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  • Wie Sting sang: A gentleman will walk, but never run


    Abtlg.: "Worauf habe ich mich da wieder eingelassen?!"

    Es läuft gerade ganz gut (pun intended) – ich halte seit mehr als sechs Monaten mein Intervall-Fasten durch und spaziere jeden Tag eine Stunde lang durch Trudering, während ich dabei spannende Podcasts höre. Die 36er-Hosen und diverse Hemden, die noch zum Jahreswechsel im Kleiderschrank vor sich hin baumelten, kann ich problemlos wieder tragen. Es ist keine radikale Gewichtsabnahme, keine radikale Fitness – aber es funktioniert, zumal ich erst in den nächsten Wochen dazu komme, endlich mal meine rechte Ferse professionell durchchecken und eventuell behandeln zu lassen…

  • Komm mit mir ins Leckerland


    Die LvA sollte mich nicht allein lassen. Kaum bin ich Strohwitwer, ziehe ich durch die Gegend auf der Suche nach Lebensmitteln, die meiner Gattin ein kritisches Stirnrunzeln aufzwingen würden. Neulich war ich in dieser Mission mal wieder bei der METRO. Da bin ich sonst eher selten. Reguläre Supermärkte reichen uns gewöhnlich. Es gibt aber eine Ausnahme:

    Das ist der einzige Kaffee, der bei uns in den Vollautomaten kommt. Wir haben Dutzende andere Bohnen/Marken probiert, aber die LvA ist da – und nur da – pingelig…

  • Pronto-Print-Porto: Eine Geschäftsidee


    Ich gestehe, dass ich ein Fan vom Handy-Porto bin, bei dem man über die App der Post eine Frankierung (keine Briefmarke!) in Form eines Codes kauft, den man auf den Umschlag schreibt. Nicht mehr in die Filiale latschen, keine Wertzeichen ausdrucken und aufkleben, kein Ärger mit Marken von vor der letzten Preiserhöhung, Man möchte fast ausrufen "vorbildlich!".

    Natürlich ginge es noch besser. Schließlich muss man zusätzlich zum Porto immer noch Adresse und Absender auf die Umschläge schreiben oder ausdrucken und dann aufkleben. Das nervt. Und die einzelnen Codes in der App kaufen ist eigentlich auch nicht wirklich komfortabel…

  • Final Thoughts: LOKI


    Wer in die Serie noch nicht eingestiegen ist, sollte vielleicht erstmal meinen First Look für die Basics lesen. Ich warte solange.

    Was als Erstes auffällt: Die ersten ein, zwei Folgen waren mal wieder ein cleverer "misdirect" von Marvel, die Antäuschung in eine Richtung, um dann urplötzlich in eine gänzlich andere Richtung abzudrehen. LOKI ist eben KEINE Buddy-Zeitreisegeschichte, sondern ein komplexes galaktisches Multiverse-Abenteuer, das wie keine andere MCU-Produktion bisher die pompösen und deliriösen Epen von Jack Kirby referenziert. Geschichten, in denen so etwas als normale Doppelseite durchgeht:

    So macht sich Loki auf die Jagd nach dem Variant-Loki, nur um sich mit diesem zu verbünden, andere Multiverse-Lokis zu treffen und die Frage zu stellen, wer eigentlich für den heiligen Zeitstrom verantwortlich ist und warum dieser kein Baum mit vielen Ästen sein kann…

  • Special Guest Star(s): Musikvideos mit (heute) bekannten Schauspielern


    Nachdem wir neulich so viel Spaß mit alten Musikvideos hatten, drehe ich heute eine dritte Runde. Ich habe mal mein Gedächtnis durchforscht, was mir an Schauspielern im Gedächtnis hängen geblieben ist, die zum Broterwerb in Musikvideos aufgetreten sind. Recherche verboten – es müssen wirklich genuine Erinnerungen an die 80er und 90er sein.

    Natürlich habe ich wieder ein paar Spielregeln aufgestellt, die ich im Zweifelsfall aber auch gnadenlos brechen werden – because I can:

    Keine Videos mit Stars, die schon Stars waren und angeheuert wurden, um dem Video einen Marketingschub zu geben ("Ghostbusters" von Ray Parker jr)…

  • Wahlplakate – Qualplakate?


    Die Grünen haben heute Ihre Wahlplakate für den Herbst vorgestellt und werden erwartungsgemäß dafür erstmal kritisiert. Tatsächlich sind doofe Wahlplakate etwas, das mich ähnlich aufregt wie doofe Werbeplakate. Genau genommen SIND Wahlplakate ja auch Werbeplakate. Mit einem Unterschied: für Werbeplakate wird ein Haufen Geld ausgegeben, die Fotos machen Fotografen, das Layout machen Layouter, und die Werbesprüche kommen von Werbern. Bei den Parteien scheint oft genug noch die Meinung vorzuherrschen, man könne für die Kampagnen vom Praktikant irgendwas aus dem Handy-Speicher mit ein paar billigen Buzzwords kombinieren lassen…