo! A Genetic Opera").
Auch heute gibt es wieder die kurze Erwähnung eines Films aus der Abteilung "was genau macht DER auf dem Fantasy Filmfest?": " Transsiberian ", der neue Film von Brad Anderson, dem Regisseur von "The Machinist", der sich mittlerweile scheinbar mit einer TV-Karriere abgefunden hat…
Lulu in der BILD über die Probleme, immer auf ihre Schwester (Popstar Sarah Connor) angesprochen zu werden:
No retreat, no surrender – nach vier Filmen in Folge fühle ich mich wie der im Finale zusammengeknüppelte Fighter eines x-beliebigen Bloodsport-Klons, dem der Trainer zubrüllt, er soll VERDAMMT NOCH MAL wieder aufstehen, um dem korrupten Champion, der seinen Bruder auf dem Gewissen hat, die Faust ins Gesicht zu rammen.
Und wir wissen ja, wie die Geschichte ausgeht: man rappelt sich auf die Füße, schwankt ein bisschen, geht in die Kranich-Stellung, hört Stimmen ("den Rhythmus deiner Faust findest du im Schlag deines Herzens!") – und drischt der Drecksau die Schneidezähne in den Rachen…