• My Corona: Perlen aus dem SPIEGEL-Archiv 1949-1973


    Ich hab’s schon oft gesagt und ich sage es gerne noch einmal – das SPIEGEL-Archiv ist ein Quell nicht nur hochwertiger Artikel und fundierter Informationen, sondern auch hysterisch komischer Altherren-Glossen und stoffeligen Unverständnisses von allem, was Kinder, Frauen, Technik und ethnische Minderheiten angeht. Je weiter man in die Jahrzehnte zurückgreift, desto schärfer wird der Tonfall, desto gnadenloser das Urteil.

    Anders als auf Facebook werde ich die Artikel hier chronologisch ordnen – das macht die Zeitreise irgendwie noch lustiger.

    Das Grundgesetz war 1949 noch nicht in Kraft, der erste Bundestag noch nicht gewählt, da regte sich der Klerus bereits über den Schweinkram in der gerade mal theoretisch existierenden Bundesrepublik Deutschland auf…

  • Steinzeit Internet: ich glaub', mein Modem pfeift


    Keine Sorge, es kommen dieser Tage viele neue Beiträge, ich bin nur gerade beruflich relativ stark eingebunden. Darum sollt ihr heute mal Content liefern, denn ich möchte EURE Erlebnisse hören.

    Vor 12 (!) Jahren hatte ich schon darüber geschrieben, wie ich zum Internet kam. Gehört hatte ich davon schon vorher, aber wirklich los ging es im August 1995, als mein neuer Arbeitsplatz bei ProSieben mit einer für damalige Verhältnisse unglaublichen 2Mbit-Standleitung kam. Da gab es keinen Grund, daheim ein Modem fiepen zu lassen. Wo bei anderen die Daten tröpfelten, befand ich mich längst im Digitalstrom…

  • Ein paar Gedanken zur "Bitch Bibel"


    Ich sehe das Plakat überall, der Verlag hat augenscheinlich richtig Geld in die Hand genommen – es geht um die "Bitch Bibel" der Influencerin Katja Krasavice, über die eine Google-Bildersuche mehr aussagt als der Wikipedia-Eintrag.

    Normalweise meide ich diese Form von Prekariats-Promi, die ganze Influencer-Kultur aus moralfreien Markenhuren und Maulaufreißern ist mir zuwider – ich gestehe ohne Scham ein, dass ich vielleicht schlicht die falsche Zielgruppe bin und das falsche Alter für derartiges Rammel-Remmidemmi habe. Andererseits – welche Entschuldigung hat Oliver Pocher?

    Angesichts des Plakats möchte ich allerdings zwei oder drei weiterführende Gedanken loswerden…

  • Hosen, Hemden, Eier: Kundendienst auf dem Prüfstand


    Wir haben schon VIEL über meine Hosen gesprochen. Und wir sind noch nicht fertig. Nachdem auch die Ersatzhose von Meyer den Ersteinsatz nicht überstanden hat, sandte mir die Firma noch mal eine Austauschhose:

    Gleiches Modell, gleicher Stoff, gleiche Farbe, gleiches Problem – nach dem ersten Tragen sieht der Stoff zwischen den Beinen schon wieder total abgerubbelt aus. Die andere (graubeige) Hose, die man mir als Ersatz geschickt hatte, hält sich besser – hat aber auch einen anderen Material-Mix.

    Ich bin am Ende der Fahnenstange. Ich danke dem Meyer-Kundendienst, der sich wirklich bemüht hat, aber dem Produkt kann ich leider keine Lobeshymnen singen…

  • DVD Blowout! Überraschungspakete! Alles muss raus! Mega-Sale! JETZT zugreifen!


    Es ist soweit – wir gehen auch die letzten Regale mit DVDs an. Harte Entscheidungen sind gefallen. Unser Verlust ist euer Gewinn.

    Nachfolgend präsentiere ich 7 Päckchen, die ich grob thematisch zusammengestellt habe. Jedes Paket geht für 10 Euro plus 5 Euro Versand weg (innerdeutsch). Wer zuerst in den Kommentaren die Finger hebt, bekommt den Zuschlag.

    Den Anfang macht die BRITISH DRAMA BIG BOX mit exzellenten Literaturverfilmungen und Kostümdramen. Alles in Originalsprache und europäischem Regionalcode. Das Komplett-Set von SCARLET PIMPERNEL mit Richard E. Grant allein ist den Preis schon wert, aber wer genau hinschaut, finde auch noch die frühere Verfilmung mit Anthony Andrews, die sogar eine Taschenbuchausgabe des Romans als Extra mitbringt…

  • In 15 Minuten schlau: Zeitzeichen


    You only know what you got 'til it’s gone.

    Ich habe heute morgen online gelesen, dass der NDR sich nicht mehr an den Kosten der Radiosendung ZEITZEICHEN beteiligen will und das ganze Format wohl auch auf der Kippe steht, weil die Sender sparen wollen und müssen.

    Das war für mich ein Grund, mir die Sendung mal genauer anzuschauen, denn ich konnte mich erinnern, sie im WDR als Kind öfter gehört zu haben – aber die Erinnerung, was genau das ZEITZEICHEN war, hatten die Jahre gefressen…