• 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (2)


    Nein, wir sind immer noch nicht bei der Fortschreibung des "Who"-Mythos. Bevor es an die Kritik zum neuen TV-Film "The Day of the Doctor" geht, widme ich mich dem Doku-Drama "An adventure in space and time". Hier wird (halbwegs authentisch, aber trotzdem fiktionalisiert) die Entstehung der Kultserie erzählt.

    Tja, was soll ich sagen? Es ist ein süßes, nostalgisches Bonbon für Fans, das uns Mäuschen spielen lässt bei Ereignissen, von denen wir bisher nur gelesen und gehört haben. Mit viel Liebe und Zeitkolorit der 60er erzählt, führt uns AAISAT nicht nur in das "Who"-Universum ein, sondern auch ins Herz der BBC, einer damals noch verknöcherten und durch und durch männlich sozialisierten Quasi-Behörde…

  • 50 Jahre Dr. Who: Nerdpocalypse (1)


    Jetzt ist es tatsächlich schon wieder einen Monat her, dass ich über "Doctor Who" geschrieben habe. "Damals" hatte ich mir geschworen, die verpassten Folgen nachzuholen, um den Wiedereinstieg zum 50. Geburtstag der Serie nicht zu verpassen.

    Siehe da, ich hab’s geschafft. In neun Tagen habe ich auf Ibiza 39 Folgen angeschaut (die Staffeln 5, 6 und 7), zwei Weihnachtsspecials, alle elf Folgen der "The Doctors revisited"-Reihe und die Doku "Doctor Who – The Ultimate Guide". Bis aufs Klo hat mich die langlebige Franchise verfolgt, denn dort hatte ich zur Lektüre die aktuelle Ausgabe der "SciFi Now" mit dem Themenschwerpunkt "Doctor Who" liegen…

  • Ich war erst acht, als ich sterben musste


    Wer eine Filmkritik sucht oder einen ätzenden Kommentar zur Gegenwartskultur, der muss woanders fündig werden. Für "Doctor Who" ist diese Woche noch genug Zeit, auch für andere launige Themen mit und ohne Empörungsgarantie. Heute geht es um den Tag, an dem meine Eltern erfuhren, dass ich bald sterben würde. Da war ich gerade acht Jahre alt.

    Ich kann nicht mal genau sagen, ob ich acht Jahre alt war. Ich mag sieben gewesen sein, vielleicht neun. Meine Mutter will ich nicht fragen, um die Erinnerungen an diesen Herbst nicht wieder wach zu rufen…

  • Hollywoods lost summer (2)


    Auf geht’s zum zweiten Teil – und jetzt bricht auch wirklich der Sommer an. Ist schließlich Juni in den deutschen Kinos.

    Juni
    6.06. "After Earth" 130$
    $60,522,097
    $183,321,030
    =$243,843,127
    Ähnlich wie im Fall von "Oblivion" wurde "After Earth" schnell zu einem SF-Debakel für seinen Star erklärt – dabei spielt Will Smith eigentlich nur eine Nebenrolle und wenn man "After Earth" zum Debakel erklären will, ist es ein Problem von Jaden Smith. Vor allem aber übersieht diese Argumentation, dass der Film zwar in Amerika seine Erwartungen nicht erfüllen konnte, mit knapp 250 Millionen Dollar weltweit aber allemal genug punkten konnte, um am Ende in der Haben-Spalte der Studio-Buchhaltung zu stehen…

  • Oppo vs. Aldi vs. Google: Smartphone-Showdown


    Mein Galaxy S hat jetzt fast drei Jahre auf dem Buckel. Nächstes Jahr läuft mein Vertrag aus, dann werde ich vermutlich zu einem Discounter-Tarif wechseln, der meinen Gewohnheiten besser Rechnung trägt: wenig Minuten, wenig Datenverkehr, viel Flexibilität. Die Kosten dürften sich unter 10 Euro pro Monat bewegen.

    Beim Handy hätte ich gerne "mehr". Mehr Bildschirm, mehr Geschwindigkeit, mehr Features. Es soll immer noch kein High End-Gerät für 600 Euro sein – iPhone sowieso nicht. Tizen und Firefox kommen für mich (noch) nicht als Android-Alternativen in Frage…