Uhrmacherhäusl-Requiem: Der schöne Schein des Widerstands
Es fing mit einer kleinen Geschichte an, die ich über das Haus erzählen wollte, dem ich 2009 gegenüber wohnte. Ein kleines, hässliches, verfallendes Haus in einem Viertel, das in den letzten 20 Jahren massiv modernisiert worden war. Ein Relikt, ein Schandfleck. Der damalige Eigentümer, das wissen wir heute, hielt das marode Gebäude selber für nicht sanierungsfähig.
Ich hatte damals ein Foto gemacht, aber man kann es sogar noch ein bisschen besser auf dem veralteten Material von Google Streetview sehen:
Im September 2017, ich bereitete mich gerade auf das Fantasy Filmfest vor, kam es dann zu einem Skandal, der die Lokalpolitik auf Jahre hinaus erschüttern sollte: ein Bagger versuchte plötzlich, das Haus dem Erdboden gleich zu machen…
