• Wortvogel – tanned and rested


    Ich fühle mich bemüßigt, dem doch eher imageschädigenden Bild von neulich ein aktuelleres und repräsentativeres entgegen zu setzen. So sieht der Wortvogel aus, drei Stunden bevor es zurück nach München geht. Location: Yachthafen Eulalia, Ibiza.

    Abteilung irrelevante Infos: Ich trage ein bequemes "comfort soft, tag-free" T-Shirt von Hanes, sitze im "Delfino Verde", und man kann leider meine tolle Fossil-Uhr aus Memphis nicht sehen.

    Ich habe einiges an Material für mein Blog auf Lager – von kruden Pressetexten bis Medienmerkwürdigkeiten, von Glossen bis Kino-Kritiken, von schönen TV-Tipps bis hässlichen MV-Wahrheiten…

  • Random Shit: Neue Magazin-Beileger auf Ibiza (2)


    Gestern haben wir uns warm gelaufen, heute geht es ans Eingemachte – oder besser: Eingetütete. Der Besuch in einem spanischen Zeitrschriftenladen ist wie der Besuch in einem Spielzeuggeschäft. Für Erwachsene.

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    Ich gebe zu – dass Spiderman eine Laserpistole benutzt, war mir bisher unbekannt. Andererseits: Für 2,95 Euro samt Comic (Crossover von Spidey mit Spidey 2099!)? Gekauft:

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    Großartig – Backformen aus Silikon samt Frauenzeitschrift für schlappe 3,95 Euro. Solche Dinger habe ich auch zu Hause. Sehr empfehlenswert. Collect all four!

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    Wäre das Ding auf deutsch – den Jahresplaner von National Geographic für 2011 hätte ich glatt genommen…

  • Random Shit: Neue Magazin-Beileger auf Ibiza (1)


    Keine Panik schieben, in gerade mal drei Tagen bin ich wieder bei euch. Vorab gibt es schon einmal einen zweiteiligen Einblick in die wunderbare Welt der Giveaways. Wie schon berichtet, werden auch in Spanien zwanghaft Präsente zu den Presseerzeugnissen gepackt, um einen (in Deutschland verbotenen) Kaufanreiz zu schaffen. Das reicht von krude bis billig, von praktisch bis obszön.

    Ich habe im größten Presseladen der Insel mal wieder den Rauswurf riskiert, um für euch die krassesten Beispiele abzulichten.

    Starten wir den Countdown von 20 bis 11…

  • Kino-Kritik: Rapunzel – neu verföhnt


    Man kann Disney-Produkte als kitschig und klischeebeladen ablehnen. Man kann sie für verderblich halten, anti-emanzipatorisch, obrigkeitshörig. Kitsch, der kleinen Mädchen einredet, dass „Prinzessin sein“ das höchste Ziel ist, und Jungs, dass es da draußen noch Drachen zu töten gibt. Die Welt von Disney ist so bunt wie verlogen, und die Lehren, die man aus ihr ziehen kann, dienen nur ihr selbst. Es ist nicht die Absicht von Disney, Kinder für das „wahre Leben“ vorzubereiten – es geht nur darum, Kindern hohle Feelgood-Phrasen als Fluchtmöglichkeit zu bieten, die an der Realität scheitern müssen…

  • Double Feature Presentation: Kick-Ass vs. Scott Pilgrim vs. The World


    Ich sage es immer wieder gern: Wir leben im goldenen Zeitalter der Comic-Verfilmungen. Natürlich hatte es seinen Reiz, als Comic-Verfilmungen noch hauptsächlich Low Budget-Angelegenheiten waren, die man als Fan mit der Lupe suchen musste, und bei denen man schon Hurra schrie, wenn man sich nicht über die ganze Laufzeit fremdschämen musste. Jawohl, meine jüngeren Leser, es gab mal eine Zeit, da war die „Hulk“-TV-Serie ein Beispiel für eine „gute“ Comic-Verfilmung. Da fanden wir das Kostüm und einiges andere von Pyuns „Captain America“ klasse. Da war die nie veröffentlichte Verfilmung von „Fantastic Four“ eigentlich nicht schlecht…