Thema: Neues

  • "Gott, habe ich dieses Buch gehasst": Ein Interview mit Übersetzer und Autor Joachim Körber (1)


    Es war ein dolle Geschichte, die ich gerne geschrieben habe und die auch für entsprechendes Feedback sorgte: der Reimann/Körber-Krieg in der "Phantastische Zeiten" anno 1988. Nun entspricht es nicht meiner journalistischen Ader, immer nur aus zweiter und dritter Hand zu berichten. Nicht bei Kammermeier, nicht bei Vorlander, nicht bei Wolff – und schon gar nicht hier. Ich will die Beteiligten vor das imaginäre Mikro dieses Blogs zerren, damit sie Rede und Antwort stehen.

    Nun ist Gero Reimann leider schon verstorben. Bleibt Körber. Der ist nicht nur quicklebendig, sondern auch ausnehmend freundlich…

  • 9/11: Wo warst du?


    Jeder berichtet heute über die Ereignisse des 11. September 2001. Ich kann nichts Allgemeingültiges beitragen, nichts, was nicht schon dutzendfach gesagt worden wäre. Ich finde den Mythos, den wir aus dem Anschlag machen kontraproduktiv, weil er genau das Fanal bildet, das den Terroristen vorschwebte. "Niemals vergessen" ist eine bessere Strategie als "immer wieder dran erinnern".

    Ich war im Jahr vor den Anschlägen das letzte Mal in New York – damals entstand in Manhattan dieses Foto:
    Danach habe ich lediglich noch einmal einen sechsstündigen Zwischenstopp eingelegt, bin kurz am Broadway shoppen gegangen…

  • Neue B-Movie Science Fiction… with a twist.


    Erst gucken …

    "Horizon" ist ein Porno.

    Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die Branche müht, immer mehr vom Sex abzulenken, den sie doch eigentlich verkaufen will. Es gibt mittlerweile Filme, die sich nach außen wie Hollywood-Komödien gerieren, um auch Frauen zu ködern:
    Auch DAS ist ein Porno.

    Einen gänzlich anderen Weg geht "Bloodlust Zombies" mit Porno-Sternchen Alexis Texas:

    Dies ist KEIN Porno – er sieht nur wie einer aus. Und ist so schlecht gemacht.

  • Arbeiterklasse


    Ich lade euch, wenn alle Bilder hängen und der neue Stuhl da ist, sicher mal in mein Arbeitszimmer ein. Bin ja auch rechtschaffen stolz drauf.

    Heute darf ich aber erstmal Vollzug melden. Neulich berichtete ich, dass ich in Berlin einen Schreibtisch in Augenschein nehmen wollte, um mein Arbeitszimmer angemessen zu möblieren. Bisher arbeite ich nämlich von einer bequemen, aber wahrlich nicht fleißfördernden IKEA-Kombination aus.

    Fernsehsessel (Dennis?) Muren:
    Beistelltisch Dave (Bowman?):
    Da passt das Macbook, das Handy und ein Glas Spezi drauf – mehr brauche ich nicht, um 12 Stunden mäßig produktiv rumzubringen…

  • Tramperland: Das Ziel ist das Ziel – der Weg nervt


    Beim Ausräumen alter Kisten, die im Keller meines Bruders gelagert waren, bin ich auf das obige Pappschild gestoßen (die Rückseite findet ihr am Ende des Artikels).
    Ja, ich war ein Tramper. Drei, vier Jahre lang, von 1990 bis ungefähr 1993, danach nutzte ich noch ein paar Mal die Mitfahrzentralen. Ich hatte kein Auto, hing noch an Freunden und Familie in Düsseldorf – und zugtaugliche Notebooks gab es damals noch nicht, arbeiten war unterwegs also eh nicht drin.

    Nun ist es nicht so, dass es mir als GONG-Redakteur an Geld mangelte, ein Zugticket zu lösen…