Thema: Neues


  • Personalisierte Star-Videos für DICH: Hasselt den Hoff!


    Diesen Artikel verdankt ihr dem "targeted advertising" von Facebook. Das klinkte mir nämlich neulich eine Werbung für WeWave in die Timeline – eine Webseite, bei der man persönliche Videobotschaften von Stars* buchen kann.

    Das ist einerseits komplett albern – andererseits zu drollig, als dass ich es nicht mal ausprobieren müsste. I try it so you don’t have to!

    Die Auswahl ist beeindruckend – von aktuellen Reality Show-Teilnehmern über Rapper und Sportler bis zu Serienstars und Influencern reicht das Angebot. Hat man sich einen Liebling ausgesucht, schreibt man über die Plattform eine Anfrage, was man denn in der Video-Botschaft gerne hören möchte – z.B…

  • Keine Kritik: DER HERR DER RINGE – DIE RINGE DER MACHT


    Ja, ihr habt richtig gelesen: Da oben steht "KEINE Kritik".

    <a href=" wärde diese Schahlplatte nicht kaufen, sie ist zär-kratzt.

    Zugeben, das sieht angemessen fett aus, was man für ein Budget, das irgendwo zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Dollar pendeln soll, auch erwarten kann:

    Es schert mich nicht, dass vorab großes Bohei gemacht wurde, die Serie sei erzwungen divers, inklusiv und woke und damit ein Verrat des Originals. So ein Urteil bilde ich mir doch lieber selber.

    Es schert mich nicht, dass bei Metacritic (71 % vs…

  • Gegangen und doch geblieben


    Hildegard "Renate" Schlichting (zuvor verheiratete Dewi, geborene Plotes). Oder einfacher: Mama. Geboren am 8. April 1943. Gestorben am 29. August 2022.

    Vor drei Jahren haben wir uns von ihr verabschiedet, als ein Herzriss sie in die Düsseldorfer Uni-Klinik brachte und eine lange und schwierige Not-OP mit wenig Aussicht auf Erfolg angesetzt wurde.

    Am nächsten Tag war sie schon wieder wach, faselte im Morphium-Rausch was von komischen Figuren an der Decke und schnauzte das Personal an, dass sie keinesfalls die OP-Kosten bezahlen würde. Sie kämpfte sich durch die Reha, die monatelangen Panikattacken, die Therapien…

  • Konzert-Kritik: ROBBIE WILLIAMS München 2022


    Vor unfassbaren 11 Jahren war ich im Olympiastadion, um mir Take That feat. Robbie Williams anzuschauen – genau genommen wollte die LvA Robbie Williams sehen, während ich mehr an der "Vorgruppe" interessiert war, den Pet Shop Boys. Meine Kritik findet ihr hier.

    Wir hatten nicht vor, uns Robbie Williams 2022 noch mal anzuschauen, aber plötzlich waren zwei Karten verfügbar und spontan entschieden wir – ein letztes Mal, um der Jugend und der mittlerweile zu Klassikern mutierten Hits wegen. Außerdem wollte ich mal sehen, wie sich das neue Mega-Konzert-Gelände an der Münchner Messe live anfühlt…

  • Des Archivars Wunderwaffe: OCR – ob du willst oder nicht


    Ich habe euch ja nun wahrlich oft an meinem Langzeit-Projekt, mein Leben weitgehend zu digitalisieren, teilhaben lassen. Es ist auch prächtig gediehen: meine Sammlung an Film- und Fernsehaufnahmen ist ebenso in die Cloud umgezogen wie mein Bücherschrank, meine Comic-Sammlung und meine Akten, Verträge, Unterlagen. Musik und Fotos sowieso.

    Selbst bei der Post ist der normale Ablauf längst: Vom Briefkasten in den Scanner ins Altpapier. Antworten und Ablage nur noch digital.

    Es war/ist nicht immer ein leichter Weg. Der Overhead-Scanner von CZUR hat sich langfristig als Fehlkauf erwiesen…

  • Wir müssen über SHE-HULK sprechen… (spoiler)


    Das ging schneller, als ihr gedacht habt, oder?

    Ich habe heute morgen die zweite Folge der neuen Marvel-Serie gesehen. Und auch wenn sie relativ unterhaltsam ist und dank knapp 22 Minuten Laufzeit (!) wahrlich keine Längen aufweist, kann ich nur noch den Kopf schütteln.

    Zur ersten Folge hatte ich geschrieben, dass die Serie gut aus den Startlöchern kommt, aber immer diesen Unterton hat "Frauen sind permanente Opfer in einer Welt aus toxischen Männern". Das wirft eine Sackladung Fragen auf: Sind Frauen wirklich erst stark, wenn sie (dank eines Mannes)…

  • MidJourney: Tod oder Durchbruch moderner Gebrauchsgrafik?


    Über Wombo.art hatte ich ja bereits ausführlich geschrieben. Die KI dieser Software generiert aus Stichworten teils faszinierende, meist aber sehr vage Artwork, die mehr von der Stimmung und der Atmosphäre lebt als von dem, was sie tatsächlich zeigt. Während ich das sehr wegweisend finde, widersprachen diverse Leser lautstark.

    Seit ein paar Wochen sind KI-Algorithmen im Netz verfügbar, die noch mal eine deutliche Schippe drauflegen – und deren mögliche Auswirkungen man durchaus langsam mal diskutieren muss. Shit is getting serious.

    Es lässt sich schwer leugnen: Hier wachsen mächtige Werkzeuge, nicht nur für den Bereich Buch-Cover und Poster – der gesamte Bereich der Gebrauchsgrafik steht vor einem Umbruch, wenn man der KI einfach nur ein paar Stichworte hinschmeißen muss, damit sie daraus professionell wirkende Illustrationen nahezu jeden Stils liefern kann…