Letzte Artikel


  • Klatsch me if you can


    Am Flughafen im Zeitschriftenladen, im Flieger rechts neben der Stewardess, am Pool, im Restaurant, am Strand – beim Urlaub unter südlicher Sonne ist es praktisch unmöglich, den Paparazzi-Postillen auszuweichen: „OK!“, „Life & Style“, „InStyle“, „InTouch“, oder einfach nur „In“ – sie sind überall. Und während die Freundin kurz den Bikini an die Leine hängen geht, lässt man sich verführen, auch mal drin zu blättern. Dabei fiel mir auf, wie wenig diese Hefte mit der klassischen Yellow Press zu tun haben. Und es wurden viele Erinnerungen wach…

  • "Hope" heißt Hoffnung (2): Set-Besuch


    Fünf Jahre habe ich insgesamt in das Projekt "Hope" investiert. Fünf Jahre, in denen ich keinen Moment gezweifelt habe. Es ist der Zweiteiler, an den ich ohne Angst meine gesamte weitere Karriere hänge. Wendepunkt, hoffentlich Höhepunkt, trotzdem auch Startpunkt.

    Von der Entstehung werde ich beizeiten noch genauer berichten, schließlich ist bis zur Ausstrahlung noch mindestens ein halbes Jahr hin. Aber am 10.10. war ich bei den Dreharbeiten, und das wollte ich euch nicht vorenthalten.

    "Hope" wird in München und im Umland gedreht, und zwar fast komplett an authentischen Schauplätzen…

  • Das große "Lost City Raiders"-Geheimnis


    Beichtzeit: Autoren klauen wie die Raben. Sie nennen das gerne "sich inspirieren lassen". Ich mache das auch. Manchmal reicht eine einzige Szene in einem Film, der mich vor 20 Jahren beeindruckt hat, um daraus die Inspiration für einen komplett neuen Streifen zu ziehen.

    Viele meiner Leser wissen, dass ich seit Jahren an einem Buch über den B-Movie-Produzenten Charles Band arbeite. Einer der Filme, die mich zum Band-Junkie gemacht haben, war seinerzeit der erste "Trancers" mit Tim Thomerson. Ein perfekter "kleiner" Science Fiction-Film, der aus seiner flotten Idee eine ganze Menge rausholt…

  • Autoren-Kauderwelsch


    Ein Leser hat vor ein paar Tagen drum gebeten, darum will ich heute mal ein paar Begriffe erklären, mit denen ich oft vielleicht zu sorglos um mich werfe. Natürlich könnte ich euch an die Wikipedia verweisen, oder auf Webseiten, die darauf spezialisiert sind, Fachtermini aus dem Filmbereich zu erläutern. Allein, es würde nichts helfen – im Gegensatz zum Drehbuch gibt es für die Entwicklungsphasen davor keine klaren Definitionen. Es zahlt sich für den hoffnungsvollen Jungautor immer aus, beim Produzenten nachzufragen, was genau er meint, wenn er von Outlines, Pitches und Treatments redet…

  • "Dies ist der Blog von Torsten Dewi – ich bin leider gerade nicht zu Hause…"


    Ich bin für zwei Wochen wieder mal hier. Eigentlich Urlaub, aber es wäre doch gelacht, wenn ich nicht auch was arbeiten würde.

    Trotz meiner Abwesenheit lohnt es sich aber, immer wieder mal vorbeizuschauen – ich habe ein paar Beiträge vorbereitet, die zeitgesteuert freigeschaltet werden. Und auch auf den Balearen gibt es Internet-Cafés, also werde ich alle zwei oder drei Tage mal Laut geben. Als Bonus gibt es voraussichtlich noch den ersten Gastbeitrag der Wortvogel-Geschichte.

    Ich hoffe, ihr seid noch da, wenn ich wiederkomme…

  • Sexmesse: alles geht – oder?!


    Manchmal mache ich mir so meine Gedanken. Schwarze Gedanken. Weil die Welt klein und gemein ist. Absurd sowieso.

    Eine mir liebe und teure Ex-Freundin, die mein Leben immerhin seit mehr als 20 Jahren begleitet, hat sich vor geraumer Zeit geschlechtlich neu orientiert (und ich bin gegen alle Kalauer deswegen resistent). Gestern erzählte sie mir, dass sie sich etwas getraut hat, was ich seit Jahren selber auf dem Zettel habe – sie ist mir ihrer Lebensgefährtin zu einer dieser trendigen Sexmessen gefahren, die in jeder größeren Stadt veranstaltet werden…