SPon: Kleine Schludrigkeiten
Sechs Wochen, SPIEGEL. Sechs Wochen.
Ich werde nicht ruhen, bevor die Webseite des größten Nachrichtenmagazins mit der selben Sorgfalt lektoriert wird wie die Heft-Variante.
Sechs Wochen, SPIEGEL. Sechs Wochen.
Ich werde nicht ruhen, bevor die Webseite des größten Nachrichtenmagazins mit der selben Sorgfalt lektoriert wird wie die Heft-Variante.
Ich stehe nicht gerne vor der Kamera. Ich hasse es auch, "lustig" improvisieren zu müssen. Klar, dass ich genau deshalb launige Mikro-Reportagen für den MDR zum Thema "DOK-Leipzig" machen muss.
Die erste Ausgabe finde sich hier – und lässt sich leider nicht anderweitig einbinden. Schade, so wird das Mitmach-Netz doch wieder zum passiven Zuguck-Netz. Natürlich ist das alles noch ein wenig (ich verkneife mir das "gewollt!") krude. Es war halt noch nicht wirklich was los, und wir saßen den Tag über in gähnigen Konferenzen, die kaum für heitere Szenen taugten…
Manchmal macht man etwas nicht, und erst Jahre später dämmert einem, dass das vielleicht auch ganz gut so war.
Wie ihr wisst, habe ich seinerzeit das Drehbuch von "Sumuru" übernommen, und komplett neu geschrieben. Der resultierende Film lief erfolgreich auf RTL2. Was kaum noch einer weiß: die Produktionsfirma bat mich seinerzeit, auch noch ein Konzept für eine TV-Serie zu schreiben, die an den Film anschließt. Ist ja auch inhaltlich kein Problem: am Ende des Films fliegen die Helden (und ein Häufchen Getreue) mit einem uralten Raumschiff ins All, auf der Suche nach den Resten der Menschheit (die von einem Gen-Virus dezimiert wurde)…
Der Versuch, der Saga um "V" noch ein Kapitel hinzu zu fügen, ist lang und schmerzhaft gewesen: "Babylon 5"-Erfinder JMS hat mal dran gearbeitet, der "V"-Vordenker Kenneth Johnson auch, aber irgendwie haben alle Sender immer vor den immensen Produktionskosten zurück geschreckt.
26 Jahre nach der ersten Miniserie traut sich jetzt ABC – und hat es (Branchen-Auguren zufolge) schon bitter bereut: die Kosten sind explodiert, das Projekt wurde mehrfach verschoben und umgeschrieben, und mittlerweile weiß niemand mehr so genau, ob es eine reguläre Serie wird (was geplant war), oder nur eine vierteilige Miniserie…
Ich hatte es nebulös angekündigt, nun kann ich die Katze aus dem Sack lassen: Die gesamte nächste Woche werde ich auf dem DOK Leipzig verbringen, und dort zusammen mit einem Kameramann täglich eine kurz(weilig)e Reportage drehen, die dann auf der Webseite des MDR abrufbar ist, und z.B. beim Radiosender Jump zweitverwertet wird. Mein direkter Auftraggeber ist Blinkenlichten.
330 Veranstaltungen in 7 Tagen, hat man mir gesagt.
Natürlich habe ich keine Zeit für sowas. Natürlich gibt es sicher Sackladungen an Leuten, die das besser können. Natürlich habe ich keine Ahnung, auf was ich mich da einlasse…