Thema: Film, TV & Presse

  • Four days of Brosnan (2): Spinning Man


    Spinning Man USA/Schweden 2018. Regie: Simon Kaijser. Darsteller : Guy Pearce, Pierce Brosnan, Minnie Driver, Alexandra Shipp, Clark Gregg, Odeya Rush u.a.

    Story: Uni-Professor Evan Birch hat ein Problem: Eine Studentin ist verschwunden und es verdichten sich die Hinweise, dass er das Mädchen auf jeden Fall kannte, eventuell sogar eine Affäre mit ihr hatte – und sie dann ermordete? Polizist Malloy ist ziemlich sicher, dass Birch, der in der Vergangenheit schon Dreck am Stecken hatte, auch diesmal seine Hosen nicht anbehalten konnte. Selbst Birchs Frau ist skeptisch…

  • Four days of Brosnan (1): The Foreigner


    Ich mag Pierce Brosnan. Immer schon. Der Mann hat klein angefangen, mit einer Statistenrolle in Agatha Christies "Mord im Spiegel" am Busen von Elizabeth Taylor:

    Ziemlich schnell schaffte er es nach Amerika und in die Serie "Remington Steele", die von Folge 1 an klarmachte: Dieser Typ war geboren, Roger Moore als James Bond abzulösen. Leider kam er aus "Remington Steele" nicht rechtzeitig raus und musste den Part ablehnen (das gleiche Schicksal hatte ja Tom Selleck ereilt, der für Indiana Jones vorgesehen gewesen war, aber den Vertrag für "Magnum" einhalten musste)…

  • Kino Kritik: Winchester – das Haus der Verdammten


    USA/Australien 2018. Regie: Michael Spierig, Peter Spierig. Darsteller : Jason Clarke, Helen Mirren, Sarah Snook, Angus Sampson, Laura Brent u.a.

    Offizielle Synopsis: In einer verlassenen Gegend von San Jose, 50 Meilen von San Francisco entfernt, lebt die Witwe Sarah Winchester in ihrer monströsen Villa. Die Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester lässt in jahrzehntelanger, ununterbrochener Bautätigkeit ein gigantisches und unübersichtliches Anwesen mit über 500 Zimmern errichten – voller Irrwege, falscher Türen und im Nirgendwo endender Treppen. Auf die Außenwelt wirkt das Gebäude wie das exzentrische Denkmal einer wahnsinnigen Frau…

  • Cosby vogelfrei


    Vorab: Ich bin froh und dankbar, dass Bill Cosby schuldig gesprochen wurde. Nach all den Informationen, die ich habe, war er ein Prototyp des sexuellen Ausbeuters, für den Missbrauch über Jahrzehnte eine regelmäßige und akzeptable Form des Umgangs mit jüngeren Frauen darstellte. Ein ekelhafter Mensch, der nie zu alt sein darf, um nicht noch bestraft zu werden. Cosby ist – nach dem Stand der Dinge – ein Dreckschwein.

    Und trotzdem kann ich mich genauso prima über all die Fingerzeiger und Empörten aufregen, die nun wortreich erklären, warum man das alles hätte wissen müssen und warum sie – obwohl sie es wussten – die Klappe gehalten haben…

  • Staffel-Review: Lost in Space 2018


    Die LvA und ich haben uns in den letzten Wochen eine Form des "slow binging" angewöhnt: Wir schauen nicht wie andere Leute neue Serien im Marathon, sondern mit einer Folge pro Abend. Zehn Tage für "Altered Carbon" und jetzt zehn Tage für "Lost in Space" in der 2018er-Version.

    Dazu ein bisschen Background für alle, die ganz frisch sind, was die Franchise angeht. Das Original "Lost in Space" startete 1965, also noch vor "Star Trek", und basierte auf einer Comicserie von Gold Key. Anfänglich ging man die Sache noch mit dem gebotenen Ernst (und in schwarzweiß) an, allerdings mit deutlich mehr Remmidemmi als Trek:

    Mit dem Umstieg auf Farbe wurde die Serie zunehmend alberner…

  • No Spoiler Kino Kritik: Avengers: Infinity War


    USA 2018. Regie: Anthony Russo, Joe Russo. Darsteller : Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Chris Evans, Tom Hiddleston, Scarlett Johansson, Chris Pratt, Mark Ruffalo, Zoe Saldana, Benedict Cumberbatch, David Bautista, Tom Holland, Josh Brolin, Sebastian Stan, Karen Gillan

    Story : Der intergalaktische Fiesling Thanos setzt zum großen Finale an – er will alle "infinity stones" in seinen Besitz bringen, die ihm die totale Macht über das Universum verleihen werden. Dabei gerät er zwangsläufig in Konflikt mit den (eigentlich aufgelösten) Avengers, denn ein Stein sitzt in der Stirn von Vision und ein weiterer im Amulett von Dr…

  • Press play: 11 x YouTube binge watching


    Ich habe in den letzten Wochen wieder ein paar neue alte Kanäle auf YouTube entdeckt. Was "neu alt" bedeutet? Dass es diese Kanäle schon länger gibt, ich aber erst jetzt bewusst über sie gestolpert bin. Das heisst, dass ich drei, vier Tage lang permanent Videos aufarbeiten konnte. Während der Rest der Welt zehn Folgen "Lost in Space" schaute, gönnte ich mir 141 Archiv-Folgen von Obscurus Lupa. Während der Rest der Welt die letzten zehn "X-Files" öffnete, vertiefte ich mich in die mehr als 1000 Küchenvideos der Asiatin Emma…