Historische Legasthenie: THE IPCRESS FILE
Ich wollte eigentlich nur eine Kritik zur sechsteiligen Neuverfilmung des Len Deighton-Romans THE IPCRESS FILE schreiben, der in den 60ern schon mal den Durchbruch von Michael Caine brachte und Beginn der Harry Palmer-Reihe war:
Bei der neuen Version hat man sich wahrlich nicht lumpen lassen – das hier ist ein Style-Orgasmus, eine Designer-Agentenserie, die teilweise an MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE erinnert und die Welt, die bei der ersten Adaption Gegenwart war, im Rückblick zu einem gelackten Swinging Sixties-Comic umdeutet. Offensichtlich hat man sich von QUEEN’S GAMBIT inspirieren lassen:
Uns hat es sehr gut gefallen – die Aufteilung in sechs Teile gibt dem komplexen Plot des Romans mehr Raum, die Darsteller sind hervorragend und Joe Cole empfiehlt sich für weitere Adaptionen der Deighton-Schinken…
