Thema: Neues


  • Ich bin ein Grauer Star – <br>holt mich hier raus!


    Dies ist eine separate Episode aus einem größeren Kontext. Den Rest erzähle ich euch in ein paar Wochen – und ich erwarte dafür eine gesunde Mischung aus Be- und Entgeisterung.

    Die Prämisse: Ich musste aus Gründen einen kompletten medizinischen Check-Up machen lassen. Kein Problem, ich bin aktuell ja sehr gesund. Werte top, EKG beneidenswert, Blutdruck wie bei einem Baby. Keine Drogen nachweisbar, keine Anzeichen für psychische Störungen. Also alles im grünen Bereich.

    Bis es an den Sehtest geht. Bei dem falle ich nämlich krachend durch…

  • Hast du ein Problem? Ruf Stefan an! Chronik eines recherchierten Todes


    Leser der ersten Stunde – und nicht nur die – wissen es: Der Wortvogel hat eine Affinität zu Ibiza. Das hängt u.a. damit zusammen, dass ich dort zehn Jahre lang fast kostenlosen Zugriff auf eine nette Ferienwohnung samt Auto hatte. Ich habe auf Ibiza Silvester verbracht, Liebeskummer geschoben, Romane geschrieben, und vor allem die Seele baumeln lassen.

    Stefan war immer Teil davon.

    Schon bei meinem ersten Urlaub vor Ort riet mir der Besitzer der Ferienwohnung, für die Fahrt vom Flughafen nach Eulalia (ca. 20 Kilometer) auf den Bus oder ein Taxi zu verzichten…

  • Filmkritik zum Frühstück (6): <br>CRIME ZONE


    USA 1988. Regie: Luis Llosa. Darsteller : David Carradine, Peter Nelson, Sherilyn Fenn, Michael Shaner, Orlando Sacha u.a.

    Story : In einer Zukunft, in der die Menschen von einem faschistoiden Polizeistaat geknechtet und in strenge Kasten unterteilt sind: Polizist Bone verliert seinen Job und verliebt sich in die Sexarbeiterin Helen, was eigentlich streng verboten ist. Im Auftrag des mysteriösen Jason sollen sie eine Diskette (eigentlich eine Platine) stehlen, um sich damit die Flucht in einen liberaleren Staat zu verdienen.

    Kritik : CRIME ZONE (1988) ist für mich der direkte Vorläufer des "Future Crime"-Double Features FUTURE FORCE (1989) und FUTURE ZONE (1990) mit David Carradine…

  • Filmkritik zum Frühstück (4/5): SAME TIME, NEXT YEAR / BAREFOOT IN THE PARK


    Doppel-Review! Und das kam so…

    Bei unserem kürzlichen Wien-Ausflug besuchten die LvA und ich auch das sehenswerte englische Theater vor Ort:

    Dort wurde der Boulevard-Klassiker SAME TIME, NEXT YEAR von Bernard Slade gegeben. Wir waren von der Inszenierung und den Darstellern ziemlich begeistert. Ich erwähnte nebenher, dass es in den 70ern schon mal eine Verfilmung des Stoffs mit Alan Alda gab, woraufhin die LvA sofortige Beschaffung und Sichtung verlangte, ist sie doch seit M*A*S*H ein Mega-Alda-Groupie. Wir wollten zudem wissen, inwieweit die Verfilmung vom Theaterstück abweicht…

  • Filmkritik zum Frühstück (3): HELLZAPOPPIN'


    USA 1941. Regie: H.C. Potter. Darsteller : Ole Olsen, Chic Johnson, Martha Raye, Hugh Herbert, Jane Frazee, Robert Paige, Mischa Auer, Richard Lane, Lewis Howard, Clarence Kolb, Shemp Howard, Elisha Cook Jr.

    Story : Die Bühnenkomiker Ole Olsen und Chic Johnson wollen ihr erfolgreiches Broadway-Stück HELLZAPOPPIN' auf die Leinwand bringen, aber der Regisseur verlangt statt der wilden Abfolge von Slapstick und Musik eine klassische Lovestory, die daraufhin um die Revue herum aufgebaut wird. Die Geschichte beginnt in einer Villa in Long Island. Dort soll auf einem Wohltätigkeitsfest eine Revue aufgeführt werden…

  • Filmkritik zum Frühstück (2): <br>THE ROUNDUP: PUNISHMENT


    Südkorea 2024. Regie: Heo Myeong-haeng Darsteller : Ma Dong-seok/Don Lee, Kim Mu-yeol, Park Ji-hwan, Lee Dong-hwi, Lee Beom-soo, Kim Min-jae, Lee Ji-hoon, Ryu Ji-hoon, Kim Do-geon, Bae Jae-won u.a.

    Offizielle Synopsis : Ma Seok-do ist ein Polizist vom alten Schlag: Kriminelle gehören hinter Gitter! Nur so einfach sind die gar nicht zu finden, seit sie in den Unweiten des Internets ihr Unwesen treiben. So wie IT-Genie Chang Dong-cheol, der jeden aus dem Weg räumen lässt, der seinem großen Coup mit einer neuen Kryptowährung im Weg steht…

  • Zeitenwende in Trudering: Raus aus dem Haus und aus die Maus


    Über die typische, aber auch etwas langweilige Vorstadt-Architektur von Trudering habe ich vor ein paar Jahren bereits geschrieben. In dem Beitrag wurde ein Haus erwähnt, dessen Schicksal ich noch einmal aufgreifen möchte:

    2021. Hinter hohem Buschwerk nur im laubarmen Winter gut zu erkennen, handelt es sich dabei um (vermutlich) ein modernes Haus der 60er, gebaut in Würfelform, fast ausschließlich nach vorne (Süden) großflächig verglast. Der große Garten ist bis auf die Rasenfläche komplett ungenutzt.

    2022 ist das Haus plötzlich verlassen, das Buschwerk am Zaun entfernt und die Natur schafft eine entspannte Schönheit rund um den Klotz:

    Wir denken eigentlich, dass sehr schnell die Bagger auffahren werden, denn ein so großer Baugrund ist sexy für Anleger und Investoren…