• Syfy auf der Suche nach dem Bodensatz: "The Phantom" und "Riverworld"


    Es ist deprimierend und beruhigend zugleich, wenn eine neue Serie exakt so scheiße aussieht, wie man es erwartet hat. Über die Planungen des Syfy-Channels, "The Phantom" als zusammen gestümperte Billig-Serie wieder aufleben zu lassen, hatte ich hier und hier schon geschrieben. Meine Meinung damals: Saug-Wahrscheinlichkeit 100 Prozent.

    Nun ist der Trailer da – und siehe da, es saugt:

    "Dark Knight" ohne Lizenz, auf dem Level eines unterfinanzierten "Smallville"-Abklatschs, mit hirnfressenden Dialogen, und einer derart vorhersehbaren Dramaturgie, dass man den Plot kennt, ohne den Piloten gesehen zu haben…

  • Vergilbte Erinnerung an gelangweilte Tage


    Man erinnert sich vielleicht noch an mein erstes Praktikum, von dem ich in diesem Artikel über die Klatschpresse schon geschrieben habe. Damals gab es noch zu viele Redakteure, und zu wenig zu verteilende Geschichten. Eines Nachmittags saß ich mal wieder in der Redaktion, und hatte nichts zu tun. Weil ich für die Kollegen in den Büros nebenan aber geschäftig wirken wollte, entschloss ich mich, etwas zu schreiben. Irgendwas. Oder halt: doch nicht irgendwas…

    Dies ist ein Scan des Original-Zettels, den ich seit über 20 Jahren aufhebe, authentisch vergilbt und an den Knickkanten brüchig…

  • Dropbox: Mein neuer bester Freund


    Ich bin immer auf der Suche nach Software, die mir den Arbeits-Alltag effizienter macht. Derzeit experimentiere ich u.a. mit OCR und ein paar Programmen, die Story-Entwicklung vereinfachen sollen. Samurize liegt auch noch an. Dabei achte ich allerdings tunlichst auf Balance: die Herumspielerei mit neuer Software darf die Zeitersparnis durch deren Benutzung nicht auffressen. Wenn sich nicht schnell zeigt, was ein Programm für mich tun kann, ist es auch schnell deinstalliert.

    In letzter Zeit hörte ich den Namen "Dropbox" immer wieder im Zusammenhang mit Listen wie "15 Web-Services, auf die ich nie mehr verzichten möchte"…

  • Her(ti)e today, gone tomorrow


    Vom sterbenden Hertie in meinem Viertel hatte ich ja schon berichtet. Nachdem das letzte Hab und Gut in einem sechswöchigen Ausverkauf verschachert worden war, kamen nach der Schließung neulich die Geier zur Leichenfledderei – Regale und Vitrinen wurden billigst verhökert.

    Der Rest – sind Reste:

    Nächsten Monat sollen die Abrissarbeiten losgehen.

    Ein seltsames Gefühl, mitten im der Stadt an einem so seltsam toten und trostlosen Ex-Konsumtempel vorbeizulaufen. Und ärgerlich, wenn man immer wieder denkt: "Mist, das hätte ich jetzt noch fix beim Hertie kaufen können."