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  • Filmkritik: Alone in the Dark II


    USA 2008 . Regie: Michael Roesch, Peter Scheerer. Darsteller: Rick Yune, Lance Henriksen, Rachel Specter, Ralf Moeller, Danny Trejo, P.J. Soles, Michael Paré, Zack Ward, Natassia Malthe, Jason Connery, Bill Moseley

    Ich weiß: Ihr habt die Besetzung gelesen, und erstmal spontan in die Unterwäsche ejakuliert. Können wir jetzt weitermachen?

    Ich kann diese ganzen Kritiken mit dem immer gleichen Tenor "Der Film mag Murks sein, aber der Cast ist ein feuchter Traum für jeden Horror-Fan" nicht mehr ertragen. Wirklich nicht. Das ist Unfug.

    Reality Check: Die Zeiten, in denen es etwas besonderes war, eine "Horror-Legende" im Film zu haben, sind lange vorbei…

  • Aktion "Alles raus" zum Jahreswechsel (1)


    Ich zelebriere die Zeit zwischen den Jahren – nicht etwa mit Faulenzerei, sondern mit kompletter Inventur und anschließender Ausmistung meines Besitzstandes (mein Haus ist sehr klein, und notorisch klamm, was Stauraum angeht). Heute habe ich (nach dem Umstieg auf DVD-R als Datenträger) an die 2000 selbstgebrannte CDs zum Wertstoffhof gefahren. Es hat allein drei Stunden gedauert, die ganzen Silberlinge mit einem Küchenmesser unbrauchbar zu machen. Das gibt morgen einen feinen Muskelkater.

    Nun gibt es zwischen "brauch ich noch" und "kann in die Tonne" traditionell eine große Menge an Kram, der für mich nutzlos ist, sicher aber andernorts gute Dienste leisten könnte…

  • Filmkritik: Disaster Movie


    USA 2008. Regie: Aaron Seltzer und Jason Friedberg. Darsteller: Matt Lanter, Vanessa Minnillo, Kim Kardashian, Crista Flanagan u.a.

    Warum tue ich mir das eigentlich an? Hier im Regal stehen (ungelogen) noch Hunderte von Filmen, die ich mir seit Ewigkeiten ansehen will. Große Hollywood-Klassiker, obskure Kunstfilme, billigster Trash aus den düsteren 70ern. Filme, die voraussichtlich Spaß machen.

    Aber ich schaue "Disaster Movie" (und gestern nacht noch "Alone in the Dark II", dazu kommen wir später). Ein Film, dessen Chance, nicht zu saugen wie ein Dyson, eigentlich gegen Null geht…

  • Jingle Bolls, Jingle Bolls…


    Ich habe mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, nicht mehr über Boll schreiben zu müssen. Klar ist es meine Entscheidung, aber es passieren immer wieder Dinge, DINGE, die meine Finger kribbeln lassen.

    Nehmen wir das "Boll Film Fest", welches letzte Woche in Los Angeles stattfand. Echt? Ein Boll Film Fest? Ist das der Regisseur, dessen Oeuvre eine Retrospektive braucht, dessen Gesamtwerk im Kontext gesehen werden muss? Echt jetzt?

    Egal. Was mir noch auffällt, ist die freche Behauptung des Posters, es handele sich bei "Far Cry" und "Tunnel Rats" um "Weltpremieren" (zweifellos, um Filmfans ins Kino zu treiben)…