Thema: Neues


  • Kino-Kritik: DOWNTON ABBEY II: EINE NEUE ÄRA


    England, USA 2022. Regie: Simon Curtis. Darsteller : Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern, Michelle Dockery, Maggie Smith, Robert James-Collier, Laura Haddock, Hugh Dancy, Dominic West u.a.

    Story : Die Familie Grantham lebt auf Downton Abbey immer noch den "posh lifestyle" der späten 20er Jahre, aber das Geld für den Unterhalt des mondänen Landsitzes ist knapp. Das Angebot, gegen Geld eine Filmcrew für ein Historiendrama in die heiligen Hallen zu lassen, wird mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Es trifft sich gut, dass die alte Gräfin Crowley gerade eine Villa in Frankreich geerbt hat, die zum Sommerurlaub lädt…

  • First Look: STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS (spoilerfrei)


    Vor zweieinhalb Jahren habe ich ein Plädoyer für STAR TREK: PIKE geschrieben, für eine Rückkehr zum klassischen Star Trek-Prinzip der Enterprise-Crew mit klarer Aufgabenteilung und wöchentlichen Missionen, zur Begeisterung für das "out there", zur Suche nach "strange new worlds". Ein Gegenentwurf zur unsäglichen "woke-ness" und aufgezwungenen Diversität von DISCOVERY, der weinerlichen Innerlichkeit, den ständigen all-umfassenden Melodramen, die am Ende zu nichts führen und nichts erreichen. Back to the basics.

    It’s here. And I am home.

    STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS ist die Serie, auf die ich gehofft hatte…

  • Kino-Kritik: DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS (spoilerfrei)


    USA 2020. Regie: Sam Raimi. Darsteller : Benedict Cumberbatch, Elizabeth Olsen, Chiwetel Ejiofor, Benedict Wong, Xochitl Gomez, Rachel McAdams u.a.

    Offizielle Synopsis : Der mächtige Magier Dr. Strange öffnet die Portale zu verschiedenen Universen, die die Gegenwart aus dem Gleichgewicht bringen. Der entstandene Schaden weitet sich mit jeder verstreichenden Minute mehr aus und stürzt die Welt in ein unheilvolles Chaos. Zusammen mit seinen Freunden Wong und der Hexe Wanda Maximoff muss er versuchen, die geöffneten Portale so schnell wie möglich zu schließen. Doch die Gottheit Shuma-Gorath hat sich bereits ein Schlupfloch gesucht und dringt in die Gegenwart ein…

  • Der absteigende Ast: Die Popcharts 1985


    Ich weiß, dass ich aktuell extrem viele Retro-Themen poste. Das wird sich auch erstmal nicht ändern. Es liegt sehr viel auf Halde aus dem Bereich.

    Mittlerweile freue ich mich jeden Monat auf die <a href=" von Francis Pelletier wie auf Weihnachten. Ein großes Paket voller Wiedersehensfreude, Peinlichkeiten und vergessenen Perlen. Die Jahre 1981 bis 1984 haben sich dabei als die vermutlich potenteste Pop-Ära aller Zeiten entpuppt. Wave, NDW, Rock: All the classics, all the time. Leider hat das Jahrzehnt seinen Zenit aber 1985 schon erkennbar überschritten…

  • The best of the worst of the best of "Die scheißeste Musik wo gibt" (4): Unkaputtbare Monster


    Diese Reihe hatte ich fast schon vergessen. Machen wir den Deckel drauf.

    Das hier ist der Urahn aller "worst music videos" aus einer Zeit, da YouTube noch nicht Google gehörte – sechs Millionen Aufrufe in 15 Jahren bürgen für Qualität:

    Wie beschreibt man das? Gay Eurodance Minimalism?

    Die spinnen, die Finnen:

    Bushido, Farid Bang und Xavier Naidoo haben als Boyband angefangen?!

    Gut, aber die Frage darf man ja durchaus mal stellen:

     

     

    Auch Metaller haben ein Herz. Ein Herz. Ich habe nichts von Talent gesagt…

  • Arabella Night: Debakel in Nahaufnahme


    Wer hier schon länger mitliest, der weiß ja, dass ich nach meiner Zeit beim GONG und vor meiner Zeit bei TANDEM auch über vier Jahre für Pro7 gearbeitet habe. Vor ein paar Tagen war ich mal wieder in Unterföhring und mein ehemaliger Arbeitsplatz sieht aktuell so aus:

    1995 noch hochmodern, heute abgerissen. Wir alle verlieren gegen die Zeit.

    In den 90ern war ich beruflich bei vielen Aufzeichnungen von Fernsehsendungen. Großes Entertainment war eigentlich immer der QUATSCH COMEDY CLUB, der in Ismaning vor die Kameras ging…

  • BRAVO! Das Jahr 1970


    Heute fange ich mit einer nostalgischen Blogreihe an, die – so alles klappt – 20 Teile umfassen wird. Da ich mittlerweile im Besitz aller BRAVO-Ausgaben von 1957 bis 1990 bin, habe ich in den letzten Wochen viel geschmökert. Es stellt sich raus, dass die Magazine einen sehr guten Schnappschuss ihrer Ära darstellen, nicht nur in in Sachen Musik und Mode. Die Reklame, die Sorgen der Teenager, die Optik, die Sprache – alles Zeitkolorit, auf Papier gedruckt wie in Kunstharz gegossen und für die Ewigkeit erhalten…