Letzte Artikel


  • Park-Apps: Helfer oder Hindernis im Chaos der City?


    Es klingt etwas widersinnig, aber: Die Welt wird komplizierter, weil sie individueller wird. Das gilt für Steuern, für Handy-Tarife, und für Flugreisen gleichermaßen. Immer mehr Bausteine, aus denen man sich sein ganz persönliches Angebot zusammenstellen kann. Mitunter führt das zu der schizophrenen Situation, dass man frustriert ist über die Menge an Möglichkeiten, die sich einem anbieten.

    Der an sich simple Vorgang des Parkens in der Innenstadt ist ein ziemlich gutes Beispiel für das Chaos der modernen Welt. In meiner Kindheit war die Sache noch relativ einfach: man parkte, wo Platz war…

  • Preiskrieg der Jahrzehnte: Inflation, Deflation, Manipulation? (1)


    Das hier wird ein etwas längerer und komplizierter Beitrag. Ich habe ihn seit Monaten auf der to do-Liste, aber mir war bisher unklar, wie ich ihn angehen soll. Es scheint mir am vernünftigsten, das gesamte Thema in zwei separate Beiträge zu splitten und diesen ersten Beitrag in zwei Bestandteile zu zerlegen. Ich hoffe, dass ich es verständlich aufarbeiten kann.

    Es geht heute erstmal um Preise. Für Lebensmittel, Miete, Elektronik. Um Lebenshaltungskosten und Lebenslügen. Um den Mythos "früher war alles besser" im Sinne von "früher war alles billiger"…

  • Scan for your life! Geschichte zwischen vergilbtem Papier


    Mit den ungefähr 30 Plastikboxen habe ich die Reste dessen, was von meiner Nerd-Jugend ausgelagert wurde, wieder daheim:

    Alles, was ich an Büchern, Comics, DVDs, Zeitschriften und sonstigem Material noch besitze, steht nun in meinem Arbeitszimmer und wartet darauf, sortiert, entsorgt, verkauft, verschenkt – oder gescannt zu werden.

    Weil ich aktuell darauf warte, dass die Klinge meines Papierschneiders nachgeschliffen wird, habe ich mit einer Box von A5-Magazinen angefangen, denen ich nur die Klammern entfernen und sie dann zersäbeln muss:

    THE ZETETIC, später SKEPTICAL INQUIRER, ist nicht irgendein Magazin…

  • Keine Kritik zu MADAME WEB – aber lasst uns trotzdem reden


    Ich habe MADAME WEB nicht gesehen. Die Einladung ist irgendwie durchgerutscht. Aber ich bin nicht mal sicher, ob ich ihn mir angesehen hätte. Oder ob ich ihn mir noch ansehen werde. Nicht nach MORBIUS, der vom gleichen Autoren-Team stammte.

    Der neuste Versuch von Sony, aus Nebenfiguren von Spider-Man einen eigenen Superhelden-Kosmos zu stricken, ist nach so ziemlich allen Online-Kritiken das Debakel geworden, das nach den Trailern zu erwarten war. Nicht so schlimm wie MORBIUS – schlimmer. Fußlahm, unspannend, mit sichtlichem Desinteresse aller Beteiligten rausgerotzt. Ein Film, der in die frühen 2000er gehört, zu DAREDEVIL mit Affleck, PUNISHER mit Jane, und GHOST RIDER mit Cage…

  • Fehlkäufe, Frust und Frechheiten: Mein Staubsauger-Fuhrpark


    Es mag manchmal so wirken, als würde ich aktiv versuchen, das langweiligste Blog-Thema aller Zeiten zu finden, um euch zu vertreiben. Mitnichten. Das überlasse ich meiner Persönlichkeit. Aber mein Blog ist auch die Sphäre, in der ich mein Leben erzählerisch ordne, in der ich Episoden und Erlebnisse verarbeite. Indem ich z.B. über mein Verhältnis zu Staubsaugern schreibe, kann ich es gut in eine Schublade stecken – und diese schließen. Gerade im Fall der Staubsauger möchte ich die Schublade dann abschließen und den Schlüssel ins Meer werfen…

  • Preisverdächtig: Das Rennen nach Berlin


    Ich plane, Ende April eventuell mal wieder nach Berlin zu fahren. Oder besser: nach Berlin zu reisen. Ob ich fahre, weiß ich nämlich noch gar nicht. Ich bin flexibel in der Wahl der Transportmittel und darum habe ich mich erstmal umgeschaut.

    Das Ergebnis: frustrierend und nicht wirklich entscheidungsfördernd.

    Grundsätzlich sehe ich folgende Möglichkeiten: Bus, Bahn, Flugzeug, und Auto. Faktoren sind dabei: Geschwindigkeit, Preis, Komfort und Fahrtzeiten.

    Jede Option für die 600 Kilometer hat ihre Vor-und Nachteile:

    Der Flixbus ist günstig, ich kann Filme schauen und arbeiten, aber die Fahrtzeit schreckt ab Die Bahn ist komfortabel und (mittlerweile) schnell, aber notorisch unzuverlässig Der Flieger ist am schnellsten, relativ teuer, und es addieren sich diverse Zufahrten und Wartezeiten Der eigene Wagen ist komfortabel und flexibel, aber relativ teuer, anstrengend – und während der Fahrt arbeiten fällt aus Was heißt das konkret…