• Filmverbrechen-Fotostory: <br>DREI SCHWEDINNEN AUF DER REEPERBAHN oder: <br>Große Frechheit Nr. 7 (NSFW)


    Ich habe ein paar Tage frei (Resturlaub abfeiern) und obwohl ich die Fotostorys lieber homöopathisch auf das Jahr verteile, fühle ich das Kribbeln in mir, erneut in die Retzer-Hölle abzusteigen. Ganz besonders deshalb, weil DREI SCHWEDINNEN AUF DER REEPERBAHN so eine Art Seelenverwandter von DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO ist: gerade mal ein Jahr später gedreht, gleicher Autor, gleicher Regisseur, teilweise gleiche Darsteller. Auch hier wird der billige Bumsfilm mit sozialkritischen Ansätzen aufgehübscht und statt fröhlicher Urlaubsatmosphäre der damals so beliebten Ferienkomödien konzentriert man sich auf urbane Trostlosigkeit: dort die Gegend um den Bahnhof Zoo, hier das (damals noch extrem schmierige) Nachtklub- und Prostitutionsviertel Sankt Pauli…

  • Filmverbrechen-Fotostory: <br>DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO oder: Flotte Teens mit Heroin in den Jeans


    Ersparen wir uns die übliche Einleitung, warum ich mir so etwas antue. Ich bin sehenden Auges in dieses Screening gegangen, hatte eine ziemlich präzise Vorstellung, was mich erwartet – I have no one to blame but myself.

    Das Thema Otto W. Retzer hatten wir ja schon mehrfach, allerdings meistens im Kontext seiner harmlosen Bums & Blödel-Filme, die zwar gerne subkutan unfassbar menschenfeindlich und zynisch sind, nach außen jedoch nur spielen wollen. Das deckt aber lediglich eine Seite von Retzers Schaffen ab – der Mann hat rührselige TV-Filme ebenso produziert wie Asia Trash:

    Es gab letztlich keinen cineastischen Zaster-Zug, auf den Retzer nicht aufgesprungen wäre – was uns zu DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO bringt…

  • Doc Acula: Requiem aus dem SchleFaZ-Führerbunker (Nachtrag)


    Abt.: Das hätte ihm gefallen…

    Kurz nach der Beerdigung von Doc Acula bekam ich Nachricht aus dem Badmovies-Team – man bemühe sich, Oliver Kalkofe über Social Media zu kontaktieren, damit er vielleicht in der neuen Staffel SchleFaz eine kleine Huldigung des verstorbenen Webmasters offeriere. Schließlich war Kalkofe selber Leser der Badmovies-Seite und hatte kundgetan, dass er die Idee zur Verwurstung von ATOR einem Review des Docs entnommen hatte:

    Leider klappte das mit der Kontaktierung über Facebook und Twitter nicht.

    Nun habe ich Oliver Kalkofe über die Jahre mehrfach getroffen…

  • Weltherrschaft!


    Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich im Rahmen des großen Fantasy Filmfest 2017 den chinesischen SF-Actionfilm RESET besprochen. Mit 8 von 10 Punkten kam der hochoktane Streifen bei mir sehr gut weg – was wohl auch der deutsche Vertrieb der Blu-ray dachte:

    Das freut mich. Auch wenn mich ein Hinweis darauf und vielleicht eine Dankes-Scheibe noch mehr beeindruckt hätten. Die hätte ich hier verlost.

    Es ist übrigens nicht so, dass dieses Zitat eine besondere Wertschätzung oder Stellung widerspiegelt (darum ist der Titel dieses Beitrags ironisch zu verstehen)…

  • Archivschätze: What we (not actually) lost in the fire…


    Es ist eine wahrlich gut dokumentierte Geschichte, dass ich meinen ernsthaften beruflichen Werdegang bei der Fernsehzeitschrift GONG begonnen habe. Von 1990 bis 1995 habe ich in der Nordendstraße in Schwabing gearbeitet – da sitzt der Verlag auch schon seit 20 Jahren nicht mehr.

    Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, etwas Hintergrund: Der GONG wurde 1948 als reine Radio-Zeitschrift gegründet, erst fünf Jahre später kam das erste Fernsehprogramm dazu. Eher konservativ in der Ausrichtung (auch aufgrund einer Beteiligung der Kirche am damaligen Verlag), hatte der GONG immer ein etwas truschiges Image – trotz Fotoromanen zu Serien wie STAR TREK und einer Beraterseite des Sex-Gurus Ernst Bornemann…

  • First Look: STAR TREK – LOWER DECKS


    Ich hätt’s fast verpasst – weil’s mich so wenig schert. Aber es ist ja irgendwie meine Pflicht, jede neue STAR TREK-Serie unter die Lupe zu nehmen und im Brustton der Überzeugung zu konstatieren, dass sie nicht so gut ist wie BABYLON 5. Oder THE ORVILLE. Oder FUTURAMA. Nicht mal so gut wie STAR TREK: THE NEXT GENERATION. Oder Gott bewahre: So gut wie die letzte Staffel von STAR TREK: ENTERPRISE.

    Ich kenne kaum eine Franchise, die in den letzten Jahren derart vergeigt wurde – und dennoch mehr Geld eingespielt hat als jemals zuvor…