Thema: Neues


  • wombo.art: Künstliche oder Kunst-liche Intelligenz?


    In den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf wombo.art hingewiesen – eine App, die mit KÜNSTLICHER INTELLIGENZ basierend auf willkürlichen Stichworten eine Art "Gemälde" errechnet und es mit einem Filter im Stil von Prisma versieht.

    Interessant sind dabei die technischen Details der APP – da die KI jedes Mal neu berechnet, ist jedes Bild ein absolutes Unikat, nicht reproduzierbar. Nehmen wir das hier mit den Stichworten Dschungel, Laser und Ritter:

    Klicke ich auf "zurück" und drücke den "create"-Button erneut, kommt das heraus:

    Gehe ich zurück und aktiviere den Synthwave-Filter, sieht es so aus:

    Und hier im japanischen Ukiyo-e-Stil:

    Die Bilder liegen in einer Auflösung von grob 950 x 1500 Pixeln bei 72dpi vor…

  • So was wie ein Abschiedsbrief: Ausgemerkeltes Deutschland


    Um es mit den Fanta 4 zu sagen:

    Laut einer DIMAP-Umfrage ist ihre Partei in einem neuen historischen Tief, aber Angela Merkel scheidet mit hohen Sympathiewerten aus dem Amt.

    Ich verstehe das. Und ich begrüße es. Weil ich zu der erfreulich großen Menge an Deutschen gehöre, die nicht nur mit Angela Merkel ihren Frieden gemacht hat. Ich bewundere sie. Für ihren ruhigen Stil in hysterischen Zeiten, für ihre stoische Arbeitsmoral im Kreis von eierschwingenden Populisten, für ihre Priorisierung von Pflicht über Ego. Nach Kohl und Schröder, neben Bush und Trump, war sie die Kanzlerin, die Deutschland brauchte…

  • Things to see before I die


    Man denkt mit 50 über andere Dinge nach als mit 40, 30 oder 20. Die eigene Sterblichkeit wird bewußter, die Absurdität des Ansammelns materieller Güter. Ich beginne, Ballast abzuwerfen, mein Leben auf die Dinge zu konzentrieren, die mir gut tun. Das betrifft nicht nur Sachen, sondern auch Menschen.

    In meinem Fall kommt hinzu, dass ich keine Kinder habe – ich muss niemandem etwas hinterlassen. Wäre ich kackfrech, würde ich dereinst mit Schulden in die Grube gehen. Da ich aber nicht kackfrech bin, strebe ich zumindest ein Plusminusnull an…

  • Posh living – mit Überraschungen


    Wir haben im Sommer – vielleicht als eine Übersprungshandlung auf die Pandemie – einen Haufen Karten gekauft: Comedy, Theater, Konzerte. Auch deshalb waren wir ja nach München zurückgekommen. Unser "social calendar" hat damit Einträge bis Ende 2022. Man wird sehen. ob Corona mitspielt.

    Letzte Woche war "Chopin by candlelight" dran, standesgemäß im Hubertussaal des Schloss Nymphenburg. Was soll ich als alter <a href=" sagen? Die LvA steht halt auf sanfte Klassik. Nun sollte es kein Problem sein, einen Termin um 18.30 Uhr einzuhalten. Es trug sich aber zu, dass wir in der Woche auch noch den Nebenjob als Katzensitter bei zwei besonders putzigen Fellnasen übernommen hatten…

  • Best of British: Krimi deluxe


    Dieser Artikel hat keinen konkreten Anlass. Ich möchte nur gerne mal wieder darauf hinweisen, wie federführend die Briten in Sachen Krimiserien sind. Komplexe Plots, atmosphärische Settings, sensationelle Darsteller (die durch die Serien oft zu Weltstars werden): das kann KEINE Nation so wie das Königreich. Von der regionalen Produktion für das eigene Publikum in den 60er und 70er Jahren zum Geheimtipp in den 80er und 90er Jahren – bis zum Crime-Champion im neuen Jahrtausend. You’ve come a long way, baby.

    Nun ist es nicht so, dass die Briten nicht immer schon populäre Krimiserien produziert haben…

  • Adventskalender Apokalypse


    Mit jeder Faser meines Wesens müsste ich Adventskalender hassen. Ein der Religion aufgepfropfter Kommerz-Wahninn, der noch dazu in den letzten Jahren eskaliert ist, dass es einen schaudern macht. Bis in die 90er hatte man eigentlich nur die Wahl zwischen "Bild" und "Schokolade" hinter den Türchen – und glücklich war, wer Schokolade bekam. Besonders nachhaltige Eltern bastelten die Kalender selber, im schlimmsten Fall wurden die Kinder dafür rekrutiert, was den ganzen Sinn der Sache einer vagen Form von "gemeinsamer familiärer Aktivität" opferte.

    Gebastelt wurde bei uns nicht…

  • Fantasy Filmfest 2021 Tag 7, Film 1: AFTER BLUE


    Frankreich 2021. Regie : Bertrand Mandico. Darsteller : Elina Löwensohn, Paula Luna, Vimala Pons, Agata Buzek

    Offizielle Synopsis : Die Erde ist gestorben und die Menschheit hat mit dem Planeten After Blue ein neues Paradies gefunden. Der männlichen Bevölkerung ist die Atmosphäre dort allerdings weniger gut bekommen, sie ist inzwischen vollständig ausgelöscht. Im dank künstlicher Befruchtung trotzdem weiter prosperierenden Frauenstaat werden Verbrechen streng geahndet und alles Böse sofort im Keim erstickt. Als Außenseiterin Roxy einen folgenschweren Fehler begeht, muss sie sich zur Strafe gemeinsam mit ihrer armen Mutter zu den Minen aufmachen, ihre Sünde zu büßen…