"I think I inhaled her": Mikro-Kunst
http://de.youtube.com/watch?v=cdGJxSDgWlo
Zuerst einmal: Die Idee, auch dem SPIEGEL kritisch auf die Finger zu schauen, ist eine noble. Zwar ist die Fehlerdichte des Hamburger Nachrichtenmagazins nicht mit der BILD vergleichbar, aber allein schon die Ausnahmestellung des SPIEGELS verlangt nach einem wachen Auge. Dieses haben teilweise die Leser selbst – in den Foren auf der SPon-Webseite. Und es gibt auch noch das Blog Spiegelkritik, dem es jedoch mitunter an Masse mangelt. In Einzelfällen dokumentieren auch themenfremde Blogger besonders hübsche Aus-, Ein- und Zufälle.
Seit einigen Wochen gesellt sich eine Seite namens SPIEGELblog dazu, aufgebaut von einem "Journalisten" namens Torsten Engelbrecht…
… der bei diesem Plakatmotiv zur neuen Staffel "The next Uri Geller" denkt: "Wow – wieso schmeißt der Uri mit Kawuppdich eine arme Krähe in die Kamera?"
Ich werde die Sendung nicht anschauen, um es herauszufinden. Sollte einer meiner Leser schlauer sein, würde ich mich über eine Erklärung freuen.
Ansonsten gilt wie immer: Don’t believe the hype.
Obwohl mich das Thema Giulia Siegel verfolgt (Nacktfotos hier, Ehedrama dort), hatte ich mich schon entschlossen, ihren erneuten Auftritt als Masturbationsvorlage unkommentiert zu lassen. Pünktlich zu jedem Dschungelcamp muss halt eine der Society-Damen die Hüllen fallen lassen (Caroline Beil, Julia Biedermann, Mariella Ahrens). Angesichts der Alternativen (Ingrid van Bergen, Lorielle London, Peter Bond) soll mir Frau Siegel recht sein.
Ich hätte mir einen Kommentar zu dem eher vulgären Cover verkniffen. Oder der Tatsache, dass Frau Siegels Implantate ein Indiz sind, dass die Zahlungen des Ex-Gatten für einen richtig guten Schönheitschirurgen nicht gereicht haben…
USA 1978
Regie: William Girdler. Darsteller: Tony Curtis, Michael Ansara, Susan Strasberg, Stella Stevens
Der okkulte Horror-Film der 70er, bevor es mit den doofen Slashern richtig losging. Was war das für eine tolle Zeit, Gruselfan zu sein: “Das Omen”, “Der Exorzist”, “Rosemary’s Baby”, “Amityville”.
Natürlich gab es eine ganze Reihe Schocker, die ich damals verpasst habe – was nicht im Rahmen von “Der phantastische Film” im ZDF lief, war für mich als zehnjähriger Steppke unerreichbar. Videorekorder gab’s noch nicht, und im Kino waren Spencer & Hill angesagt…
USA 2007 . Regie: Richard Schenkman. Darsteller: David Lee Smith, John Billingsley, Tony Todd, William Katt, Alexis Thorpe
Ich habe diesen Review vorgezogen, weil er ganz gut zu dem Video-Interview passt, das ich gestern online gestellt habe. Es hat sich drumherum ja die Diskussion entsponnen, inwieweit ein audiovisuelles Medium dem Anspruch von Science Fiction (nicht Sci Fi) überhaupt gerecht werden kann. Verhindert der verlangte Unterhaltungswert, die Konzentration auf Bild und Ton, eine intellektuelle Auseinandersetzung mit grundlegenden Menschheitsfragen?
Ich mag das nicht glauben. Natürlich gibt es die Action-SF, deren Hauptaugenmerk der visuellen Trickserei gilt…