Letzte Artikel


  • Fantasy Filmfest 2008-Kritiken (2): Mirrors / Midnight Meat Train / Terra


    Sodele, Tag 2 meines brachialen Review-Marathons. Bisher können wir auf jeden Fall schon mal festhalten, dass Nürnberg ein ziemlich idealer Ort für so ein Festival ist: man mag das Cinecittá für ein seelenloses Multiplex halten, aber es hat große Säle mit guter Sicht, sauberer Projektion, und liegt mitten in der Nürnberger Altstadt, umgeben von Restaurants, Geschäften und Hotels. Das passt. Außerdem hat es in der fränkischen Metropole den Doc Acula, mit dem man auch längere Sessions stressfrei durchhält.

    Zu "Dog Eat Dog" (dem Ersatz für "Trailerpark of Terror") nur ein paar Worte, weil ein vollständiger Review nicht lohnt: Eine kolumbianische Gangster-Dramedy um Geld, Verrat, und ziemlich siffige Männer in verschwitzten Hemden…

  • Fantasy Filmfest 2008-Kritiken (1): Restraint / Rage / Afro Samurai


    Ich habe ein paar schwere Wochen hinter mir: In Rekordzeit musste ich mein erstes Kinoskript schreiben (mehr dazu, wenn das Thema spruchreif ist), einen Pitch für einen TV-Zweiteiler ausarbeiten, meine Webseite umgestalten, und diverse Kostenvoranschläge und Besichtigungen für meinen Dachgeschoss-Umbau organisieren. Mittwoch Abend war alles in trockenen Tüchern, und ich habe es ja schon mal gesagt – dann kommt üblicherweise der Crash. Und auf den ist Verlass: In den letzten drei Tagen habe ich pro Nacht zwar neun Stunden geschlafen, bin aber genau so gerädert aufgewacht, wie ich auf die Matratze gefallen bin…

  • Vorwärts, und nie vergessen…!


    Was macht ein Amerikaner, wenn er erfährt, dass morgen die Welt untergeht? Er isst einen Hamburger, hat nochmal Sex mit seiner Frau, und wartet auf das Ende. Was macht ein Franzose, wenn er weiß, dass morgen die Welt untergeht? Er trinkt Champagner, hat nochmal Sex mit seiner Geliebten, und wartet auf das Ende. Was macht ein Westdeutscher, wenn er weiß, dass morgen die Welt untergeht? Er trinkt ein Altbier, kauft nochmal die BILD, und fährt in die DDR – da sind sie in allem 20 Jahre später dran…

  • Aller guten Dinge sind 2 – Vogel reloaded


    Es hat sich abgezeichnet, und adleräugige Leser hatten schon eine fälschlich freigeschaltete Vorschau bekommen: Ab heute bekommt der Wortvogel ein neues Gefieder. Ich wollte es zur Abwechslung mal ein wenig heller, freundlicher, und leichter. Das Leben ist schwer und düster genug.

    Ich halte nichts von ständigen und grundlosen Relaunches und Redesigns – das Internet fluktuiert genug, und mit 40 macht sich bei mir ein Hang zur Beständigkeit bemerkbar. Doch so wie ich mein Haus neulich streichen ließ (in weiß und hellgrau – Zufall?), so drängt es mich nun, auch hier im Blog mal frisch zu weißeln…

  • Antworten, ohne zu antworten


    Montag starten gleich zwei neue Daily Fiction Formate, wie man neudeutsch so schön sagt: "112" aus dem Hause actionconcept, sowie "Anna und die Liebe" mit Jeanette Biedermann. Ich habe beide schon gesehen, verkneife mir aber ausführliche Kritiken, weil ich a) befangen bin, und b) keine Zeit habe. Die Quoten werde ich aber mit Interesse verfolgen.

    Natürlich wird derzeit viel getrommelt für die beiden neuen Serien, denn RTL hätte zu gerne ein funktionierendes Format um 17.00 Uhr, und SAT.1 hätte zu gerne wieder einen Erfolg vom Schlage "Verliebt in Berlin"…