Thema: Film, TV & Presse


  • Kino Kritik: MICKEY 17


    USA 2025 . Regie: Bong Joon-ho. Darsteller: Robert Pattinson, Naomi Ackie, Steven Yeun, Toni Collette, Mark Ruffalo u.a.

    Story: Mickey Barnes ist ein leicht phlegmatischer Trottel, der nach diversen Fehlschlägen sein Glück auf einem anderen Planeten versuchen will. Doch auf das Schiff der Kolonisten kommt er nur als "Expendable", als menschliches Versuchskaninchen, das im provozierten Todesfall einfach noch einmal neu bio-gedruckt wird. Als Mickey bei einem Einsatz wider Erwarten nicht umkommt, gibt es ihn zweimal – und "Multiples" sind streng verboten. Schlimmer ist allerdings, dass Mickey eine Alien-Spezies entdeckt hat, die entgegen erster Annahmen nicht zur tumben Allesfresser-Variation gehört…

  • Kino Kritik: IN THE LOST LANDS


    USA, Kanada, Deutschland 2025. Regie : Paul W.S. Anderson. Darsteller : Milla Jovovich, Dave Bautista, Arly Jover, Amara Okereke, Fraser James, Simon Lööf, Deirdre Mullins, Sebastian Stankiewicz, Tue Lunding, Jacek Dzisiewicz, Ian Hanmore u.a.

    Story : In einer vom Krieg verwüsteten Zukunft verschanzen sich die verbliebenen Menschen in den Ruinenstädten, weil die "lost lands" zu gefährlich sind. Regiert werden sie von dem skrupellosen Overlord und der korrupten Kirche mit ihren Kreuzzüglern. Allen Beteiligten ein Dorn im Auge ist die Hexe Alys, die verschiedenste Wünsche erfüllen kann…

  • Filmverbrechen-Fotostory: <br>COLA CANDY CHOCOLAT(E) – oder: Fokus auf den Lokus (4)


    Wir kommen endlich auf die Zielgerade – es bleibt mir ein Rätsel, warum ausgerechnet ein so dünnes Filmchen eine so lange Fotostory bedingt. Aber ich tue nur meine gottverdammte Pflicht, also müssen wir da durch. Gemeinsam.

    Da mit dem Finale von Teil 3 ja geklärt ist, dass Andreas zu Gaby gehört, braucht CCC eigentlich nur noch "aufzuräumen". LISA-typisch heißt das, dass alle Plots und Figuren mit Blick auf den Nachspann gnadenlos abgewickelt werden.

    So kommt es, dass Johnny ansatzlos und reuig bei Pfarrer Herbert hockt und sich für seine Scherzkeksereien entschuldigt:
    Der Klerus neigt – wie es dem Klerus immanent ist – zur Gewalt, sieht sich dabei aber vom "capo in absentia" zur Milde gemahnt:

    Und so sitzen sie beim Bischof im Bemühen, das verursachte Chaos irgendwie in geordnete Bahnen zu lenken und einen bürgerlichen status quo herzustellen:

    Der Bischof kann vergeben, aber nicht vollständig vergessen – von seinem Lakaien gibt es einen saftigen Arschtritt für den gänzlich am Chaos unschuldigen Pfarrer:

    Nun ist die Hochzeit von Christine und Andreas wieder auf der Agenda – was zumindest eine Hälfte des Paares sichtlich freut:

    Andreas hat nicht mal jetzt die Eier, reinen Tisch zu machen – als absoluter "simp" passt er perfekt zur intriganten und narzisstischen Gaby:
    Einem intelligenteren Drehbuch würde ich glauben, dass die folgende Strategie zur Hochzeitsvermeidung eine glaubwürdige Korruption von Andreas' Charakter durch Gaby darstellt – er besorgt sich nämlich pharmakologischen Beistand:

    Es wird niemanden wundern, dass dieses Abführmittel so penetrant lange im Bild bleibt, dass eine Produktionsbeihilfe des Herstellers unterstellt werden darf:Zum gemeinsamen Schmaus am Abend vor der Trauung bringt Andreas das Abführmittel in den ausgeschenkten Alkoholika unter:

    Als jemand, der in exotischen Resorts Urlaub gemacht hat, weiß ich zumindest zu berichten, dass die vor Ort hergestellten Spirituosen den gewünschten Effekt auch ohne Laxativ zu verursachen in der Lage sind…

  • Filmverbrechen-Fotostory: <br>COLA CANDY CHOCOLAT(E) – oder: Männer mit Gewalt (3)


    Okay, schauen wir mal, ob wir das Elend in drei Teilen hinter uns lassen können.

    Christine ist entschlossen, sich des Gemächts des Geliebten zu bemächtigen. Aus seinem Mangel an Begeisterung könnte sie vielleicht schließen, dass sie mit Andreas nicht alt und glücklich werden wird – tut sie aber nicht.

    Auch Andreas könnte vielleicht mal in sich gehen. Das ist ja definitiv kein "match made in heaven". Darf es wegen des gewünschten Happy Ends auch nicht sein.

    Sex also? Nein. Geht ja auch wegen der Jugendfreigabe nicht…

  • Filmverbrechen-Fotostory: <br>COLA CANDY CHOCOLAT(E) – oder: Schimpansen und andere Affen (2)


    Nachdem unsere "Helden" mit einer viermotorigen Maschine gestartet, aber mit einer zweimotorigen Maschine auf den Philippinen gelandet sind, kann das losgehen, was die LISA gerne "Handlung" nennt, was aber mit "Mumpitz" meist erheblich besser umschrieben ist.

    Mehr noch als bei anderen LISA-Filmen ist das gesamte "Münchner Intro" von 12 Minuten ein Wurmfortsatz zur Streckung der Laufzeit. Die Figuren begegnen sich konkret erst vor Ort und es gibt kein erzählerisch relevantes Element, das aus der bayerischen Hauptstadt mitgebracht wird.

    Es ist vielleicht ganz interessant, an dieser Stelle auf die Genese von COLA CANDY CHOCOLATE einzugehen…

  • Streaming Kritik: THE GORGE


    USA 2025. Regie: Scott Derrickson. Darsteller : Miles Teller, Anya Taylor-Joy, Sigourney Weaver, William Houston, Sope Dirisu u.a.

    Story : Der ehemalige Scharfschütze Levi wird angeheuert, an einem geheimen Ort für ein Jahr die Überwachung einer riesigen Schlucht zu übernehmen. Auf der anderen Seite befindet sich ein gleichartiger Turm der Gegenseite, auf dem die Killerin Drasa ihren Dienst versieht. Über geschriebene Botschaften freunden sie sich an und versuchen, das Geheimnis der seltsamen Wesen aus der Schlucht zu entschlüsseln, auch wenn das streng verboten ist.

    Kritik : Apple+ macht weiterhin keine halben Sachen – der hier ist vom Regisseur von DOCTOR STRANGE und BLACK PHONE, vom Autor von THE TOMORROW WAR, und präsentiert die Hauptdarsteller aus MAD FAX: FURIOSA und FANTASTIC FOUR…

  • Filmverbrechen-Fotostory: <br>COLA CANDY CHOCOLAT(E) – oder: Ringelpiez mit Ausziehen (1)


    LISA, why can’t I quit you?! Ich würde gerne mal wieder was anderes besprechen, aber immer wenn es an die Auswahl geht, bleibe ich bei den drögen Bumskomödien der Österreicher aus der Zeitenwende 70er/80er kleben. Die sind so scheiße wie schmerzfrei und lassen sich schön leicht recherchieren. Ich gelobe aber Besserung und mehr Abwechslung bei den Fotostorys.

    Heute geht es um einen Film, der in Sachen Crew, Produktion und "Story" so eine Art Blaupause der LISA darstellt – hier ist wirklich jedes Element erwartbar, recycelt, und sattsam bekannt…