THIS is CNN…
"The most trusted source in news" macht mich lachen:
ACHTUNG : Dieser Beitrag enthält explizites Bildmaterial – wer auf "mehr" klickt, ist selber schuld.
Wenn man sich hierzulande über "Peng! Die Western-Show" oder "Anna und die Liebe" aufregt, dann wird gerne kolportiert, wieviel besser das Fernsehen in den USA sei, oder in England. Das ist einseitig, und in der Einseitigkeit auch komplett falsch.
Die Engländer müllen sich die Primetime mit einer unerträglichen Menge "lustiger" Panel-Shows zu (Never mind the buzzcocks, 8 out of 10 cats, QI, Mock the Week), und schrecken auch vor Gärtnersendungen und Antiquitäten-Shows zur Primetime nicht zurück…
So steht’s heute bei BILD online:
Wahrscheinlich hat es für die zweite Hälfte der Geschichte in dem kleinen Kästchen nicht mehr gereicht. Ich helfe gerne aus:
Im Juli traf Reporterin Judith Bonesky Barack Obama im Fitness-Studio eines Berliner Hotels, wo sie vorgab, ein Fan zu sein, um das gemeinsame Foto dann als "scoop" in die BILD zu bringen. Baracks Leute fühlten sich getäuscht, u.a. die FAZ reagierte pikiert, BILD-Chefredakteur Diekmann nannte es "eine tolle Reporterleistung", ließ den Beitrag nach der Kritik aber doch aus dem Online-Angebot löschen…
Ich wollte das hier gar nicht ansprechen, weil: is eh' wurscht.
40 Jahre. 40. Vier-zig. Pfirsich. Ich. Seit zwei Wochen. Der Erste, der den "Lieber würzig mit 40, als ranzig mit 20"-Spruch bringt, ist des Todes. Keine Drohung – ein Versprechen.
Weshalb ich es trotzdem erzähle? Weil Karma eine Schlampe ist, und leider nicht mal meine Schlampe.
Ich liege gemütlich auf Ibiza am Pool, verdaue das von der Freundin zum Geburtstag bereitete Frühstück, und denke mir: Midlife Crisis my ass, mir geht’s außerordentlich prima. Weiß gar nicht, warum manche Altersgenossen plötzlich glauben, an Marathons teilnehmen und Rohkost futtern zu müssen…
Okay, ich ziehe das durch – Cola, Chips, Red Bull, Eierlikör-Eis, Marzipan-Schokolade. Und in den letzten Tagen habe ich meine Bettzeit auf 2.30 Uhr geschraubt. Ich bin live dabei, wenn Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erklärt wird. Kommt ja sonst nix im Fernsehen.
Derzeit schaue ich den Livestream von MSNBC. Und da bin ich auf ein kurioses sprachliches Phänomen gestoßen. In den 90ern hat die (schwarze) Bestsellerautorin Toni Morrison ("Tar Baby") Bill Clinton den "ersten schwarzen Präsidenten" genannt, weil er sich für Farbige einsetzt, und nicht ausschließlich die weiße Basis bedient…
Scheint, als zeichnet sich da ein neuer Trend ab: alte Musikvideos, in denen der Text nachträglich exakt an das Video angepasst wird. Das kann man sich vielleicht schlecht vorstellen, darum ein paar Beispiele.
Rick Astley:
A-ha:
Tears for Fears:
Red Hot Chili Peppers:
Bei Stefan Niggemeier bin ich erstmals drauf gestoßen, und dammich, das ist wirklich lustig. Als alter MST3K-Fanatiker sind solche Scherzchen bei mir genau richtig.
Als Experte in Sachen 80er (ich war dabei!) muss ich allerdings gewisse Detailfehler bemängeln – der Charakter von Morten Harket im A-ha-Video hat keinen eigenen Schraubenschlüssel, ihm wird nur das Werkzeug des Gegners vor das Gesicht gehalten…