• Bildlich gesprochen: Film-Fundstücke


    Über die Feiertage komme ich endlich dazu, wieder ein wenig mehr Filme und Serien zu schauen. Dabei stoße ich auf Sachen, die mich spontan auf den Screenshot-Button drücken lassen. Hier die weihnachtliche Ausbeute.

    "Ninja: Shadow of a Tear" ist die zwar solide produzierte, aber schnarchlangweilige Fortsetzung des auch schon nicht weltbewegenden, aber wenigstens plotgetriebenen "Ninja". Es kommen nicht wirklich Ninjas drin vor, dafür kann Scott Adkins alle fünf Minuten seine erstaunlichen Fighter-Fähigkeiten zeigen, was den Fans schon genügen dürfte. In meinen Augen hat sich Adkins bei Millennium in die gleiche Mainstream-Falle locken lassen wie Norris seinerzeit bei Cannon…

  • Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft – der Wortvogel auch


    Was für ein Jahr – geprägt von Tod und Verderben, Diät und Meilen sammeln, neuen Hosen und alten Zöpfen, Abschlüssen und Aufbrüchen. Es gibt 15 Kilo weniger von mir – der Rest ist verlobt. 50 Reportagen habe ich seit März gemacht, das dürfte ein einsamer Rekord sein. Mein Leben oszilliert zwischen London und Speyer, zwischen Sekt und Selters.

    Der Baum ist heuer auch eine Nummer kleiner ausgefallen:
    Früher war mehr Lametta!

    2014 – soviel darf schon verraten werden – dreht auf 11. Ich ächze und lamentiere an dieser Stelle präventiv…

  • 2014: Kinosommer mit gesenkten Erwartungen (2)


    Okay, auf in die zweite Runde. Da muss ich natürlich viel im Dunkeln stochern, weil von den Filmen kaum wirklich was bekannt ist. Auch fehlen sicher ein paar Filme, die durchaus die Bezeichnung "Blockbuster" verdient hätten. Aber ich gebe ja auch nur eine erste Einschätzung, der Rest wird sich fluide ergeben.

    22 Jump Street

    Mir hat Teil 1 gefallen und Teil 2 sieht aus, als werde der Meta-Aspekt noch ein wenig aufgedreht – die Figuren sind sich der Absurdität ihrer Situation zu jeder Zeit bewusst und viele Äußerungen über das Jump Street-Projekt können auch als Äußerungen zum Film selber gewertet werden…

  • 2014: Kinosommer mit gesenkten Erwartungen (1)


    Auf diese Übersicht bin ich dieser Tage gestoßen:
    Das erinnert ein wenig an diese Auflistung für 2013, die ich im März besprochen habe. Warum also das ganze Spiel nicht wiederholen?

    Zunächst einmal fällt auf, dass es zumindest in dieser Präsentation nach einem mauen Sommer aussieht. Klar, da sind ein paar Filme dabei, auf die ich wirklich scharf bin – aber total hibbelig macht mich das Lineup nicht. Nach der Enttäuschung, die für mich das Kinojahr 2013 war, erlaubt das 2014 aber zumindest die Möglichkeit, mich positiv zu überraschen…

  • Einladung zum Wortvogel


    Ich wollte euch immer mal zeigen, wie ich lebe und arbeite. Irgendwie musste ich aber immer zuviel leben und arbeiten, um Zeit dafür zu haben. Jetzt, in der milden Ruhe vor dem Fest, die zugleich eine milde Ruhe vor dem Sturm darstellt, nehme ich mir einen Moment und zwei schöne Fotos, die ein Fotograf letzte Woche von meinem Arbeitszimmer gemacht hat.

    Kommt rein, ich habe gerade mal halbwegs aufgeräumt.
    Wer genau hinschaut, sieht viele Dinge, über die ich in den letzten Jahren auch geschrieben habe: Die "Cinema"-Sammlung, das Autogramm von Michael Caine, Sherilyn Fenn, meine Doktorwürde, den Schreibtisch, die Artwork, den Beistelltisch, den Frosch…

  • Doku-Drama: The Great Martian War (1914-17)


    England/Kanada 2013
    Ich bespreche für gewöhnlich keine Dokumentationen, da meine Chronistenpflicht nur Serien und Filme umfasst. Dokus schaue ich zum Spaß und weitgehend nur für mich. Darum habe ich mich hier auch nicht über "Get Lamp" ausgelassen, über "How Videogames changed the World" oder "Chasing Ghosts".

    Im Fall von "The Great Martian War" mache ich allerdings eine Ausnahme, weil es a) eine "Mockumentary" ist (also eigentlich eine fiktive Narrative), und b) in den Bereich der "alternative history" gehört, den ich persönlich hoch spannend finde.

    Kurz gesagt ist "The Great Martian War" eine Rückschau auf die große Invasion von 1913, die von den vereinten Streitkräften der Welt nur mit Mühe und unter großen Verlusten nach vier Jahren zurück geschlagen werden konnte…