Thema: Film, TV & Presse

  • Fantasy Filmfest Nights 2018 (2): Pyewacket, Hagazussa, The Strangers: Prey at night, Brawl in Cell Block 99, Ruin me


    Pyewacket Kanada 2017. Regie: Adam MacDonald. Darsteller : Nicole Muñoz, Laurie Holden, Chloe Rose, Eric Osborne

    Offizielle Synopsis: Seit dem Tod ihres Vaters ist das Verhältnis der jungen Leah zu ihrer Mom nur noch die Hölle. Halt und Trost sucht sie bei ihren Freunden, Heavy Metal und okkulter Literatur. Als die Mutter plötzlich die wahnwitzige Idee hat, raus aus der Stadt in ein einsames Haus im Wald zu ziehen und Leah von ihrer Clique wegreißt, eskaliert es zwischen den beiden völlig. Im Affekt erfleht Leah dunkle Mächte herbei…

  • Fantasy Filmfest Nights 2018: Control, The Cured, Revenge, Isle of Dogs, Downrange


    Control Belgien 2017. Regie: Jan Verheyen. Darsteller: Koen De Bouw, Werner de Smedt, Greg Timmermans, Sofie Hoflack

    Offizielle Synopsis: Sechs Frauenleichen ohne Kopf tauchen in einem Waldstück auf. Das bewährte Team Eric Vincke und Freddy Verstuyft wird auf den grausigen Fall angesetzt. Doch während Freddy jede Regel missachtet und einzig seinem Bauchgefühl folgt, befürchtet Eric, der Fall ist eine Nummer zu groß für die Abteilung und zieht einen Profiler hinzu. Dessen angebliche Expertise führt zu verschiedenen skurrilen Tatverdächtigen, ohne handfestes Ergebnis. Freddy indes ist sich sicher, dass die heiße Spur zum Serienkiller von der Zeugin Rina kommen wird…

  • Videodrom: Das Ende vom Ende? (UPDATE)


    Videodrom ist mehr als Kult. Videodrom ist Legende. Nicht der Film – der Laden.

    Movie Mekka.

    Ich muss Anfang der 90er erstmals dagewesen sein, als die Berliner Videothek für Minderheitengeschmäcker noch in der Zossener Strasse zu finden war. Was war das für ein Paradies! Mexikanisches Wrestling! Kubanisches Arthouse! Japanischer Splatter! Kanadische Kunst! Deutscher Underground! Französische Nouvelle Vague! Tausend Sachen, die man nicht mal sehen wollte, selbst wenn die Verleiher einen dafür bezahlt hätten – und immer wieder Juwelen, die man fest an die Brust gedrückt für 24 Stunden mit nach Hause nehmen (und natürlich kopieren) wollte…

  • SciFi/Horror-Serien Double Feature: Future Man & The Terror


    The Terror "The Terror" basiert (lose, SEHR lose) auf der Expedition der Erebus und der Terror, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchten, eine Nordwest-Passage durch das ewige Eis zu finden. Aus (mehr als) dem Stoff hat Sten Nadolny den bezaubernden, melancholischen Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" gemacht – und Dan Simmons den Horror-Schocker "Terror". Zu niemandes Überraschung war es Letzterer, den sich Ridley Scott als Produzent zur Brust nahm, um daraus eine zehnteilige Serie zu zimmern, die man sich aktuell bereits auf deutsch bei Amazon Prime anschauen kann:

    Der Plot ist letztlich simpel, auch wenn das Zeitkolorit ihn in einen größeren Kontext einbettet: Die beiden Schiffe Erebus und Terror bleiben im Packeis stecken…

  • Sci Fi Series Double Review: "Altered Carbon" & "Krypton"


    Ich bespreche diese beiden Serien gemeinsam, weil sie beide für etwas stehen – für verschiedene Seiten des aktuellen "golden age of TV". Sie zeigen die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Mediums, die aktuellen Probleme mit Erzählmustern und die Tatsache, dass Fernsehen und Kino nur noch strukturell verschieden erzählen, sich aber in Form und Fähigkeiten nicht mehr unterscheiden.

    Altered Carbon Die Story in kurz: Ein vor fast 300 Jahren verstorbener Terrorist/Freiheitskämpfer namens Kovacs wird in einem neuen Körper (Sleeve genannt) wiederbelebt – in einer Welt, die keinen Tod mehr kennt, weil jeder seinen Stack (einen Bewusstseinsspeicher) in einen neuen Sleeve übertragen kann…

  • Watching (18): Kurzkritiken


    Ich komme momentan kaum dazu, mir neue Sachen anzuschauen – und wenn ich dazu komme, habe ich keine Zeit, drüber zu schreiben. Darum an dieser Stelle mal ein paar sehr kurze Kurzkritiken von Serien und Filmen, die ich in den letzten Wochen einschieben konnte. Mögliche Spoiler voraus!

    Ich bin etwas baff – der Lego-Flash-Film, der zur Direktauswertung produziert wurde, hat mir deutlich besser gefallen als der Batman-Block-Blockbuster. Das mag daran liegen, dass die Laufzeit kürzer ist, dass die Gags besser sitzen und dass es einfach ein nachvollziehbares Thema gibt – mit großer Kraft kommt nicht nur große Verantwortung für den Helden, sondern auch für sein Umfeld, das mit den Nebenwirkungen umgehen lernen muss…