• Das deutsche Fernsehspiel als Spiegel des Spießertums


    Man möge den zähen Nachschub an frischem Content entschuldigen – wer meinen Facebook-Feed liest, der weiß ja, dass mich eine schwere Campylobacter-Infektion umgeworfen hat. Die damit verbundene Krankschreibung (meine erste seit mindestens 25 Jahren) bedeutet eben nicht, dass ich mehr Zeit für Beiträge habe. Eine Auswirkung der Infektion ist eher, dass "katatonisch in die Gegend starren" auf einmal valides Entertainment ist. Man kann nicht lesen, schreiben, Filme schauen, nix. Dabei stünde wahrlich genug an.

    Nun gut, es geht mir heute ein wenig besser und ich starte leicht ein…

  • Perchance to dream: Das Kissen küssen


    Schlaf und ich, das ist eine eigenwillige Symbiose. Ich schlafe gut, gern und viel. Schlaf ist Genuss, ist Erholung. Ich kann mich erinnern, dass ich es als Kind besonders gemocht habe, wenn draußen schweres Gewitter war. Dann habe ich die Fenster auf Kippe gestellt und jeder Blitz, jeder Donner hat ein wohliges Kribbeln im Magen verursacht.

    Früh übt sich demnach:

    Wenn es mir doch mal unheimlich wurde, konnte ich ja auch immer noch bei meinen Eltern unterkriechen. Das passte meinem Vater, der oft genug Spätschicht hatte, gar nicht in den Kram, denn es unterlief seinen Schlafrhythmus…

  • Die Invasion des Globalen


    Heute braucht ihr Geduld – während ich diese Zeilen schreibe, weiß ich weder genau, was ich eigentlich sagen will, noch in welche Richtung der Beitrag geht. Mir ist da nur was aufgefallen, das meine Synapsen hat feuern lassen. Und was raus will, muss raus.

    Wir hören hier zu Hause beim Frühstück Radio Arabella – auch deshalb, weil unsere Alexa den Versuch, Radio 2day zu hören, immer mit "Okay, ich spiele Radio Teddy" torpediert. Und auf Radio Arabella wird bei den Nachrichten (wie es trendy ist) der übliche Ablauf umgekehrt: erst Lokales, dann Deutschland, dann die Welt…

  • Marken-Murks in Sachen Kundenservice


    Es ist mal wieder Zeit, Dampf abzulassen. Ich bin’s ja auch selber schuld, weil ich mich entschlossen habe, beschädigte oder minderwertige Produkte nicht mehr hinzunehmen bzw. wegzuschmeißen, sondern den Hersteller damit zu konfrontieren. Nicht, um eine Erstattung zu fordern oder einen Austausch – sondern um zu sehen, wie vorgebliche deutsche (oder auch mal nicht-deutsche) Markenfirmen mit Kritik an ihrer Ware umgehen.

    Ihr habt zu dem Thema ja hoffentlich meine diversen Beiträge über die Hosen der Firma Meyer gelesen. Dazu gibt es ein Update. Während ich der blauen Hose, die bisher zweimal fast augenblicklich gerissen ist, auch in der dritten Version kein langes Leben prophezeie (wenn der Stoff nix taugt, taugt der Stoff nix), hatte ich doch gedacht, die andere Hose würde länger durchhalten…

  • Filmverbrechen-Fotostory: EIN DICKER HUND oder: Kissenschlacht mit Anfassen (NSFW)


    Ich wollte etwas anderes machen als wieder einen KAKTUS oder einen GURU JAKOB. Ich habe da ein ganz obskures SF-Filmchen auf der Festplatte, dessen größter Anteil aus resteverwerteten Zwischensequenzen eines abgebrochenen Videospiels besteht. Oder einen aktuellen Horrorheuler, der schon konzeptionell so banane ist, dass er bleibende Erlebnisse verspricht. Alles, nur nicht noch mal eine Teenie-Sommerkomödie mit Retzer, Renate Langer, Herbert Fux & Konsorten!

    Und was suche ich mir aus? Eine Teenie-Sommerkomödie mit Retzer, Renate Langer, Herbert Fux & Konsorten. Mir ist nicht zu helfen.

    Ich kann es nur so erklären oder entschuldigen (je nachdem): Die Filme von Otto W…

  • Living on Video: Vorsprung durch Technik


    Ich habe gestern Abend eigentlich nur ein Bild mit einer kurzen Bemerkung bei Facebook gepostet. Ich erwartete nicht viel Feedback, aber erstaunlicherweise gibt es mittlerweile schon über 50 Kommentare und eine echte Nerd-Begeisterung. Also erweitere ich das jetzt mal um weitere Bilder und mache hier ein Thema draus.

    Als jemand, der immer die neusten Filme haben wollte, idealerweise uncut, musste ich mir schon früh etwas einfallen lassen. Einfach in die Videothek marschieren und die Kassetten daheim in den VHS-Rekorders des Stiefvaters stopfen war keine Option…