Thema: Film, TV & Presse

  • Superman-Triple: "Hollywoodland", "Justice League: Gods and Monsters" & "Supergirl: The Series"


    Heute gönne ich mir mal einen Dreifachreview von Produktionen, in denen Superman vorkommt oder Thema ist – allerdings nicht so, wie wir ihn kennen und lieben. Es sind quasi Zweige vom großen S-Stamm, unterschiedlich erfolgreiche Ableger und Facetten der DC-Franchise.

    Hollywoodland USA 2006. Regie: Allen Coulter. Darsteller: Adrien Brody, Diane Lane, Ben Affleck, Bob Hoskins, Robin Tunney u.a.

    Offizielle Synopsis: Es ist ein Vogel … es ist ein Flugzeug … es ist Superman. Mit diesen Worten begann im amerikanischen Fernsehen allwöchentlich von 1952 bis 1958, umjubelt von Kindern und Jugendlichen in ganz Amerika, die Serie "Adventures of Superman"…

  • Vom Wortvogel zum Pantoffeltierchen


    Ich bin heute den ganzen Tag unterwegs – es geht nach Hamburg, wo Holger Kreymeier (Fernsehkritik-TV) mich als Gast zu seiner launigen Talk & Review-Runde Pantoffel-TV in die Alster-Film-Studios geladen hat. Diverse Filme und Serien werden gesichtet und ich hoffe/fürchte, meine Arbeit kommt ebenfalls zur Sprache. Ich freu mich drauf.

    Ich hab’s ja nicht so mit dem Internet-Dingsbums, aber laut Holger ist die Show heute Abend live zu sehen, dann Montag für die zahlenden Abonnenten zum Download, und am Sonntag drauf in einer gekürzten, kostenlosen Version…

  • Packt euch die DVD-Packs, ihr Pack!


    Meine LvA, die mittlerweile auch die EvA (Ehefraulichste von Allen) ist, hat ebenso wie ich begonnen, im großen Stil auszumisten. Weil: Umzug. Und weil: Seit Jahren nicht mehr angefasst, den Krempel.

    Momentan stelle ich alle sechs Stunden zwei Plastikboxen mit Büchern und der Aufschrift "zu verschenken" vor unsere Wohnung, die gehen prima weg. Morgen ergänze ich das Angebot durch Musik-CDs.

    Aber DVDs will ich nicht verschenken. Das tut man einfach nicht. Die gehören verkauft an Leute, die sie dann auch tatsächlich auch gucken. Und darum habe ich mich entschlossen, die Scheiben billig in 10 nicht verhandelbaren, teilweise halbwegs sinnvollen Paketen abzugeben…

  • Ghostbusted! (3. Update)


    In einer langen Nacht, in der unsere Katzen sich entschlossen zeigten, Schlaf für überflüssig zu erklären, bin ich auf eine kleine Geschichte gestoßen, die durch Recherche immer abwegiger wurde. Nicht Katusin oder Vorlander oder Asht abwegig, aber abwegig genug.

    Das hier ist John Albrecht jr. aus Arizona:

    Er behauptet von sich selbst, ein "Ghost Hunter" zu sein und verkauft auch Kamera-Setups, mit denen Amateure dem Paranormalen zu Leibe rücken können:

    Geld verdient er aber primär mit dem Schreiben von Artikeln für die Entertainment-Webseite Examiner. Sein Thema dort, wenig überraschend: Paranormale News, hauptsächlich gespeist aus den Pressetexten zu diversen "Ghost Hunting"-Shows im amerikanischen Kabelfernsehen:

    Ende 2014 platzierte Albrecht einen Artikel, der so gar nicht in sein Beuteschema passte:

    Nicht lachen – es gibt sogar ein Video dazu:

    Die Geschichte blieb vergleichsweise unbeachtet, sie hat ja auch nicht viel Fleisch…

  • Micro-Reviews (5): Miniserien mit Mumm


    Es wird gerne behauptet, das Fernsehen habe nichts mehr zu sagen, ergehe sich in endlosen Redundanzen und gauklerischer Ablenkung der Massen. Die Erzählkraft und der Aufwand des Mediums steigern sich von Dekade zu Dekade, aber die einigende Kraft des TV-Events, sie ist dahin.

    Natürlich gibt es weiterhin großartige und aufwändige Miniserien, aber diese sind zumeist Fantastereien ohne direkten Bezug zur Welt, in der wir leben. Sie erzählen, aber sie sagen nichts aus. Ihnen folgt kein Diskurs in der Raucherpause am nächsten Tag, keine Aufnahme in den Kanon des Sozialkunde-Unterrichts…

  • Blick zurück im Zorn: "RTL Samstag Nacht"


    Anfang der 90er Jahre stand das deutsche Privatfernsehen noch auf sehr wackeligen Füßen. Ausländische Serien und Spielfilme dominierten das Programm, ein paar Klassiker, erste Versuche in Sachen Shows und Sport, Bumsfilme in der Spätschiene. Bei Eigenproduktionen orientierte man sich besonders bei RTL vorsichtig an global bewährten Hits: "Tutti Frutti" kam aus Italien, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" hatten die Australier erfunden, "Hilfe, meine Familie spinnt!" war eine deutsche Version von "Eine schrecklich nette Familie".

    Kein Wunder, dass mit "RTL Samstag Nacht" 1993 versucht wurde, das Konzept von "Saturday Night Live" auf den deutschen Markt zu übertragen…

  • Kino-Kritik: Ant-Man (spoilerfrei)


    USA 2015. Regie : Peyton Reed. Darsteller : Paul Rudd, Michael Douglas, Evangeline Lilly, Corey Stoll, Bobby Cannavale, Judy Greer u.a.

    Story : Der Kleinkriminelle Scott Lang hat den größten Teil seines Lebens vergeigt – die große Liebe, das Sorgerecht für die Tochter, den Beruf. Dann trifft er auf den genialen, aber zurück gezogen lebenden Super-Industriellen Hank Pym. Dieser war einst der Superheld "Ant-Man" und sieht in Scott den idealen Nachfolger, damit seine Technologie nicht in die falschen Hände gerät.

    Kritik : Mancherorts wird einer Marvelmüdigkeit das Wort geredet, es ist gar die Rede davon, die Marvel-Blockbuster würden als Fließbandproduktionen im besten Fall nur das Big Budget-Kino, im schlimmsten Fall gleich ganz Hollywood kaputt machen…