Letzte Artikel


  • Posh living – mit Überraschungen


    Wir haben im Sommer – vielleicht als eine Übersprungshandlung auf die Pandemie – einen Haufen Karten gekauft: Comedy, Theater, Konzerte. Auch deshalb waren wir ja nach München zurückgekommen. Unser "social calendar" hat damit Einträge bis Ende 2022. Man wird sehen. ob Corona mitspielt.

    Letzte Woche war "Chopin by candlelight" dran, standesgemäß im Hubertussaal des Schloss Nymphenburg. Was soll ich als alter <a href=" sagen? Die LvA steht halt auf sanfte Klassik. Nun sollte es kein Problem sein, einen Termin um 18.30 Uhr einzuhalten. Es trug sich aber zu, dass wir in der Woche auch noch den Nebenjob als Katzensitter bei zwei besonders putzigen Fellnasen übernommen hatten…

  • Best of British: Krimi deluxe


    Dieser Artikel hat keinen konkreten Anlass. Ich möchte nur gerne mal wieder darauf hinweisen, wie federführend die Briten in Sachen Krimiserien sind. Komplexe Plots, atmosphärische Settings, sensationelle Darsteller (die durch die Serien oft zu Weltstars werden): das kann KEINE Nation so wie das Königreich. Von der regionalen Produktion für das eigene Publikum in den 60er und 70er Jahren zum Geheimtipp in den 80er und 90er Jahren – bis zum Crime-Champion im neuen Jahrtausend. You’ve come a long way, baby.

    Nun ist es nicht so, dass die Briten nicht immer schon populäre Krimiserien produziert haben…

  • Adventskalender Apokalypse


    Mit jeder Faser meines Wesens müsste ich Adventskalender hassen. Ein der Religion aufgepfropfter Kommerz-Wahninn, der noch dazu in den letzten Jahren eskaliert ist, dass es einen schaudern macht. Bis in die 90er hatte man eigentlich nur die Wahl zwischen "Bild" und "Schokolade" hinter den Türchen – und glücklich war, wer Schokolade bekam. Besonders nachhaltige Eltern bastelten die Kalender selber, im schlimmsten Fall wurden die Kinder dafür rekrutiert, was den ganzen Sinn der Sache einer vagen Form von "gemeinsamer familiärer Aktivität" opferte.

    Gebastelt wurde bei uns nicht…

  • DVD-Kritik: INJUSTICE


    USA 2012. Regie: Matt Peters. Sprecher (Original): Justin Hartley, Anson Mount, Laura Bailey, Michael Brandon Hall, Gillian Jacobs, Kevin Pollak, Reid Scott

    Story : Der Joker kommt nach Manhattan, um sich mal an einem stärkeren, aber dümmeren Helden zu versuchen. Es gelingt ihm, nicht nur Lois Lane (und damit auch Supermans ungeborenen Nachwuchs) zu töten – die ganze Stadt wird in einer atomaren Explosion pulverisiert. Das Trauma lässt Superman alle Hemmungen und Maßstäbe verlieren – er tötet den Joker und verhängt eigenmächtig einen weltweiten Bann auf kriegerische Handlungen, an dem die Justice League zerbricht…

  • Im Auftrag der Bundesregierung: Wortmeldung Nina Hagen


    Dass ich Nina Hagen für eine dumme, vor allem aber nervige Nuss halte, ist bekannt, seit ich darüber geschrieben habe. Aus dem Grund meide ich sie weiträumig wie einen Ferienstau. Nun trägt es sich aber zu, dass ich aktuell alle Ausgaben der Cinema von 1978 bis 2000 (mindestens) scanne und dabei immer wieder auf Sachen stoße, die ich längt in die staubigsten Ecken meines Gehirn verbannt hatte. Es wird noch drüber zu schreiben sein. Ein Beispiel vorab:

    Ein so kurzer Text sollte keine derartigen Mengen an Widersprüchen und Dummfug enthalten können…

  • Fantasy Filmfest 2021 Tag 7, Film 1: AFTER BLUE


    Frankreich 2021. Regie : Bertrand Mandico. Darsteller : Elina Löwensohn, Paula Luna, Vimala Pons, Agata Buzek

    Offizielle Synopsis : Die Erde ist gestorben und die Menschheit hat mit dem Planeten After Blue ein neues Paradies gefunden. Der männlichen Bevölkerung ist die Atmosphäre dort allerdings weniger gut bekommen, sie ist inzwischen vollständig ausgelöscht. Im dank künstlicher Befruchtung trotzdem weiter prosperierenden Frauenstaat werden Verbrechen streng geahndet und alles Böse sofort im Keim erstickt. Als Außenseiterin Roxy einen folgenschweren Fehler begeht, muss sie sich zur Strafe gemeinsam mit ihrer armen Mutter zu den Minen aufmachen, ihre Sünde zu büßen…